Verschiedene Formen des Yoga und neue Varianten

Vier junge Frauen auf Isomatten machen Gymnastikübungen im Schneidersitz

In diesem Artikel informieren wir über unterschiedliche Yoga-Formen und geben zudem einen Überblick über neue, moderne Varianten

Spätestens, seitdem Yoga viele berühmte Anhänger hat, wird es in der gesamten Bevölkerung immer populärer. Entgegen manchen Vorstellungen hat es allerdings nichts mit Magie oder religiöser Trance zu tun, sondern zielt auf das Erreichen einer natürlichen Dehnbarkeit des Körpers und psychischer Ausgeglichenheit hin. Das Ziel lautet also: pure Entspannung von Körper und Geist. Wie dies gelingt, zeigen wir hier in Form von unterschiedlichen Yoga-Varianten.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Yoga hilft in allen Lebensbereichen

Für viele Menschen lautet das oberste Ziel, Übergewicht abzubauen oder vorzubeugen. Gleichzeitig wollen sie auch insgesamt sportlicher werden.

Yoga kann dabei helfen, das perfekte Körpergewicht für die jeweilige Körpergröße zu erreichen. Es kombiniert überaus effektiv Atemübungen, die der Konzentration helfen, sowie auch als Entspannungstechnik eingesetzt werden können, mit einem ganzheitlichen Körpertraining - eine optimale Kombination, um seinen Körper nachhaltig und dauerhaft zu veränder, eine positive Veränderung, die letztendlich auch auf andere Lebensbereiche ausstrahlen wird.

Wenn Ihnen beigebracht wird, wie Sie beim Yoga ihren Körper optimal einsetzen, stärkt das nicht nur ihre Muskeln, sondern auch mentalen Fähigkeiten. Fit zu sein bedeutet

  • beweglich zu sein,
  • Kraft zu entwickeln und
  • mit Stress bewusst umgehen zu können.

All das kann mit Yoga ohne Umwege erreicht werden. Alle Yoga-Übungen beanspruchen die großen Muskelgruppen wie

in einer sehr komplexen Art und Weise, die zudem äußerst schonend für die Gelenke ist. Deshalb gilt Yoga als Sportart, die in jedem Alter, unabhängig der aktuellen Form oder der Körpergröße ausgeübt werden kann.

Das moderne Yoga vertraut auf die traditionellen Überlieferungen, die sich bewährt haben, und kombiniert diese sehr wirkungsvoll mit den neuen Erkenntnissen und Techniken aus der Sportwissenschaft. Damit geht Yoga weitaus umsichtiger mit seinen Wurzeln um, als viele andere Sportarten, und ist dennoch offen für das Wissen der Gegenwart. Eine Einstellung, die sich auf die Ausübenden überträgt und zu gefestigten Persönlichkeiten machen kann.

Yoga ist eine sehr gelenkeschonende Sportart
Yoga ist eine sehr gelenkeschonende Sportart

Die 6 Yoga-Wege

Die Yoga-Tradition entwickelte sich über Jahrtausende hinweg in der indischen Kulturgeschichte. In die westliche Welt hielt dieses Übungssystem vor ungefähr hundert Jahren Einzug.

Es existieren sechs unterschiedliche Yoga-Wege, die sich zu einer ganzheitlichen Art der Yoga zusammensetzen, die von vielen Yoga-Lehrern empfohlen wird. Allerdings lautet der Rat, das jedes Individuum selbst herausfinden muss, welche Übungen und Wege am besten für den eigenen Körper geeignet sind.

Hatha Yoga

Als bekanntester Weg gilt Hatha Yoga, was zur Entwicklung des physischen Körpers dient. Es wird vor allem in den westlichen Ländern praktiziert und ist sehr körperbetont. Die Grundlage des Hatha-Yoga bildet das Gleichgewicht zwischen Geist und Körper.

Hatha Yoga unterteilt sich wiederum in acht Stufen, die in der vorgeschriebenen Reihenfolge beschritten und ausgeübt werden sollten. Diese umfassen

  • Übungen zu speziellen Stellungen,
  • Atemübungen und
  • Entspannungstechniken.
Säulen des Hatha-Yoga

Das Wort "Hatha" hat seinen Ursprung im indischen Sanskrit und steht für den Einfluss von Sonne und Mond. Diese gegensätzlichen Kräfte sollen durch das Hatha-Yoga in Einklang gebracht werden.

Ist im westlichen Kulturkreis von Yoga die Rede, meint man damit eigentlich das Hatha-Yoga. Das Hatha-Yoga wird von drei Säulen getragen. Dabei handelt es sich um

  • Asanas (körperliche Übungen) und
  • Pranayamas (Atemübungen) sowie
  • die Dhyanas, die Meditationsübungen.

So lassen sich durch die Kombination aus körperlichen Übungen, Atemübungen und Meditation sowohl Körper als auch Geist und Seele stärken.

Voraussetzungen

Eine wichtige Grundlage, um positive Effekte durch Yoga zu erzielen, ist Ruhe und Entspannung. Wer mit Yoga beginnt, sollte sich daher erst langsam und geduldig an die verschiedenen Übungen herantasten. So braucht es oft viel Zeit und reichlich Übung, bis sich die Verspannungen innerhalb des Körpers lösen lassen und die positive Energie fließen kann.

Raja Yoga und Kundalini Yoga

Raja Yoga dagegen wendet sich dem Geist zu und arbeitet mit unterschiedlichen Meditationstechniken, während sich Kundalini Yoga mit den Energiezentren des Körpers, auch Chakras genannt, beschäftigt.

Der Lehre nach existieren sieben dieser Chakras, die sich entlang der senkrechten Mittelachse des Körpers, also der Wirbelsäule, anordnen. Diese sind durch einen Kanal verbunden, durch den die Energie aufsteigen kann, wenn die einzelnen Chakras miteinander harmonisieren und geöffnet sind. Einzelne Details zu diesen Chakras - denen unterschiedliche Qualitäten des menschlichen Lebens zugeordnet werden - sowie ihre genaue Lage können in verschiedenen Lehren variieren.

Karma Yoga

Eine aktivere Variante ist Karma Yoga oder das "Yoga der Tat". Es lehrt, sich dem Schicksal nicht passiv hinzugeben, sondern es als Chance zu begreifen. Es soll helfen, die Grenzen des eigenen Ichs zu finden.

Bhakti Yoga und Jnana Yoga

Übrig bleiben Bhakti Yoga, welches sich mit der Liebe zu Gott beschäftigt, und Jnana Yoga, welches sich mit philosophischen Fragen beschäftigt, denen versucht wird, sich durch Meditation anzunähern.

Die Bedeutung des Yogaleitfadens Ahimsa

Zwei dunkelhaarige Frauen bei einer Yoga Übung
girls doing yoga © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

Viele Menschen nutzen Yoga als Entspannungs- und Trainingsmethode, um einmal dem Alltag zu entfliehen und neue Kraft zu schöpfen.

Doch wer sich ausgiebig damit beschäftigt, für den sind die Atem- und Körperübungen viel mehr: sie leben nach den so genannten Yogasutras – Leitfäden, die zu einem Dasein führen, in dem man sich einfach gut fühlt. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem Pfad Ahimsa zugeteilt, welches man mit „Gewaltlosigkeit“ übersetzen könnte.

Vereinfacht gesagt nimmt Ahimsa an, Liebe stellt die stärkste Kraft dar und mit Gewalt und Hass hingegen erzeugt man schlechtes Karma.

Wenn man danach lebt, verfolgt man das Ziel, niemandem durch Worte oder Taten wehzutun. Man verurteilt niemanden, lebt nicht auf Kosten anderer, geht respektvoll mit Menschen, Tieren und Pflanzen um und lernt, sich selbst zu lieben und auf sich acht zu geben.

Die verschiedenen Stile des Yoga – ein kurzer Überblick

Gruppe junger Menschen auf Gymnastikmatten bei Yoga
Group of people doing yoga exercise (focus on a woman in the mid © Andrejs Pidjass - www.fotolia.de

Zu einem gesunden Lebensstil gehört auch die richtige Mischung aus ausgewogener Ernährung und Sport. Viele Menschen schwören diesbezüglich auf Yoga, denn hier werden körperliche Betätigung und Entspannung vereint – ein Aspekt, der für ein bestimmtes Maß an Lebensqualität ebenfalls sehr wichtig ist. Im Laufe der Zeit hat sich Yoga zu einem großen Trend gemausert und wurde weiter entwickelt; mittlerweile können Sportler aus zahlreichen Stilen auswählen.

Acro, Anti-Gravity und Anusara

Acro-Yoga ist für das Training zu zweit konzipiert. Dabei liegt ein Partner auf dem Boden und balanciert mit seinen Füßen den anderen, der sich mit dem Bauch darauf legt. So wird ein Mix aus Übungen, Massage und Akrobatik gegeben. Ein Ganzkörpertraining kann man beim Anti-Gravity-Yoga absolvieren. Hier hängt der Sportler in einem Trapeztuch und führt verschiedene Übungen durch. Neben den Muskeln wird hier auch die Balance gestärkt. Das Anusara-Yoga richtet sich gegen festgefahrene Muster: besonders Menschen, die im Beruf viel sitzen, wird der Mix aus Lockerungsübungen empfohlen.

Ashtanga, Bikra und Forrest

Beim Ashtanga-Yoga gibt es sechs verschiedene Übungsserien, die durch unterschiedliche Schwierigkeitsstufen gewechselt werden können. Hier stehen dem Sportler unter anderem Sprünge und Handstände bevor. Das Ashtanga-Yoga setzt auf fließende Bewegungen. Zum Entgiften und Lockern der Muskulatur empfiehlt sich das Bikra-Yoga, welches in einem 40 Grad warmen Raum absolviert wird. Forrest-Yoga ist eher für Fortgeschrittene zu empfehlen – die Übungen sind deutlich komplexer und müssen länger gehalten werden, als beim klassischen Stil.

Hormon, Iyengar und Jivamukti

Das Hormon-Yoga richtet sich besonders an Frauen; hier wird gegen Leiden in den Wechseljahren, bei unerfülltem Kinderwunsch oder beim prämenstruellen Syndrom angegangen. Die Massage der Eierstöcke steht im Vordergrund. Iyengar-Yoga arbeitet mit diversen Hilfsmitteln und kräftigt Gelenke und Muskeln. Merkmal des Jivamutki-Yogas ist die Praktizierung zu Musik. Der Kopfstand ist ein ständiger Begleiter dieses Stils und häufig wird im schnellen Tempo trainiert.

Kundalini, Nivata und Power

Durchhaltevermögen ist beim Kundalini-Yoga gefragt. Hier werden die Übungen vor allem im Sitzen ausgeführt und müssen lange durchgehalten werden. Beim Nivata-Yoga soll der Mensch sich selbst wahrnehmen – hier geht es eher ruhiger zu in einem Mix aus speziellen Atemtechniken und Meditationsübungen. Die Spiritualität dringt beim Power-Yoga wiederum in den Hintergrund – hier wird vor allem geschwitzt.

Sivananda, Spirit und Tula

Die Wirbelsäule steht beim Sivananda-Yoga im Fokus. Zu den verschiedenen Rückenübungen singen die Teilnehmer bestimmte Mantren. Beim Spirit-Yoga werden Tradition und Moderne gemischt und das in oftmals herausfordernden Übungen. Tula-Yoga basiert auf dem Loslassen: hier massiert der Trainer die Teilnehmer, indem er auf dem Rücken liegt und die Sportler entweder bäuchlings oder rücklings auf seinen Füßen.

Vini, Vinyasa und Yin

Das Vini-Yoga gilt als sehr sanfter Stil. Hier werden bestimmte Beschwerden und Schmerzen berücksichtigt und auf diese wird durch spezielle Übungen eingegangen, jedoch immer so, dass es dem Sportler guttut. Das Vinyasa besteht aus Mediation und Bewegung; die Teilnehmer absolvieren hierbei besondere Tanzübungen. Yin-Yoga ist wiederum Entspannung pur – die Sportler sitzen oder liegen und halten die Übungen besonders lange. Dadurch wird das Bindegewebe gedehnt und der Chi-Fluss im Körper angeregt.

Yoga-Varianten und Abwandlungen

Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr Yoga-Varianten sowie moderne Awandlungen etabliert.

  • Beim "Vinyasa Yoga" ist eine eher tanzlastige Ausführung typisch.
  • "Ashtanga" ist hingegen sehr intensiv und sowohl auf körperliche wie geistige Kraft ausgerichtet.
  • "Bikram Yoga" orientiert sich wieder stärker an das klassische Yoga und der traditionellen Ausübung.

Obwohl sie alle unterschiedlich sind, entspringen die Varianten doch alle einem gemeinsamen Ursprung und bieten so den selben Nutzen. Auf einige Yoga-Varianten gehen wir im Folgenden genauer ein.

Fitness Yoga

"Fitness Yoga" ist ein neuer Trend, der die kräftigenden und meditativen Elemente des klassischen Yogas mit fettverbrennenden Übungen aus der großen Fitnesswelt kombinieren will. "Fitness Yoga" konzentriert sich dabei auf Übungen, die bestimmte Körperbereiche und insbesondere den Bauch und unteren Rücken stärken und straffen sollen.

Dabei sind die Übungen in einem Kurs so zusammengestellt, dass der Körper ganzheitlich trainiert wird und keine Disbalancen entstehen. Die zum Teil sehr anspruchsvollen Elemente helfen dabei, eine hohe Konzentrationsgabe zu erlangen und gleichzeitig abzuschalten. Ein scheinbarer Widerspruch, den Yoga-Übende aber immer wieder erleben können.

Mit "Fitness Yoga" beweist das klassische Yoga, dass es in leichten Abwandlungen für viele Ziele und Zwecke ein lohnender Sport ist und viele Wege anbietet, die in unterschiedlichen Lebenssituationen als passend empfunden werden können, beispielsweise während einer Schwangerschaft oder der Rehabilitation von einer Verletzung oder Krankheit.

Spezielle Yoga-Form für Frauen

Frau in Sportklamotten bei einer Yoga-Übung, eine Hand hält ein Bein und ein Arm ist nach vorne ausgestreckt
woman doing yoga pose © michaeljung - www.fotolia.de

Yoga, als eine der beliebtesten Art sich körperlich und geistig fit zuhalten, gibt es auch in einer sehr speziellen Form, die sich besonders an Frauen wendet. So gibt es auch eine spezielle Form Hormon Yoga, die von Dinah Rodrigues entwickelt wurde.

Hierbei kann durch gezielte Übungen betroffenen Frauen geholfen werden, wie beispielsweise bei Zyklusstörungen, polyzystischen Ovarien, PMS, ungewollte Kinderlosigkeit und auch Beschwerden in den Wechseljahren können gelindert werden.

Auch positive Auswirkungen bei einer verminderten Libido, Schlafstörungen oder auch einer Niedergeschlagenheit wurden festgestellt. Wie der der allgemeinen Form des Yoga werden körperliche Beweglichkeit, gestärkte Muskeln, mehr Vitalität und ein ruhiger, entspannter seelischer Zustand gefördert.

Yoga-Variante Gyrokinesis

Das Konzept "Gyrokinesis" bedeutet übersetzt "kreisende Bewegungen" und soll vor allem bei Rückenbeschwerden und Verspannungen helfen. Trainiert werden aber auch die Wirbelsäule sowie die Bauch- und Beckenbodenmuskulatur.

Anders als bei den meisten sonstigen Yoga-Varianten findet das Programm nicht auf dem Boden oder mithilfe eines Balls, sondern auf einem Hocker statt. Ein klassisches Aufwärmprogramm gibt es ebenso wenig. Eingeleitet wird stattdessen mit einer "Erweckungszeremonie", die nach ihrer englischen Übersetzung "Awakening" heißt und aus einer Selbstmassage besteht.

Dreidimensionale kreisende Bewegungen

Erfunden wurde diese Yoga-Variante schon in den 70er Jahren von Juliu Horvath. Der Tänzer strebte eine "Aufrichtung von innen" an, die für eine gute Haltung sorgen solle.

Nicht umsonst erinnern einige der Bewegungen tatsächlich an einen Tanz. Zentraler Bestandteil der Übungen ist es, seinen Körper auf dem Hocker unter Spannung zu setzen und bestimmte Körperteile anschließend kreisen zu lassen oder die Zehen beispielsweise in einem Spagat auseinander zu drücken.

Wie bei den meisten Yoga-Übungen spielt auch die Atmung bei Gyrokinesis eine zentrale Rolle. Die Sauerstoffeinnahme wird bei dem Konzept sogar besonders akzentuiert eingesetzt und hört sich wie intensives Stöhnen an. Viele Aktive beschreiben, dass sie sich an diesen Aspekt erst hätten gewöhnen müssen.

Luftige Kleidung ist unverzichtbar

Viele Yoga-Varianten kann man problemlos alleine mit einem Buch in den heimischen vier Wänden machen. Gyrokinesis ist dabei die Ausnahme. Aufgrund der Fremdartigkeit des Konzepts ist die Traineranleitung unverzichtbar und man sollte sich deshalb für einen Kurs entscheiden.

Bei diesem ist luftige und bequeme Kleidung der Schlüssel zum Trainingserfolg, denn ansonsten wird das Vorhaben, Körperteile unter maximaler Körperspannung kreisen zu lassen, noch weiter erschwert.

Beachtet man diese Punkte jedoch, wird man schon nach kurzer Zeit belohnt. Teilnehmer an den Übungen berichten immer wieder, man fühle sich schon nach einer Sitzung geschmeidig und entspannt. Auch gegen Rückenschmerzen helfe das Programm fast schon blitzartig und vertreibe diese gekonnt.

Aerial Yoga, Hot Yoga und mehr: Die kuriose Entwicklung einer uralten Heilslehre

Zwei dunkelhaarige Frauen bei einer Yoga Übung
girls doing yoga © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

Yoga entwickelte sich im frühen Mittelalter in Indien aus den Tantra genannten uralten Meditationsübungen. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts fand das moderne Yoga den Weg in den Westen, wo es seit dem zahllose Anhänger gefunden hat. In den letzten Jahren entstanden immer mehr kuriose Abwandlungen des ursprünglichen Yoga, die mit den Traditionen der indischen Heilslehre nichts mehr zu tun haben.

So wurde das sogenannte Bikram-Yoga populär, auch als Hot Yoga bekannt, weil es bei schweißtreibenden 35°-40°C ausgeübt wird. Die ersten Fitnessfans wurden sogar schon beim Yoga in der Sauna gesichtet. Ähnlich kurios ist das Aerial Yoga, bei dem die Übungen in einem von der Decke hängenden Tuch durchgeführt werden um der Schwerkraft ein Schnippchen zu schlagen. Dies erinnert eher an die Luftakrobatik des Cirque du Soleil als an Yoga - macht aber Spaß.

Natürlich ist das Yoga auch längst nicht mehr nur den Erwachsenen vorbehalten: Nach dem Baby-Yoga, bei dem sich der Nachwuchs verbiegen lernt, ehe er laufen kann, ist nun Doga Yoga an der Reihe - Yoga mit Hund. Auch den Wunsch nach Selbstoptimierung erfüllt Yoga mittlerweile: In den USA werden die ersten Breast Enhancing Yoga-Kurse angeboten - als günstige Alternative zur chirurgischen Brustvergrößerung.

Viniyoga: Der Mensch im Mittelpunkt

Immer mehr Menschen wissen die wohltuende Wirkung von Yoga auf Körper, Geist und Seele zu schätzen. Vor allem Viniyoga gewinnt immer mehr Anhänger, denn diese Yogaform stellt den einzelnen Menschen und dessen Persönlichkeit in den Mittelpunkt und richtet sich nach seinen augenblicklichen Bedürfnissen.

Das persönliche Fitnesslevel ist entscheidend

Mit Yoga schafft sich der Mensch eine Insel der Ruhe und findet wieder zu innerer Balance. Doch viele Yogaübungen sind schwierig und nicht jeder ist in der Lage, sich wie ein indischer Meister zu verrenken.

Viniyoga ist ein besonderer Yogastil und beinhaltet Yogatechniken, die an das persönliche Fitnesslevel angepasst sind und nicht umgekehrt. Alle Übungen berücksichtigen individuelle Fähigkeiten und orientieren an den jeweiligen Gegebenheiten.

Bisher verzeichnen besonders therapeutische Anwendungen verblüffende Erfolge. Der große Yogameister Sri Krishnamacharia hat die spezielle Sichtweise dieser Yogaform geprägt, indem er die Möglichkeiten eines jeden Menschen in den Fokus stellte.

Die positive Wirkung des Viniyoga

Viniyoga hat nicht zum Ziel, eine Reihe akrobatischer Einlagen zu erlernen, sondern passt sich an die Gegebenheiten des Yogaschülers an. Qualifizierte Yogalehrer bringen vor der Yogastunde in Erfahrung, welche körperlichen und seelischen Beschwerden vorliegen und richten die Yogasequenzen danach aus. Dabei spielen Faktoren wie Vorerkrankungen, Beruf und allgemeine Lebensumstände eine Rolle.

Viniyoga folgt keinen esoterischen Ansätzen, sondern versteht sich als Yogastil zur individuellen Gesundheitsförderung. Je nach Zielsetzung steht

im Vordergrund. Die Vorteile von Viniyoga:

  • Yogaübungen nach persönlichen Möglichkeiten
  • Auf körperliche und seelische Gegebenheiten abgestimmte Yogaeinheiten
  • Jederzeit Anpassung an veränderte Lebenssituationen
Optimaler Yogastil für den Alltag

Wer sich für Viniyoga entscheidet, hat eine optimalen Yogastil für den Alltag gefunden. Durch leichte Asanas (Körperübungen), Atemtechniken und Meditation kann jeder leicht und voller Energie in den Tag starten.

Viniyoga-Kurse

Viniyoga wird von Yogaschulen und privaten Yogalehrern in Gruppen- und Einzelkursen angeboten. Die Kurse sind grundsätzlich so aufgebaut, dass sie den persönlichen Fähigkeiten entsprechen und bei Bedarf an neue Rahmenbedingungen angepasst werden können.

Die Yogastunden zeichnen sich durch Kreativität und freie Gestaltung aus. Yogaschüler müssen keine eintönigen Wiederholungen von Yogaübungen fürchten, sondern entdecken immer wieder neue Möglichkeiten.

Durch individuelle Yogastunden lernen auch Anfänger schnell, was ihnen gut tut und können die Übungen leicht zu Hause durchführen. Schon ein paar Minuten pro Tag haben einen positiven Effekt auf Körper, Geist und Seele.

Mit After Work Yoga in einen erholsamen Feierabend

Hübsche Frau macht mit einer Gruppe Yoga-Übungen, alle tragen weiße Kleidung und haben die Augen geschlossen
Attractive blond woman attending yoga course with group © goodluz - www.fotolia.de

Nach der Arbeit abschalten und entspannen, dass fällt vielen schwer. Mit After Work Yoga können über den Tag aufgebaute Blockaden beseitigt und Verspannungen gelöst werden.

Spezielle Yogaübungen sorgen für Ausgeglichenheit und Gelassenheit. So wird der Stress nachhaltig abgebaut und man kann sich in einen wirklich erholsamen Feierabend begeben.

After Work Yoga wirkt sich auch auf den neuen Arbeitstag aus, man fühlt sich am nächsten Tag fitter und erholter und kann so mit neuem Elan an seine Aufgaben gehen. In angenehmer und entspannter Atmosphäre sorgt After Work Yoga für eine kleine Atempause zwischen Beruf und Feierabend und sorgt für Tiefenentspannung.

Heiß, heißer, Bikram-Yoga

Wer sich an Bikram-Yoga versuchen möchte, sollte knappe Übungskleidung und ein Handtuch, besser jedoch zwei, in die Trainingstasche packen und keine Scham verspüren, wenn die Schweißdrüsen in exzessiver Weise der körperlichen Anstrengung in wenig eleganter Weise einen optisch fassbaren Ausdruck verleihen.

Merkmale des Bikram-Yoga

Bikram-Yoga ist eine Form der Hatha-Yoga-Schule, jener Yoga-Stil, der gemeinläufig auch als Power-Yoga bekannt ist. Bei Bikram werden die körperlich recht fordernden Übungen jedoch in einen auf etwas mehr als 40 Grad Celsius erhitzen Raum bei eine Luftfeuchte von 40 Prozent ausgeführt.

Ganze 26 Positionen müssen unter diesen Bedingungen gehalten werden. Eine Einheit dauert in der Regel um die 90 Minuten.

Wirkung

Bikram-Yoga ist, wie die meisten anderen Yoga-Formen auch, ein Ganzkörpertraining, das zu einer gleichmäßigen Entwicklung führt und neben eines fitten Aussehens auch ein entspannteres Wesen und eine bessere Gesundheit zur Folge hat. Die Wärme des Übungsraumes ist nicht als neuer Schwierigkeitsgrad gedacht.

Viel eher soll sie wie ein chemischer Katalysator den Trainingseffekt der Yoga-Übungen um ein Vielfaches erhöhen. Die hohe Temperatur kommt der Muskulatur direkt zu Gute, indem sie sie erwärmt und damit das Gewebe dehnbarer und verletzungsunanfälliger macht. So verlieren selbst Positionen, bei denen man nicht genau weiß, wie man wieder aus der Verwindung herauskommt, den intuitiv einflössenden Schrecken.

Auch für Anfänger geeignet

Obwohl einige der 26 Übungen selbst für fortgeschrittene Yogi eine Herausforderung darstellen und die Raumtemperaturen für Nicht-Saunagänger ungewohnt sein mögen, ist Bikram auch für Anfänger trainierbar. Alle Übungen lassen sich in ihrer Dehntiefe und Kraftaufwendung den individuellen Fähigkeiten und Leistungsstand anpassen. Und an die Hitze hat man sich spätestens nach der dritten Einheit gewöhnt.

Verbreitung des Bikram-Yoga

Angesichts der Tatsache, dass sich bei der Bikram-Schule die Vorteile des klassichen Yogas mit den Nutzen eines Saunaganges kombinieren lassen, hat sich das Konzept vor allem bei den stets auf Zeiteffizienz bedachten New Yorkern durchgesetzt. In Deutschland hat sich diese äußerst schweißtreibende Yoga-Form noch nicht durchsetzen können.

Die hohen technischen Anforderungen, die ein auf 40 Grad beheizter Raum bei 40 prozentiger Luftfeuchtigkeit mit sich bringt, sind nicht ohne Weiteres zu erfüllen. Hin und wieder sieht man eine Yoga-Klasse in einer Schwimmhalle üben.

Ein Versuch, den Bedingungen des Bikram-Yogas nahe zu kommen. Das Nahkommen reicht aber nicht aus, um es offiziell als Bikram-Yoga bezeichnen zu dürfen.

Und hierbei offenbart sich der zweite Grund für die schleppende Verbreitung dieses durchaus interessanten Konzepts. Der Begründer dieser Yoga-Richtung, der in den USA lebende Inder Bikram Choudhury, hat seine Lehre an eine streng geführtes Franchise-Marketing-Strategie geknüpft. Ein Vorgehen, dass in der Yoga-Welt unüblich ist und gegensätzlich zum spirituellen Ansatz der indischen Gymnastik steht.

Bikram wird daher von vielen traditionellen Yogis skeptisch betrachtet. Die zum Teil sehr drastischen Äußerungen vom Bikram-Urvater selbst, führen in verlässlicher Regelmäßigkeit ebenfalls zu Unstimmigkeiten in der Yoga-Gemeinschaft. So verweist Choudhury manchmal gern auf die Größe seines Gemächts, wenn er von Journalisten gefragt wird, warum seine Yoga-Richtung anderen Stilen überlegen sein soll.

Körper und Geist in Einklang bringen mit viel Schweiß und Bikram Yoga

3 Frauenbeine in blauen Leggins, jeweils zur Seite auf Yogamatten
adult females in yoga class. © iofoto - www.fotolia.de

Immer mehr Menschen finden großen Gefallen an der entspannungsfördernden Wirkung von Yoga. Hier gibt es einige verschiedene Formen, darunter etwa das Bikram Yoga, welches zu Beginn der 1970er Jahre von Bikram Choudhury, einem in den USA lebenden Yoga-Meister mit indischer Herkunft, entwickelt wurde.

Bikram Yoga findet in stark beheizten Räumen bei etwa 35 Grad Celsius und mit hoher Luftfeuchtigkeit um etwa 40 Prozent statt, weshalb es auch gerne als Hot Yoga bezeichnet wird. Hierfür werden verschiedene Übungen angewendet, welche auf Techniken des Hatha Yoga beruhen und die Beweglichkeit und den Kraftaufbau optimal fördern. Bei Bikram Yoga werden insgesamt 26 Übungen innerhalb einer 90-minütigen Übungsstunde in einer festen Reihenfolge durchgeführt.

Bikram Yoga soll den Körper ins Schwitzen bringen, was ihn jedoch aktiv unterstützt, denn durch die hohe äußere Wärme wird der Körper flexibler und die Übungen werden noch intensiver wahrgenommen.

Sogar Stars wie Demi Moore oder Julia Roberts haben Bikram Yoga bereits für sich entdeckt. Doch diese Sportart ist nicht nur etwas für geübte Personen, sondern richtet sich auch an Anfänger einer jeden Altersgruppe.

Hatha Yoga sorgt bereits für einen höheren Stoffwechsel, womit in einer Trainingsstunde rund 180 Kalorien verbrannt werden. Bikram Yoga setzt noch einmal einen drauf und entpuppt sich als regelrechter Fatburner, denn hier werden bis zu 400 Kalorien pro Stunde verbrannt. Schon innerhalb kürzester Zeit wird man ein deutlich gesteigertes Wohlbefinden verspüren können. Doch sollte man bei den Übungen stets darauf achten, ausreichend zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.

Auch sollte bis spätestens zwei Stunden vor der nächsten Trainingseinheit nicht mehr gegessen werden, um den Körper nicht unnötig zu strapazieren. Bikram Yoga ist beinahe vergleichbar mit einem Saunabesuch. Da die Hitze dem Körper enorm zusetzen kann, sollten sich Menschen mit hohem Blutdruck oder einem Hang zu Schwindelgefühl oder Übelkeit nur langsam herantasten. Auch bei Herzproblemen sollte man Vorsicht walten lassen.

Da Bikram Yoga von diversen Krankenkassen unterstützt wird, sollte man sich bereits im Vorfeld darüber informieren, bis zu welcher Höhe die eigene Krankenkasse die Kosten übernehmen würde. Unter Umständen bietet die Krankenkasse sogar eigene Kurse an.

Power Yoga ist der ideale Weg um Stress abzubauen und sich fit zu halten

7 Frauen auf Yogamatten, die Hände nach oben, ein Bein nach vorn, eins nach Hinten stehend
adult females in yoga class. © iofoto - www.fotolia.de

Yoga ist ein idealer Weg um zu entspannen, doch reines Yoga ist vielen Frauen und Männern etwas zu ruhig und spirituell. Diejenigen sollten einmal Power Yoga ausprobieren. Denn mit dieser Mischung aus Stretching-Einheiten und Krafttraining, die mit klassischen Yoga-Einheiten kombiniert werden, kommt man richtig ins Schwitzen und formt den Körper dabei ganzheitlich.

Power Yoga ist deutlich dynamischer und schneller als normales Yoga, trainiert dabei Herz, Kreislauf und die Haltung ohne den Körper einseitig zu belasten. Die Durchblutung wird verbessert und außerdem man bewegt sich permanent in einem Pulsbereich, bei dem gezielt der Körperfettanteil reduziert werden kann. Viele Fitness-Studios bieten Power-Yoga mittlerweile zusätzlich zu den "normalen" Yoga-Kursen an.

Hundeyoga - Mit DOGA können Tier und Besitzer entspannen

Für das eigene Haustier würde so mancher Tierbesitzer alles tun. Da werden täglich die besten Speisen gekocht, hier bekommt das Tierchen eine Massage oder eine Akupunkturbehandlung. Für alle Hundefreunde könnte ein neues Entspannungsprogramm interessant sein: Hundeyoga, welches den Namen DOGA trägt.

Ziel dieser Technik ist es, Seele und Körper in Einklang und Mensch und Tier einander noch näher zu bringen. Die Übungen werden von beiden gemeinsam durchgeführt.

Durchführung

Beim DOGA liegen die Vierbeiner und deren Besitzer zusammen auf einer Matte. Es gibt mehrere Stellungen und Übungen, die während so einer Sitzung angewandt werden, um Hund und Mensch innerlich zu beruhigen. Dies beinhaltet

Auswirkung auf das Tier und Voraussetzungen für das DOGA

Hunde, die am DOGA teilnehmen, werden von Experten als "Dogis" bezeichnet. Durch die Entspannungsübungen werden sie ausgeglichener. Sie haben einen ruhigeren Schlaf und benehmen sich besser als ihre Artgenossen.

Generell ist das Hundeyoga für jede Rasse geeignet. Voraussetzung ist, dass das Tier freiwillig mitmacht und sehr gut auf die Befehle "Sitz" und "Platz" hört. Wenn es nicht auf der Matte sitzen bleiben möchte, kann man es schlecht zwingen, dann sollte man schlichtweg akzeptieren, dass sein Hund es nicht mag.

Frauen bringen ihren Hund mit zum Yoga - Doga ist der neue Trend aus den USA

Blonde Frau lacht mit geschlossenen Augen, wird von Hundewelpe in Gesicht abgeleckt
Young woman and sweet puppy playing around © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Yoga gehört zu den beliebtesten Möglichkeiten, den stressigen Alltag hinter sich zu lassen und einmal abzuschalten. In den USA hat sich daraus ein neuer Trend entwickelt: Doga - die Verbindung von Yoga und Hund.

Vor allem Frauen, die als Manager arbeiten, nehmen diese Art der Entspannung gerne wahr. Ob es jedoch auch für den Vierbeiner ein erholsames Erlebnis ist, bleibt fraglich. Zumindest wird er von seinem Frauchen nach dem Training ausgiebig gedehnt und gestreichelt.

Bei den Übungen halten die Teilnehmerinnen ihr Haustier entweder auf dem Arm, setzen ihn auf ihren Schoß oder die Yogamatte. Und wenn der Hund einmal keine Lust hat, ruhig sitzen zu bleiben, wird er eben einfach ein wenig fester gehalten.

Yoga für den Hund

Hund in den Dünen am Meer
Puppy jumping on the beach © Martin Valigursky - www.fotolia.de

Yoga kann dabei helfen, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Die indische Kunst fördert die Flexibilität, entspannt und gibt Kraft, physisch als auch psychisch.

Bislang wurden diese gesundheitsfördernden Eigenschaften des Yoga allerdings nur auf den Menschen angewandt. Suzette Ackermann, Yoga-Lehrerin in Hong Kong, ist allerdings der Meinung, dass die Übungen durchaus auch für Hunde förderlich sein können. Deshalb bietet die gebürtige Südafrikanerin seit neuestem auch Yoga-Kurse für die Vierbeiner an.

Für ihre neue Yoga-Kreation benutzt die Expertin den Begriff „Doga“, einem Zusammenschluss aus den beiden Worten „Dog“ und „Yoga“. Bei allen Yoga-Stunden für die geliebten Vierbeiner sind natürlich Herrchen oder Frauchen dabei und halten ihren Hund im Arm.

Die Eigentümer der Hunde sind begeistert. Die meisten Teilnehmer schwören auf „Doga“, da es die Hunde entspanne und braver im Umgang mache.

Yoga in seiner neuen Variante LSD

LSD im Yoga steht für das Low-Slow-Deep-Yoga, das bislang aufgrund der Neuartigkeit noch nicht in allen Fitness-Studios oder Yoga-Zentren angeboten wird. Doch was ist nun eigentlich so anders bei dieser neuen Variante? Auf den ersten Blick erscheint es nicht stark von den herkömmlichen Yoga-Stunden abzuweichen, doch schon bei einem zweiten und somit intensiveren Blick wird man schnell gewahr, dass hier die wahre Kraft des Yoga aktiviert werden kann.

Merkmale des LSD-Yoga

Bezeichnend für das LSD-Yoga ist, dass die Asanas nach einer Aufwärmphase wesentlich länger gehalten und ausgeführt werden, als es zum Beispiel bei den Vinyana-Klassen der Fall ist, die in der Regel mit kraftvollen und auch fließenden Abläufen durchgeführt werden. Fast schmelzend langsam und sanft sind die Übergänge von einer Übung in die nächste; die Dehnübungen finden einen langen Halt, das Loslassen der selbigen fast eine Erlösung der süßen Qual.

Auch wenn die körperliche Gelenkigkeit und Fitness beim LSD-Yoga bei Weitem nicht zu kurz kommen, zeigt sich doch, dass vor allem die geistige Fitness und Balancierung im Vordergrund steht. Die Konzentration findet demzufolge überwiegend auf das Halten der Asanas statt, wobei das in sich Ruhen und die Vorgänge des Organismus Spüren miteinander eins werden.

Für alle, die sich gerne auf eine neuartige Ebene des Yoga begeben wollen, kann das Low-Slow-Deep-Yoga eine wunderbare Alternative darstellen, die sich übrigens bestens in einer Abwechslung mit den schnelleren Vinyana praktizieren lässt und so für noch mehr

sorgen kann.

Yoga auf dem Wasser wird immer beliebter

Paar in weißen Oberteilen macht Yoga-Übungen am Meer
Couple doing yoga and relaxation exercises by the sea © goodluz - www.fotolia.de

Immer mehr Amerikanern scheint normales Yoga auf der Matte Zuhause oder im Fitnesscenter allmählich zu langweilig zu werden, denn in den USA hat sich mittlerweile ein neuer Yoga-Trend durchgesetzt.

Yoga-Übungen auf einem Stand-Up-Paddle-Surfbrett und zwar auf dem Wasser. Leigh Claxton, Yoga-Lehrerin in Kalifornien erklärt der "San Francisco Chronicle", dass die Yoga-Übungen auf dem Wasser die Körperbeherrschung noch wesentlich mehr fördern als Übungen auf festem Boden. Durch die leicht wankende Wasseroberfläche werden vor allem die Koordination und die Balance trainiert. Zudem sorgt das Wasser-Yoga für Spaß und Abkühlung.

Laufen und Yoga in einem: Yoga Running

Junge, blonde Joggerin im Sportoutfit mit Wasserflasche macht Pause im Wald
Pretty young girl runner in the forest. © Christopher Nuzzaco - www.fotolia.de

Während sich das Laufen als beliebteste Sportart gemausert hat, liegt in Sachen Entspannung Yoga ganz weit vorne. Ein perfekt abgestimmtes Training sollte sowohl aus Sport als auch aus Entspannung bestehen und so hat man sich beim Yoga Running dazu entschlossen, Laufen und Yoga miteinander zu kombinieren.

Die Umgebung spielt beim Yoga Running eine große Rolle, die Großstadt sollte dafür besser nicht gewählt werden. Wälder, Wiesen und Felder eignen sich hingegen hervorragend. Während des Lauftrainings, das eher gemächlich abläuft, werden verschiedene Yogaübungen durchgeführt.

Dieser Trend ist bestens für die Genießer unter den Läufern gemacht, die das Training nicht absolvieren, um sich völlig auszupowern, sondern vielmehr um zur Ruhe zu kommen und Stress abzubauen.

Mit Hormon-Yoga einige Jährchen wegschummeln

Bei den meisten beginnen die hormonellen Veränderungen ab etwa Mitte Vierzig. Die Hormone schlagen Kapriolen, die Falten vermehren sich und auch die Figur zeigt sich äußerst wandelbar. Doch mit einer entsprechenden Ernährung, einer Schönheitspflege und auch dem Hormon-Yoga kann man als Frau das eine oder andere Jährchen wegmogeln und somit länger schön und gesund bleiben.

Das Hormon-Yoga besteht aus mehreren Elementen, denen jedoch allen ein Ziel gemeinsam ist: eine lange Beweglichkeit und die sanfte natürliche Beeinflussung der weiblichen Hormone. Diese beeinflussen mit zunehmendem Alter nicht nur die Figur, sondern auch die Seele und die Haut.

Rundumprogramm

Mit gezielten körperlichen Übungen und drei unterschiedlichen Atemübungen, sowie einer bestimmten Ernährung und konsequenter Pflege, lassen sich die hormonellen Umschwünge viel leichter verkraften. Neuer Schwung und ein strahlendes Aussehen inklusive, denn das Hormon-Yoga ist eine ganzheitliche Methode, um in und nach den Wechseljahren fit zu bleiben.

Drei Atemübungen

Das Interessante an dem Hormon-Yoga ist, dass bei jeder körperlichen Übung die drei Atemübungen

  • Bhastrika
  • Mulabandha und
  • Ujjayi

äußerst wichtige Bestandteile sind, die sich innerhalb der Übungen abwechseln und entscheidend für die Beeinflussung der körperlichen Vorgänge sind. Alle drei Techniken unterscheiden sich insofern, dass sie einmal

  • sehr kraftvoll und stark in den Bauchraum
  • sehr flach bis in die Kehle und
  • unter der Anspannung der Pomuskulatur

ausgeführt werden.

Körperliche Übungen

Die körperlichen Übungen hingegen entspringen den ursprünglichen Abläufen und zielen sehr genau auf

ab. Langsame Ausführungen kombiniert mit den Atemübungen zeigen nach einiger Zeit tatsächlich sanfte Auswirkungen auf die Hormone und können durchaus die begleitenden Beschwerden der Wechseljahre reduzieren,

deutlich abmildern.

Atemübungen, körperliche Übungen, Ernährung und Kosmetik als Säulen des Hormon-Yoga
Atemübungen, körperliche Übungen, Ernährung und Kosmetik als Säulen des Hormon-Yoga
Ernährung

Damit das Hormon-Yoga auch effektiv wirken kann, sollte man sich auch auf eine bestimmte Ernährung konzentrieren, die vor allem viele Vitamine und Ballaststoffe enthalten sollte.

verhelfen dem Körper zum Entgiften und zur Zellstärkung, was sich nachweislich nicht nur auf die Gesundheit, sondern auch auf die Haut und damit auf die längere Jungerhaltung auswirkt.

Ebenfalls ein wichtiges Element ist die Zufuhr von mindestens zwei Litern Flüssigkeit pro Tag. Hervorragend sind hier Wasser oder auch grüner Tee geeignet, die so gut wie keine Kalorien beinhalten, die Haut jedoch von innen aufpolstern und Schlacken austreiben.

Kosmetik

Möchte man das Hormon-Yoga abrunden, dann darf auch ein kosmetisches Pflegeprogramm nicht fehlen. Q10 und Produkte mit Soja-Proteinen sind wahre Radikalfänger und Anti-Aging-Helfer.

Derartige Kosmetika unterstützen die Kollagenbildung und reduzieren die Faltenbildung, die sich unweigerlich mit jedem neuen Lebensjahr einstellt. Ein konsequentes Hormon-Yoga mit all seinen Bestandteilen erlaubt es, durchaus einige Jährchen geschickt wegzumogeln und der Gesundheit und Fitness effektiv zu helfen.

Heute schon gelacht? Vitalität und Lebensfreude durch Lachyoga

Lachyoga ist sowohl gut für den Körper als auch für die Seele

Frau legt lachend den Kopf in den Nacken und hält ihre Hand neben den Kopf, Mund und Nase gut zu sehen
risa © Ana Sanz - www.fotolia.de

Ohne Grund lachen? Was im Alltag peinlich wäre, ist beim Lach-Yoga der eigentliche Witz. Durch Übungen lernen die Teilnehmer, einfach so loszulachen und dabei innerlich zu entspannen. Das Ziel: mehr Leichtigkeit und Lebensfreude. Ganz nebenbei verbessert das Lach-Training die Atmung und stärkt

Lachen macht gute Laune

Dass absichtliches Lachen eine Wirkung auf die Psyche hat, konnten Neurowissenschaftler in mehreren Studien belegen. Bereits die typische Muskelaktivität beim Prusten und Kichern signalisiert dem Gehirn: mir geht es gut. Psychologische Ratgeber empfehlen deshalb, sich schon morgens vor dem Spiegel mit einem breiten Lächeln zu begrüßen.

Lachen lernen

Lach-Yoga geht noch einen Schritt weiter. Die Teilnehmer halten sich beim "Clownslachen" mit beiden Händen den Bauch, beim "chinesischen Lachen" schütteln sie die Hände zu hohem "hi hi hi" über dem Kopf aus.

Beim rhythmischen Klatschen und gemeinsamem "Ho ho, ha ha ha" synchronisieren die Lachfreunde ihre Atmung. Ähnlich wie Chorsingen führt dies zu tiefer Entspannung.

Vom künstlichen zum echten Lachen

Für Anfänger fühlt sich das gezielte Lachen meist künstlich an. Auch Übungen wie "Das Lachen aus dem Ärmel schütteln" oder "Das Zwerchfell tanzen lassen" wirken zunächst seltsam. Wenn Muskeln und Hemmungen gelockert sind, lässt das Lachen direkt die Glückshormone sprudeln.

In der Gruppe wirkt Lachen zudem ansteckend. Wenn wir einen fröhlichen Menschen sehen, aktiviert das unsere Spiegelneuronen und wir fühlen automatisch mit ihm mit. Das

  • stimuliert das Immunsystem,
  • vertreibt Depressionen und
  • reduziert die Empfindsamkeit gegenüber Schmerzen.

Kurse in Lach-Yoga gibt es bei den Volkshochschulen, in Sportvereinen und bei vielen privaten Anbietern. In vielen Städten finden Interessierte zudem kostenlose Lachclubs. Wer höheren Druck im Bauchraum vermeiden muss, sollte vor der Teilnahme aber seinen Arzt befragen.

Lachtrainer-Workshop mit dem indischen Internisten und Erfinder des "Lach-Yogas"

Junge, lächelnde blonde Frau mit weißem Bikini am Strand vor azurblauem Meer
Beautiful Girl Relaxing on the Beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

In Lach-Gruppen will Dr. Madan Kataria, ein Internist aus Bombay, das Lachen erforschen. Medizinisch wirkt das Lachen zum Beispiel stimmungsaufheiternd und blutdrucksenkend. Grundloses Lachen werden mit Atemübungen aus dem "Hatha-Yoga" kombiniert, wie es der Erfinder des Lach-Yogas Kataria lehrt.

Da Erwachsene täglich nur 15 Mal lachen, Kinder dagegen 300-400 Mal, sollten die Erwachsenen das Lachen üben, weil dabei Endorphine vom Gehirn produziert wird, was sich positiv auf die Stimmung auswirkt. Weiterhin dient es der Muskelentspannung und das Blut wird mit Sauerstoff angereichert.

Am Wochenende findet in Hamburg ein Lachtrainer-Workshop mit Dr. Kataria statt.

Lach-Yoga soll die Seele befreien

Blondierte junge Frau hält sich die Haare zu zwei Zöpfen, grinst, in lachsfarbenem Oberteil
blond girl on sofa © photoCD - www.fotolia.de

Beim Yoga geht es darum, den Körper bewusst wahrzunehmen und mit dem Geist in Einklang zu kommen. Viele Menschen finden durch diese Übungen Ruhe und einen wichtigen Ausgleich zum Stress des Alltags. Yoga muss dabei auch nicht immer in völliger Stille ablaufen, mit geschlossenen Augen und ernstem Gesichtsausdruck.

Bei Lach-Yoga zum Beispiel geht es darum, bei albern wirkenden Übungen genau das zu sein: albern, befreit und gern lachend wie ein kleines Kind. So gibt es Übungen, bei denen man Hühner imitiert oder Bären, die nach dem Schlaf ihren Hintern schubbern. Ziel dieser Übungen ist es, das Gefühl von Scham einfach wegzuschieben und sich auf befreite Art wahrzunehmen. Besonders Menschen mit chronischen Leiden wie Krebs können viel vom Lach-Yoga profitieren. Auch Patienten mit Depressionen oder Phobien lernen hier loszulassen und einfach einmal albern zu sein.

Die Yoga-Trainer wissen dabei, wie schwer es den meisten am Anfang fällt. Die ersten Übungen werden sehr zögerlich und mit einem nervösen Lächeln gemacht. Doch wer den Kopf abschaltet, der kommt schnell in den Zustand der kindlichen Wahrnehmung und kann alle Sorgen einmal vergessen. Das ist nicht nur für die Seele befreiend, sondern kann auch ein Jungbrunnen für den Körper sein. Wenn wir glücklich sind, normalisieren sich Herzschlag und Atmung und Glückshormone stärken uns. Auch das Immunsystem kann jetzt besonders aktiv arbeiten.

Öffentliches Lachen verboten

Drei lachende Freundinnen mit Einkaufstaschen beim Shoppen
so many new things © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Weil sich jeden Morgen gegen sieben Uhr Anhänger eines Yoga-Clubs in Indien auf der Straße zu ihren Lachübungen versammelt haben, wurden sie von einem Anwohner wegen Ruhestörung angeklagt und das Gericht gab dem 78-jährigen Kläger Recht.

So hatten sich etwa 15 Mitglieder des Yoga-Clubs regelmäßig getroffen und bei den Übungen wurde laut gesungen, in die Hände geklatscht und vor allem viel gelacht. Besonders das Lachen wurde immer mehr gesteigert, so dass der 78-Jährige nicht mehr darüber lachen konnte und sich offiziell beschwerte. Diese Lachübungen sind in Indien seit den 90er Jahren immer populärer geworden und haben sich weltweit ausgebreitet, denn Lachen ist bekanntlich gesund.

Sportarten neu kombiniert: Woyo verbindet Fitness mit Entspannung

Viele alte Körper- und Konzentrationsübungen aus Indien und dem fernen Osten haben die westliche Welt in den letzten Jahrzehnten im Sturm erobert. Allen voran ist Yoga, das vor allem wegen seiner entspannenden und meditativen Elemente geschätzt wird.

Doch Yoga kann mehr, als Entspannung mit einigen Dehnübungen zu kombinieren. So haben zwei Yoga-Lehrer aus München es sich zur Aufgabe gemacht, jene Elemente aus den Asanas hervozuheben und aufzubauen, die Muskeln in verschiedenen Körperpartien kräftigen.

Woyo: Yoga als Workout

So werden die Yoga-Übungen zu einem Workout für den ganzen Körper kombiniert. Diese Fusion trägt den Namen "Woyo" und ähnelt dem ebenfalls den westlichen Bedürfnissen angepassten Power Yoga.

Als besonderer Clou kommen hier nicht bloß Gymnastikmatten zum Einsatz, sondern auch

  • Kissen
  • Gurte und
  • Schaumpolster,

die bei den sportlichen Übungen eine Hilfestellung leisten. Besonders die Muskulatur in

  • Bauch
  • Rücken
  • Po und
  • Beinen

steht im Zentrum des Trainings. Bei regelmäßigem Woyo wird so zum Beispiel die Stützmuskulatur des Rückens gestärkt, Schmerzen und Verspannungen vorgebeugt. Zusätzlich gehen auch die Elemente der Entspannung und Konzentration nicht verloren, die das klassische Yoga kennzeichnen.

Sport, der stark und gesund macht

Viele gesundheitsfördernde Kurse wie Woyo, aber auch Nordic Walking, Wirbelsäulengymnastik und Co., werden von den Krankenkassen als Präventionsmaßnahmen anerkannt und unterstützt. Kein Wunder, denn es ist unbestritten, dass sanfte Sportarten einen positiven Effekt auf Muskulatur, Herz und Kreislauf haben.

Wer sich mit Joggen und Fußball nicht anfreunden kann, für den finden sich auch ständig neue Sporttrends wie Woyo - aber auch uralte Trainingsformen, zum Beispiel das chinesische Qi Gong.

Training und Entspannung beim Trendsport KaYoga

Hübsche Frau macht mit einer Gruppe Yoga-Übungen, alle tragen weiße Kleidung und haben die Augen geschlossen
Attractive blond woman attending yoga course with group © goodluz - www.fotolia.de

Neue Trends sind besonders in der Fitnesswelt sehr beliebt. Immer öfter hört man dabei von Kombinationen aus Sport und Erholung, so auch beim so genannten KaYoga. Bei diesem Trend handelt es sich um die Mischung aus entspannenden Yogaübungen und Kajakfahren.

Die beiden Elemente werden allerdings nicht gleichzeitig ausgeführt, sondern nacheinander. Zuerst paddelt man eine Runde und erholt sich dann mit Yogaübungen seiner Wahl. KaYoga stammt - wie so viele Trends - aus den USA. In Florida gibt es eine Menge Anbieter für diesen Sport, der Muskeltraining und Entspannung perfekt miteinander kombiniert. Erfahrung in Yoga und auch beim Kajakfahren sind dabei natürlich von Vorteil.

Mehr als Yoga: Entspannen mit dem Chi Yoga Dance

Yoga ist die beste Methode, seinen Körper und damit auch die Seele zu entspannen. Doch es ist einigen anderen Sportarten, wie Pilates oder dem Tanzen so ähnlich, dass Experten bereits mehrere Kombinationen aus den verschiedenen Methoden gebildet haben. Als Wellnesstrend schlechthin wird dabei der Chi Yoga Dance gefeiert.

Über den Chi Yoga Dance

Erfunden wurde die Mischung aus Yoga, Pilates und Tanzen schon im Jahr 2008 in den USA von der Wellness-Expertin Lucia Schmidt, die für den Chi Yoga Dance gleich eine klare Zielsetzung mitlieferte: ihre Sportart solle vor allem die Wohlfühleffekte, die beim Sport entstehen, fördern und stabil halten.

Erreicht werden soll dadurch ein gleichbleibendes Leistungslevel des Körpers. Matte Erschöpfungsgefühle nach dem Sport sollen dann, so die Hoffnung der Expertin, der Vergangenheit angehören.

Wie sieht Chi Yoga Dance aus?

Beispielhaft sei eine der acht Übungen vorgestellt, die Lucia Schmidt entwickelte, um die hehren Ziele, die sie mit dem Tanz verknüpfte, auch erfüllen zu können. Die unterschiedlichen Übungen erfolgen beim Tanzen allerdings direkt hintereinander, deshalb sollte man sich, wenn man Interesse an der Sportart hat, unbedingt weiterführende Literatur besorgen.

  • Die Übung "Horizont" beginnt damit, das man das rechte Bein leicht zur Seite stellt.
  • Die Arme werden anschließend auf Schulterhöhe gehoben und gestreckt, um sie anschließend horizontal zur Seite zu führen.
  • Nun atmet man ein, dabei schließt man mit dem linken Bein die Lücke zum rechten Bein. Beim Ausatmen öffnet man sie wieder.

Die Übung ist der Gegenpol zum alltäglichen Sitzen, streckt deshalb die Wirbelsäule und bewirkt eine Dehnung des Lungenmeridians.

Tipps für den Chi Yoga Dance

Wer neugierig auf den Wellness-Trend geworden ist, der soll noch ein paar gute Tipps mit auf den Weg bekommen. Sowohl für Yoga, als auch für Pilates ist leichte Kleidung sehr zu empfehlen. Dies gilt umso mehr für den Chi Yoga Dance als Kombination aus beiden.

Vor der Übung sollte man keinesfalls schweres Essen zu sich nehmen. Der Körper wird viel bewegt und zwar auch auf Wegen, die er bisher nicht kannte: schweres Essen wird dabei schnell zum Ziegelstein im Bauch.

Als letzte Handreichung: gerade Einsteiger haben gute Erfahrungen damit gemacht, Barfuß zu tanzen, weil der direkte Kontakt zum Untergrund Zutrauen in den eigenen Körper erzeugt.

Gesundheitliche Vorteile von Yoga

Durch Yoga im Einklang mit Körper, Geist und Seele

Wer mit Yoga anfängt, sollte sich die Asanas von einem ausgebildeten Yoga-Lehrer zeigen lassen

Blonde und dahinter brünette Frau stützen sich auf Yogamatten hoch
adult females in yoga class. © iofoto - www.fotolia.de

Yoga verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele in Einklang miteinander bringen soll. Die körperlichen Übungen aktivieren den Energie- und Blutkreislauf, fördern das Zusammenspiel von Muskel- und Knochenstrukturen und wirken sich beruhigend auf das Nervensystem aus.

Durch ausgewählte Körperübungen (Asanas) intensive Atemübungen (Pranayama) und Meditation, lernt der Übende mit der Zeit einen harmonischen Lebensstil zu entwickeln. Angestrebt wird eine verbesserte Vitalität und gleichzeitig eine Haltung der inneren Gelassenheit.

Klarer Geist und innere Zufriedenheit

Gezielte Atemübungen sorgen dafür, dass der Blutkreislauf mit mehr Sauerstoff angereichert wird und dementsprechend effektiver arbeiten kann. "Die Meditation, das Stillehalten des Geistes, bringt zusätzlich Klarheit im Geist und innere Zufriedenheit", erklärt Uschi Moriabadi von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement.

Wichtig ist es, einen ausgebildeten und erfahrenen Yoga-Lehrer zu finden, der nicht nur die notwendigen Techniken vermitteln, sondern auch engagiert auf ihre individuellen Bedürfnisse eingehen kann. Sollten Sie schwanger sein oder an einer chronischen Erkrankung leiden, konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit Yoga beginnen.

Hirnzellen bilden sich durch Meditation und Yoga neu

Grafik eines Röntgenbilds des menschlichen Schädels mit hervorgehobenem Gehirn auf schwarzem Hintergrund
Skeleton X-Ray - Brain 1 © Jeffrey Collingwood - www.fotolia.de

Das Massachusetts Gerneral Hospital (MGH) hat eine Studie durchgeführt, diese zeigt, dass intensives Yoga Stress reduziert und dafür sorgt, dass sich die Hirnsubstanz beim Menschen verdichtet.

Die 26 Frauen und Männer die an der Studie teilgenommen haben, hatten keinerlei Erfahrung mit Meditation und standen unter starkem Stress. Nach acht Wochen zeigte sich eine deutliche Stressreduzierung durch die alt-buddhistisch-hinduistischen Übungen. Es konnte außerdem gezeigt werden, das sich zahlreiche Nervenzellen regenerierten und die Bildung von neuen Zellen durch Yoga verbessert wurde.

Forscher hatte bereits in der Vergangenheit herausgefunden, dass die Stärke der Hirnrinde im Bereich welcher für Aufmerksamkeit und Gefühlseindrücke durch Meditation angewachsen war.

Durch Yoga den eigenen Körper kennenlernen

Junge Frau bei einer meditierenden Yoga-Übung auf einer orangen Yogamatte
young woman doing yoga exercise © michaeljung - www.fotolia.de

Wenn wir Yoga hören, so denken einige von uns an eine Sportart, andere sehen darin eine Behandlungsmethode. Aber durch Yoga lernt der Mensch sich selbst und seinen Körper kennen.

Der Begriff Yoga bedeutet soviel wie anspannen, zusammenbinden und kommt aus dem Sanskrit. Yoga ist eine der sechs klassischen Schulen der indischen Philosophie. Bei den einzelnen Yoga-Übungen konzentriert man sich auf seinen Körper, man spannt sich an und danach kommt es zur Entspannung. Aus diesem Grund ist Yoga bei Verspannungen sehr zu empfehlen, besonders bei Rückenproblemen oder auch in Stresssituationen.

Weitere Einsatzmöglichkeiten sind Behandlungen bei Problemen mit dem Herzen, aber auch zur Verbesserung der Durchblutung, beispielsweise Neigung zu Krampfadern.

Die sanfte Kraft des Yoga - wie die indische Lehre den Menschen hilft

Brünette Frau in weißer Kleidung macht draussen Yoga
Yoga Outside © EastWest Imaging - www.fotolia.de

Yoga ist eine sehr alte Lehre aus dem Raum Indiens. Die Übungen umfassen verschiedene körperliche Bewegungsabläufe, die vor allen Dingen eines bewirken sollen: Das Finden von Ruhe und Ausgeglichenheit.

Der Begriff "Yoga" enthält bereits diese Botschaft, denn er bedeutet in etwa "verbinden" - also das Verbinden von Körper und Seele, damit man innere Balance findet. Erhebungen auf der ganzen Welt haben gezeigt, dass mindestens fünf Millionen aller Menschen von der sanften Kraft dieser Methode überzeugt sind und daher regelmäßig Yoga machen. Auch westliche Ärzte haben sich inzwischen mit dieser indischen Lehre beschäftigt und untersucht, wie sinnvoll das Absolvieren der Übungen wirklich ist. Und tatsächlich wirkt Yoga bei vielen Krankheiten.

Besonders psychische Probleme wie etwa Depressionen oder Angststörungen können durch ernst genommenes und regelmäßig praktiziertes Yoga abgebaut werden. Auch Verspannungsschmerzen in Kopf, Nacken und Rücken können so schrittweise beseitigt werden.

Studien haben zudem gezeigt, dass viele Krebspatienten von Yoga profitieren, da sie durch die Übungen innerlich ruhiger werden und weniger Angst verspüren. Das steigert die Lebensqualität.

Die gewonnen Ruhe wirkt sich natürlich auch äußerst positiv auf das Herz und den Kreislauf aus. Viele Ärzte empfehlen daher ihren Patienten mit Herzschwäche oder mit Gefäßerkrankungen das Praktizieren von Yoga als eine Art Begleittherapie. In manchen Fällen übernimmt inzwischen sogar die Krankenkasse die Kosten für einen Yoga-Kurs.

Hatha Yoga ist der Energie-Kick für den Tag

Schwarzhaarige Frau in Yogapose im Schneidersitz mit weißem Outfit am Strand
yoga at beach © Ye Qiang - www.fotolia.de

Das Hatha Yoga hat seinen Namen von den Bezeichnungen "Ha" (Sonne) und Tha (Mond). Das Gegensatzpaar symbolisiert die oftmals entgegengesetzten Kräfte einer körperlichen Einheit. Hatha bedeutet jedoch auch soviel wie "Gewalt" oder "Kraft" - weil diese Yoga Art vor allem körperliche Übungen, sogenannte Asanas beinhaltet.

Doch auch Atemübungen, Entspannungsübungen und mentales Training haben einen Anteil am Hatha Yoga. Die bekannteste Übung ist der sogenannte Sonnengruß. Dieser besteht aus einer Abfolge von meist 12 Asanas. Es gibt jedoch auch den kleinen Sonnengruß, der weniger Übungen beinhaltet.

Taryn Nelson ist Darstellerin bei "Best of Musical" und schwört auf die Übungsreihe. Am Morgen absolviert gebe sie genau das richtige Maß Energie, um den Tag frisch und gut gelaunt zu beginnen. Yoga-Kurse gibt es mittlerweile in nahezu allen Fitness-Studios in Deutschland. Auch Anleitungs-Videos für zu Hause sind zahlreich im Handel erhältlich.

Wenn die Pflege zur Last wird, hilft Entspannung

Seniorin und ihre Tochter, zu Besuch im Altenheim, Altenpflege
Lachende Seniorin schaut ihre Tochter an © Robert Kneschke - www.fotolia.de

Wenn man Angehörige, die unter Demenz oder anderen Altersbeschwerden leiden, pflegt, kann das zu einer mentalen und psychischen Belastung werden. Nicht selten sind starke Verstimmungen bis hin zu Depressionen die Folge.

Experten empfehlen hier Maßnahmen zur Entspannung. So könne zum Beispiel die Praxis von Yoga, regelmäßig ausgeführt, helfen, Stress zu lindern. Hier werden Körperübungen, Meditation und Achtsamkeit miteinander vereint. Das wirkt sich gleichzeitig positiv auf Körper, Geist und Seele aus. Schon 15 Minuten täglich sollen ausreichen, um eine spürbare Verbesserung der Stimmung zu erzielen und die Belastbarkeit zu erhöhen.

Ran an den Speck - Studie belegt, dass man mit Yoga gezielt Bauchfett angreifen kann

Yoga - Junge Frau liegt wippend auf dem Bauch und zieht die Beine an
Yoga - Dhanurasana © Kzenon - www.fotolia.de

Der Bauch gehört zu einer der am meist genanntesten Problemzonen der Frau. Kein Wunder, er ist sofort sichtbar und gilt als das Symbol für Übergewicht schlechthin. Bauchfett steht zudem im Verdacht, krank zu machen. Eine Untersuchung des "National Institute of Health" in Amerika hat dem Magazin "Shape" zufolge nun nachweisen können, dass Yoga gezielt gegen dieses Bauchfett hilft.

Restoratives Yoga

Weibliche Probanden mit Übergewicht wurden in zwei Gruppen unterteilt. Über zwölf Wochen hinweg machte die eine Gruppe täglich Dehnungsübungen, die andere betrieb sogenanntes restoratives Yoga. Beide Gruppen führten dies zweimal die Woche durch. Später wurde das Pensum auf zweimal im Monat über ein halbes Jahr hinweg heruntergesetzt. Nach Ablauf der Untersuchung zeigte sich, dass sich beide Gruppen viel besser fühlten.

Diejenige Gruppe, die Yoga gemacht hatte, hatte aber deutlich mehr Fett abgebaut und zwar vor allem am Rumpf und am Bauch. Dort liegt das Fett direkt unter der Haut, wodurch es eher "schwabbelt" und besonders gut sichtbar ist.

Mehr Zeit für sich durch Yoga - Das neue Jahr mit dem Adi-Mantra beginnen

Frau sitzt in Pavillon in Natur in weißer Kleidung, Schneidersitz, Hände gegeneinander, Meditation oder Yoga, Palmen
Time for relax © Dash - www.fotolia.de

Der Neuanfang kommt mit jedem Jahreswechsel gleich doppelt. Zum Einen hat das neue Jahr begonnen und zum Anderen werden die Tage nach der Wintersonnenwende allmählich wieder länger, sodass Körper und Geist endlich wieder mehr Licht bekommen. Für diese Zeit des Neuanfangs ist das Adi-Mantra "Ong Namo Guru Dev Namo" der perfekte Energiebringer. Das sogenannte Anfangs-Mantra wird oft zu Beginn einer Yoga-Stunde gesungen und bedeutet übersetzt so viel wie sich mit der kosmischen Energie zu verbinden und dem Weg zu folgen, der vom Dunkel ins Licht führt.

Das innere Licht lässt sich auch von Außen mit Energie füllen, indem man beginnt wieder mehr für sich selbst zu sorgen. Sich zurückziehen, sich Zeit für sich nehmen und sich Inspiration durch anregende Gespräche mit Freunden, Ausstellungen oder Konzerte holen und die eigenen Batterien wieder aufladen. Schließlich kann man nur so viel Liebe und Energie für andere aufwenden, wie man sich selbst entgegenbringt.

Mit Yoga das vergangene Jahr positiv reflektieren und Energie für das neue Jahr sammeln

Zwei dunkelhaarige Frauen bei einer Yoga Übung
girls doing yoga © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

Der Jahreswechsel ist zwar schon einige Wochen her, aber es ist nie zu spät neue Energie für das neue Jahr zu sammeln und womit geht das besser als mit Yoga?

Das vergangene Jahr revue passieren lassen

Bevor man sich allerdings auf das neue Jahr konzentriert, sollte man noch einmal das alte Jahr revue passieren lassen. Auch wenn es im letzten Jahr sicherlich einige Dinge gegeben hat, die nicht so gut waren, sollte man sich bei dieser Rückschau vor allem auf die positiven Dinge und Ereignisse konzentrieren.

Am einfachsten geht das in einer Partnerübung, am besten zusammen mit der besten Freundin oder einem guten Freund. Dabei erzählt man sich gegenseitig von dem, was man im vergangenen Jahr erlebt hat und konzentriert sich ausschließlich auf die positiven Erlebnisse. Wichtig ist, dass man dem Gegenüber immer im Präsens erzählt. Auch Übetreibungen sind erlaubt. Das Gegenüber hört dem anderen einfach nur zu, ohne zu kritisieren und erfreut sich mit dem Partner an den schönen Erlebnissen. Das gibt Kraft, Freude und Energie.

Positive Erlebnisse für Herzenswünsche nutzen

Die gesammelte Energie wird anschließend für den Herzenswunsch gebündelt, den man sich im neuen Jahr unbedingt erfüllen möchte.

Dazu stellt man sich hüftbreit auf, wobei das Becken leicht nach vorne gekippt ist. Die Schultern werden gelockert und das Kinn leicht gesenkt. Die Hände werden auf Höhe des Herzens vor der Brust zusammengebracht, wobei zwischen den Handflächen ein kleiner Raum gelassen wird, der symbolisch für den Herzensraum steht. Die Arme sind dabei auf gleicher Höhe.

Dieser Herzensraum wird nun mit Energie gefüllt. Mit jedem Einatmen wird der Herzensraum vergrößert. Wenn er mit genügend Energie gefüllt ist, sinken die Hände mit dem nächsten Ausatmen nach unten und werden dann direkt mit dem Einatmen seitlich am Körper wieder nach oben geführt und über dem Kopf zusammengebracht. Dann werden die Hände erneut vor das Herz geholt und der Herzensraum ein weiteres Mal mit Energie gefüllt.

Jivamukti - ein Yogatrend aus den USA

Viele Menschen genießen die Entspannung der klassischen Yoga-Übungen, beklagen aber, dass diese auf Dauer etwas langweilig werden. Für sie ist der amerikanische Yoga-Trend Jivamukti gedacht, der wieder mehr Spannung in die Übungen bringen soll, ohne jedoch auf die klassischen Techniken zu verzichten. Das Konzept lebt dabei von Musik sowie einer guten Massage.

Jivamukti, was ist das eigentlich?

Erfunden wurde Jivamukti bereits im Jahr 1984 von den New Yorkern Sharon Gannon und David Life, die sich den Begriff auch gleich sichern ließen. Wer sich heute als Jivamukti-Lehrer bezeichnen möchte, muss deshalb 20.000 Euro für einen intensiven Lehrgang investieren, der 500 Stunden dauert.

Entsprechend hoch sind die Preise, welche die zertifizierten Trainer, von denen es in der Bundesrepublik etwa 40 Stück gibt, für ihre Dienstleistungen verlangen. Diese Exklusivität führte dazu, dass Jivamukti, das übersetzt "Befreiung der Seele" bedeutet, gerade unter Stars sehr beliebt wurde.

Das Konzept hinter Jivamukti

Jivamukti beruht auf den fünf klassischen Säulen des Yoga:

  • Gewaltlosigkeit
  • Hingabe
  • Klang
  • Meditation und
  • das Studium der Schriften.

Anders als das klassische Yoga ist Jivamukti, welches eine Weiterentwicklung des Ashtanga-Yogas darstellt, berührungsintensiv. So massiert der Lehrer oder die Lehrerin die Übenden beispielsweise nach dem Yoga mit edlen Lavendelölen.

Auch ist es nicht still: In Jivamukti-Räumen wird Musik eingespielt, die ganz unterschiedlicher Natur sein kann. Rock ist ebenso verbreitet wie Sanskrit. Wichtig sind intensive Bässe.

Die Schüler sollen zudem die Musikstücke mitsingen und wenigstens summen. Die Vibrationen tun dem Körper gut, so die Annahme.

Der ganze Prozess sei vergleichbar mit einer inneren Massage. Ansonsten unterscheidet sich Jivamukti nicht vom normalen Yoga; die gewöhnlichen Übungen werden auch hier durchgeführt.

Die richtige Ausrüstung

Jivamukti ist keine Beschäftigung, die man allein durchführen kann. Der Spaß vergrößert sich, so die allgemeine Annahme, damit, je mehr Menschen dabei sind. Man benötigt für die korrekte Ausführung der Übungen Matten und sollte zudem möglichst leichte Kleidung tragen, die Bewegungsfreiheit gewährt.

Wenn man in keinem Studio mit einem professionellen Lehrer Jivamukti ausübt, sondern sich für einen privateren Rahmen entscheidet, benötigt man zudem auch Lavendelöl und Methanol-Gel, um sich damit einzureiben und gegenseitig zu massieren.

Relax – entspannt mit Yoga durch die Schwangerschaft

Yoga in der Schwangerschaft entspannt, fördert die Atmung und erweckt Muttergefühle

Schwangere Frauen bei Yogaübung
Yoga 1 © Paul Posthouwer - www.fotolia.de

Yoga hat sich in Deutschland schon vor langer Zeit eingebürgert. Immer mehr Deutsche schwören darauf, weil sie sich dank Yoga allgemein besser fühlen. Auch hat sich Yoga in Sachen Geburtsvorbereitung etabliert. Immer mehr Hebammen empfehlen den Müttern, sie mögen doch bitte an solch einem Kurs teilnehmen.

Yoga unterstützt nicht nur die Geburt, sondern hilft auch optimal in der Schwangerschaft. Eine Schwangere, die regelmäßig ihre Yogaübungen durchführt, ist automatisch entspannter und lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Für viele junge Muttis ist Yoga auch eine spirituelle Erfahrung. Nicht nur das Kind im Bauch wächst, sondern auch die Muttergefühle.

Die Vorteile von Yoga für werdende Mütter und interessierte Frauen

Der beste Zeitpunkt für den Start ins Yogaprogramm ist der 4. Monat. Yoga sorgt für ein innerliches Gleichgewicht. Durch die vielen Atemübungen ist diese Methode ideal für die Geburt. Trotz allem ist ein richtiger Geburtsvorbereitungskurs zu empfehlen, weil zusätzlich noch auf andere Dinge eingegangen wird.

Yoga kann jeder erlernen. Auch Nicht-Schwangere sind herzlich eingeladen, diese wundersame spirituelle Erfahrung zu machen. Zu Anfang wirken die Übungen hart. Bleibt man mit festem Willen dabei, wird sich die Anstrengung aber schon bald lohnen. Wer mit ständigen Verspannungen im Nacken- oder Rückenbereich zu kämpfen hat, sollte die Methode auf jeden Fall ausprobieren. Dank der speziellen Atemtechnik lösen sich innere und auch äußerliche Verspannung wie von selbst.

Da viele Schwangere davon betroffen sind, sind diese Übungen optimal. Speziell helfen diese auch gegen Schlafstörungen, Ängste, Wassereinlagerungen und Schmerzen. Ausprobieren schadet nicht. Danach fühlt sich jeder wie neu geboren.

Blitz-Yoga - Entspannende Übungen auch bei wenig Zeit

Die Anforderungen der Menschen an Yoga sind hoch: Die Techniken sollen dabei helfen, sich zu entspannen und den Stress des Alltags zumindest für eine gewisse Zeit hinter sich zu lassen.

Dabei muss die fernöstliche Methode schon fast die Quadratur des Kreises schaffen, denn oft reicht die Zeit eigentlich nicht, um die Techniken in gewissenhafter Ruhe durchzuführen. In einem solchen Moment kommt Blitz-Yoga zum Einsatz.

Was ist Blitz-Yoga?

Blitz-Yoga beschreibt als Name, der wesentlich von Andrea Christiansen geprägt wurde, eine Yoga-Session, die "blitzschnell" passieren kann. Im Laufe der Zeit wurden einige Techniken in der Form kombiniert, dass man sich auch entspannen kann, selbst wenn man nur 20 bis 30 Minuten Zeit hat.

Dies ist auch gleich die erste Lektion für die Menschen, die Blitz-Yoga praktizieren möchten: die Übungen sind so ausgewählt, dass die Zeit reicht; man muss also dem inneren Bedürfnis, durch die einzelnen Techniken zu hetzen, widerstehen.

Dies gilt bereits für den Anfang: ohne die richtigen und gewohnten Atemübungen vor dem eigentlichen Yoga geht auch bei einer Blitz-Session nichts.

Die Hund-Variante

Die erste Übung des Blitz-Yogas, die vielen Menschen auch große Freude bereitet, ist die Hund-Variante.

  • Man stellt sich gerade hin und atmet einige Mal tief durch.
  • Anschließend beugt man sich nach vorne und berührt mit den Händen den Boden.
  • Nach nochmaligem Atmen wirft man das rechte Bein in die Höhe, streckt die Hände gerade aus und verlagert das Gewicht langsam auf den linken Ellenbogen.

Die Übung befreit den Geist und garantiert Körperbeherrschung.

Die Krieger-Variante

Nach dem Hund ist der Krieger an der Reihe.

  • Wieder steht man gerade.
  • Anschließend beugt man sich aus dem Stand nach vorne: für Profis heißt dies, dass ihr Oberkörper von den Beinen und dem Gesäß im rechten Winkel abstehen.
  • Auch die Hände sind gerade gestreckt.
  • Nun werden abwechselnd das rechte und das linke Bein nach hinten gehoben, so dass der eigene Körper eine gerade Linie beschreibt.
Der Abschluss: die Halbmond-Variante

Die Session endet mit der Halbmond-Variante.

  • Aus dem aufrechten Stand beugt man sich vorne und zieht die eigene Hand unterhalb der Schulter gerade hindurch, so dass sie auf dem Boden aufsetzt.
  • Man beschreibt ein Trapez, bei dem je ein ein Fuß und eine Hand auf dem Boden aufliegen und die zugehörigen Körperteile gestreckt sind.
  • Die andere Hand umfasst den freien Fuß und zieht ihn nach hinten.

Anschließend werden die Seiten gewechselt.

Ausgeglichen mit Swing-Yoga

Swing-Yoga wird an einer Art Schaukel praktiziert und ist eine Kombination aus Yoga und Pilates

Junge Frau bei Yogaübung
Female yoga doing exercises © kiri - www.fotolia.de

Yoga soll nicht nur die Muskeln kräftigen und die Flexibilität erhöhen, sondern vor allem Körper und Geist in Einklang bringen. Das ist auch bei der neuen Yoga-Variante, dem sogenannten Swing-Yoga, nicht anders.

Ausüben der Yoga-Variante an einer Schaukel

Besonders ist allerdings die Übungsweise, die zu den genannten Zielen führen soll. Im Gegensatz zu den anderen Yoga-Richtungen, wird Swing-Yoga nämlich auf einer Art Schaukel durchgeführt. Diese Schaukel wird Yoga-Swing oder Bali-Yoga-Schaukel genannt und besteht aus zwei Handgriffen, zwei Fußschlaufen sowie zwei weiteren, etwas höher hängenden, Griffen für Übungsvarianten.

Die Vorrichtung ist dabei auch richtig praktisch. Denn wer kein passendes Gestell besitzt, kann die Schaukel einfach an der Decke oder dem Türrahmen befestigen. Einen weiteren Vorteil bietet zudem die Handlichkeit der Schaukel. Diese wird meist mit der passenden Tasche geliefert und kann bequem überall hin mitgenommen werden.

Für fortgeschrittene Yogis geeignet

Wie auch bei anderen Formen des Yoga, geht es weniger um akrobatische Leistungen, als darum, die Übungen langsam und kontrolliert auszuführen. Swing-Yoga vereint hierbei klassische Yogaübungen mit Übungen aus der Gymnastik und Pilates. Da das Training auf der Schaukel doch etwas anspruchsvoller ist als die meisten anderen Yogaformen, empfiehlt es sich, mit Swing-Yoga erst zu beginnen, wenn bereits einige Erfahrungen mit Yoga gesammelt wurden. So ist gewährleistet, dass die Übungen auch ihren gewünschten Effekt haben und nicht schaden können.

Mehr Lust auf Lust mit Erotik-Yoga

Erotik-Yoga ist Teil einer Lebensphilosophie, die mehr Lust auf Lust machen soll. Es fördert die Beweglichkeit und die Geschmeidigkeit des Körpers, obendrein löst es Blockaden und sorgt für einen besseren Energiefluss.

Ziel des Erotik-Yoga

Yoga ist eine indische Lebensphilosophie. Sie wird traditionell von Gurus in Klöstern gelehrt. Yoga umfasst sowohl körperliche Übungen als auch Meditation und Askese, sieht Körper und Seele also als Einheit.

Moderne Lebensweisen sowie berufliche Belastungen führen dazu, dass diese Einheit nicht mehr funktioniert. Der Mensch ist gestresst, er muss sich den unterschiedlichsten Problemen stellen. Der Körper verspannt, eventuell treten gesundheitliche Beschwerden auf.

An Erotik ist kaum noch zu denken. An diesem Punkt setzt Erotik-Yoga an. Es lehrt den Menschen, wieder in sich zu gehen.

Wer sich die Zeit nimmt, auf die Signale seines Körpers zu achten und richtig zu atmen, wird ausgeglichener. Eine ausgeglichene Seele hat es einfacher, Verspannungen und Blockaden abzubauen.

Die Energie fließt harmonischer. Harmonie ist der erste Schritt zur Erotik.

Konzentration auf die Atmung

Durch Erotik-Yoga erlernen die Schüler die Bauchatmung neu. Eigentlich ist sie dem Menschen angeboren.

Doch die flachere, schnellere Brustatmung passt natürlich besser in unsere hektische Zeit. Dabei ist sie der tatsächliche Grund allen Übels.

Eine Erotik-Yoga-Stunde beginnt mit einer Einstimmung, bei der die Schüler sich fünf Minuten nur auf ihre Atmung konzentrieren. Insgesamt dauert eine Yoga-Stunde 1,5 Stunden an.

Der Einstimmungsphase folgen Meditationsübungen; anschließend werden mit Hilfe der gezielten Atmung die Lungenfunktion verbessert und die Bauch- und Rückenmuskulatur gestärkt.

Währenddessen laufen im Körper biochemische Vorgänge ab. Das Blut wird optimal mit Sauerstoff versorgt, der an die Organe weitergeleitet wird.

Spezielle Asanas

Haben die Schüler die Atemübungen absolviert, sind sie ausgeglichen und entspannt. Entspannte Muskeln lassen sich besser dehnen. Also ist genau jetzt der Zeitpunkt, mit den Asanas zu beginnen, wie die speziellen Körperübungen im Yoga genannt werden.

Dabei nimmt der Yoga-Schüler vorgeschriebene Übungspositionen ein und konzentriert sich auf die Atmung und den Körper. Anschließend werden bestimmte Bewegungsabläufe ausgeführt, wobei der Körper für eine Weile in gewissen Positionen zu halten ist. Wer täglich eine Viertelstunde in das Training investiert, wird mit Sicherheit schon nach kurzer Zeit mehr Ausgeglichenheit im stressigen Alltag und mehr Lust an der Lust verspüren.

Yoga für besseren Sex – diese Übungen steigern die Lust

Diese Yoga-Übungen entspannen Körper und Geist und sorgen damit für mehr Spaß im Bett

Yoga - Junge Frau liegt wippend auf dem Bauch und zieht die Beine an
Yoga - Dhanurasana © Kzenon - www.fotolia.de

Guter Sex kann die ganze Nacht dauern. Für besseren Sex benötigt man nur 10 Minuten am Tag. In dieser Zeit kann man Körper und Geist mit Yoga erotisch auf die Sprünge helfen. Für ein intensiveres Körpergefühl, mehr Energie und tiefere Entspannung. Diese Übungen erhöhen den Spaß im Bett – und anderswo.

Körper und Geist vitalisieren

Wer Sex richtig genießen möchte, braucht einen freien Kopf und einen entspannten Körper. Beides lässt sich mit Yoga erreichen. Regelmäßig durchgeführt, fördern einige Übungen außerdem den Blutfluss in den Geschlechtsorganen.

Übung: Der Schmetterling

Leicht und frei wie ein Schmetterling – Baddha Konasana macht die Muskeln geschmeidig und lockert die Hüften. Setzen Sie sich dazu aufrecht auf eine Matte und legen die Fußsohlen aneinander.

Mit den Händen umfassen sie nun die Fußgelenke und ziehen die Füße zum Körper. Das Becken bleibt aufgerichtet. Die Gesäßmuskeln sind angespannt. Wenn die Mitte stabil ist, lassen Sie die Knie nach unten fallen.

Übung: Der Halbmond

Der Halbmond ist ein perfekter Stress-Killer, zugleich vitalisiert er den gesamten Körper und bringt Kraft in

Der linke und rechte Fuß werden dazu einen großen Schritt auseinander gestellt. Anschließend drehen Sie das rechte Bein und den Fuß um 80 Grad nach außen. Die Arme strecken Sie seitlich aus und kippen den gestreckten Oberkörper zum rechten Fuß.

Während die eine Hand den Boden berührt, zeigt die andere gerade nach oben. Nun langsam das linke Bein in die Höhe strecken, der Blick geht zur oberen Hand.

Beckenboden stärken

Wie wichtig ein stabiler Beckenboden ist, merken Frauen oft erst nach einer Schwangerschaft. Dabei hält die Muskulatur nicht nur die inneren Organe in ihrer Position, im Beckenboden verlaufen auch viele Lustnerven. Kräftige und gut durchblutete Muskeln verschaffen Frauen deshalb intensivere Orgasmen: sie können den Penis des Partners besser spüren und fester umschließen. Für diesen Effekt lassen sich gleich drei Yoga-Übungen kombinieren.

Übung: Der Lotussitz

Intensivere Empfindungen im Beckenboden erreichen Frauen durch Ujjayi Paranayma – den Lotussitz. Dazu setzen Sie sich aufrecht auf den Boden und legen die Füße auf die Oberschenkel (soweit möglich). Die Hände liegen ebenfalls entspannt auf den Oberschenkeln.

In dieser Position spannen Sie Ihre Beckenbodenmuskulatur und den gesamten Körper jeweils für 10 Sekunden fest an. Der Atem geht dabei tief und gleichmäßig weiter.

Übung: Der herabschauende Hund

Eine weitere Übung, um die Durchblutung im Beckenbereich zu fördern, ist der "herabschauende Hund". Sie startet mit Händen und Knien auf der Matte. Während die Hände und Fersen flach auf dem Boden bleiben, gehen Knie und Hüfte nach oben, bis die Beine möglichst gestreckt sind und der Körper einem umgedrehten V ähnelt.

Übung: Das Kamel

Das Yoga Kamel stärkt

  • Rücken-,
  • Bauch- und
  • Gesäßmuskulatur.

Dazu knien Sie sich aufrecht hin, Oberschenkel und Waden in einem Winkel von 90 Grad. Lehnen sie die Schultern und den Oberkörper langsam nach hinten. Das Becken bleibt stabil, Po und Oberschenkel sind angespannt, die Hände umfassen die Rückseite der Oberschenkel.

Nun heben Sie Brustkorb und Becken an und lehnen sich Wirbel für Wirbel zurück. In der Schlussposition können Sie mit Ihren Fingern die Fersen berühren.

Die Yogavariante Kundalini

Zu den verschiedenen Varianten des Yoga gehört auch das Kundalini-Yoga. Formen, die dieser Yogavariante ähneln, sind Tantra-Yoga und Laya-Yoga. Von Bedeutung ist das Kundalini-Yoga auch im Kriya-Yoga.

Ziele des Kundalini-Yoga

Erstmals im Westen bekannt gemacht wurde das Kundalini-Yoga durch das im Jahre 1919 erschienende Buch "The Serpent Power", von dem britischen Rechtsprofessor und Richter Sir John Woodroffe (1865-1936). Zu den Zielen der Yoga-Praxis gehören die Erweckung des Kundalini sowie dessen Aufstieg ins oberste Chakra. Als Kundalini wird in tantrischen Schriften eine ätherische Kraft im Menschen beschrieben.

So verfügt nach der Lehre des Tantra jeder Mensch über eine Kraft namens Kundalini, die sich am unteren Wirbelsäulenende befinden soll. Als symbolische Darstellung des Kundalini dient eine zusammengerollte und schlafende Schlange. Mithilfe von bestimmten Yoga-Praktiken soll die Kundalini-Kraft geweckt werden, damit sie aufsteigen kann.

Gelingt es ihr, das oberste Chakra zu erreichen, kommt es zur Vereinigung mit der kosmischen Seele, wodurch der Mensch höchstes Glück erfährt. Außerdem dient die yogische Praxis zur Reinigung der Nadis und der Chakren, die geöffnet werden sollen, damit sie die aufsteigende Kundalini-Kraft nicht blockieren.

Die Lehre des Tantra assoziiert mit jedem Chakra einen bestimmten Zustand des Bewusstseins. Zur Praxis zählt man

  • Mantras
  • Mudras
  • Asanas
  • Pranayamas sowie
  • Visualisierungen.

Das Aufsteigen des Kundalini lässt sich auch durch andere Yogavarianten wie das Raja-Yoga oder das Bhakti-Yoga erreichen. Wichtig dabei ist, dass Körper, Geist, Intellekt und die Nadis rein sind. Im Hindu-Tantra gibt man zahlreiche Praktiken des Kundalini-Yoga ausschließlich an Eingeweihte weiter.

Kundalini-Yoga nach Yogi Bhajan

Besonders verbreitet im westlichen Kulturkreis ist das Kundalini-Yoga des Sikh Yogi Bhajan (1929-2004). Diese Variante unterscheidet sich vom Hatha-Yoga durch dynamische Bewegungsabläufe. Es werden aber auch Asanas durchgeführt, die mit dem Hatha-Yoga verwandt sind.

Im Zentrum der Meditation stehen vor allen die Mantren, die dem Sikhismus entstammen. Sie beziehen sich auf die heilige Schrift der Sikhs, den Sri Guru Granth Sahib. Es kommen jedoch noch weitere Meditationen zur Anwendung. Als typisch für das Kundalini-Yoga gilt die Atemübung Feueratem (Kapalabhati).

Kundalini-Yoga-Übungen

Die Übungen des Kundalini-Yoga vereinigen die Elemente verschiedener Yoga-Formen. Dazu zählen

  • das Hatha-Yoga (Energiearbeit durch Übungen des Körpers)
  • das Laya-Yoga (Energiearbeit durch die Lenkung der Gefühle)
  • das Mantra-Yoga (Energiearbeit durch Klangschwingungen)
  • das Nada-Yoga (Energiearbeit durch musikalische Klangschwingungen) sowie
  • das Yantra-Yoga (Energiearbeit durch Bildvorstellungen).

Eine wichtige Übungsserie bezeichnet man als Kriya. Im Rahmen einer Kriya-Übung werden rund 45 Minuten lang körperliche Übungen durchgeführt, die man mit Atemübungen kombiniert.

Außerdem erfolgt die Konzentration auf das Ajna-Chakra, das Dritte Auge. Auf dieses Dritte Auge konzentriert sich der Übende, während er ein- und ausatmet.

Anschließend entspannt er sich eine Viertelstunde, während er ruhig liegt und fährt danach mit einer Meditation fort. Das Praktizieren des Kundalini-Yoga ist nicht an eine bestimmte Glaubensrichtung gebunden. Allerdings wird es stark von den Lehren des Sikhismus beeinflusst.

Prasara Yoga als vergessene Dimension

Prasara legt natürlich vorhandenes Bewegungspotenzial des Menschen offen

Dunkelhaarige Frau bei Yoga Übung im Sitzen, hält sich an rechtem Fuß fest
ashtanga yoga #4 © Lev Dolgatshjov - www.fotolia.de

"Flow ohne Gedanken" wird das Prasara Yoga genannt und scheint einer der vergessenen Formen des Yoga zu sein. Yogalehrer bezeichnen die Asanas mit dem Erlernen von Worten und einzelnen Buchstaben und das Vinyasa als das Bilden des Wortes. Setzt man diese beiden Elemente zu einer Einheit zusammen, dann kommt das Prasara Yoga als erzählende Geschichte hinzu.

Als integraler Bestandteil des von Scott Sonnon entwickelten Circular Strength-Training, kurz CST genannt, lässt sich mit Prasara das natürlich vorhandene Bewegungspotenzial des Menschen offenlegen. Ein intuitives Trainingsprotokoll lenkt dann das Erlernte aus einer korrekt durchgeführten Übung in das Innere des Menschen.

Der Weg zur Mitte und eine lange Gesundheit stehen im Vordergrund

Eine subjektive Bewertung des Übenden wird dann aufgrund einer Skala von eins bis zehn durchgeführt. Liegen, Schmerzen oder auch die erlebte Anstrengung sind hierbei nur einige der Aspekte die zu bewerten sind. Durch diese Vorgehensweise soll nach und nach das komplette Potenzial herausgefunden werden und somit auch die natürlichen Bewegungsmöglichkeiten zur Entfaltung gelangen.

Flexibilität, Ausdauer oder auch Kraft werden im Prasara Yoga so ganz nebenbei erzielt, wobei der Weg zur Mitte und eine lange Gesundheit im Vordergrund stehen.

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    Das Prinzip des Hot Yoga

    Yoga gilt als probates Mittel, die Muskeln sowie Gelenke zu fördern und den Körper auf sanfte Weise zu trainieren. Dennoch kommt es gerade bei Anfängern oft zu Verletzungen, da die Bänder noch nicht allzu geschmeidig sind. Das Hot Yoga verspricht, dieses Manko zu beheben.

    Was ist das Hot Yoga?

    Yoga selbst ist eine jahrtausendealte Kombination aus Bewegungen und Übungen zur Entspannung. Die Aktivitäten verlaufen fließend, wobei

    • die Gesundheit verbessert
    • das Wohlbefinden angeregt und
    • die körperliche Leistungsfähigkeit trainiert werden

    soll. Das Hot Yoga unterscheidet sich aber dadurch, dass die Einheiten bei etwa 40 Grad Celsius durchgeführt werden. Das kann

    • in einem beheizten Fitnessstudio
    • in der warmen Mittagssonne oder
    • in einer Sauna

    geschehen. Wichtig ist nur, dass die Luft ordentlich erwärmt wird. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Atemübungen zu, die das Volumen der Lungen optimal nutzen sollen. Hot Yoga ist aber nur unter Anleitung eines geübten Trainers empfehlenswert.

    Für wen eignet sich das Hot Yoga?

    Diese Form der Bewegung kann grundsätzlich von allen Interessierten durchgeführt werden. Besonders sinnvoll erweist sie sich jedoch bei Neueinsteigern, die vielfach noch nicht über allzu dehnbare Bänder verfügen und sich daher unter der Erwärmung ein wenig leichter tun.

    Anders sieht es jedoch aus, wenn bereits dauerhafte körperliche Leiden, akute Entzündungen der Organe oder Muskeln sowie ähnliche Beeinträchtigungen vorliegen. Gerade Schwächen im Herz-Kreislauf-System sowie ein von der Norm abweichender Blutdruck sind dazu angetan, die Übungen in der Hitze zu meiden. Unter der Belastung der hohen Temperaturen könnte der Organismus anderenfalls kollabieren.

    Welche Vorteile bringt das Hot Yoga?

    Allgemein zeichnet sich das Yoga dadurch aus, dass es alle Bestandteile des Körpers beansprucht. Ein allzu einseitiges Training wird daher vermieden. Selbst solche Sportarten wie das Schwimmen, die gemeinhin einen großen Teil aller Muskelgruppen ansprechen, sind im Vergleich zum Yoga nicht konkurrenzfähig, da hier die Muskeln, Bänder, Sehnen, Gelenke und sogar die Haut sowie die Organe einbezogen werden.

    Beim Hot Yoga zeigt sich die Hitze somit besonders stark: der Körper kommt schnell auf die nötige Temperatur, um vor Verletzungen geschützt zu sein. Daneben verbessert sich die Atmung. Das Schwitzen löst zudem leichte Blockaden und schwemmt Krankheitserreger aus dem Körper.

    Wie komprimiert ist das Hot Yoga?

    Gerade für Personen, die über wenig Zeit verfügen, ist ein geeignetes Training für Körper und Geist sehr wichtig. Wer sich nur ein oder zwei Mal pro Woche für jeweils eine Stunde freimachen kann, wird den größtmöglichen Effekt wünschen. Dieser ist in dem ganzheitlichen Training zu sehen.

    Vorteilhaft gestaltet es sich dabei, dass die Phasen der Entspannung bereits in dem Programm integriert sind und somit auch die Seele aus dem Trott des Alltages herauskommt und sich von den Sorgen lösen kann. Eine Form der körperlichen Betätigung, die ganzheitlicher als das Hot Yoga wirkt, wird sich gegenwärtig nicht finden lassen.

    Wann zeigen sich die Effekte des Hot Yoga?

    Etwa ein bis zwei Mal pro Woche sollten die Übungen bei heißer Luft mit einem kompetenten Coach und idealerweise in der Gruppe durchgegangen werden. Wer sich dabei nicht über die Maßen verausgabt, aber sich ebenso wenig schont, der wird nach einem Monat mit den ersten spürbaren Resultaten rechnen können. Wichtig ist es jedoch, am Ball zu bleiben. Und das erfordert gerade im Hochsommer sehr viel Disziplin.

    So benötigt es einiges an Überwindung, den ohnehin überhitzen Körper dann auch noch einer 60 bis 90 Minuten andauernden Sporteinheit bei hoher Raumtemperatur zu unterziehen. Doch es lohnt sich:

    • Stärke
    • Wohlbefinden
    • Leistungsfähigkeit und
    • Vitalität

    steigen an.

    Neuer Trend Nacktyoga wird von Prominenten bevorzugt

    Yoga-Trend ohne scheuernde Kleidung

    Frau in rosa Shirt trägt eine lila Yogamatte unter dem Arm
    Young woman holding a yoga mat © tatomm - www.fotolia.de

    Yoga als geistige und körperliche Form der Gesunderhaltung, birgt oftmals das Problem, dass die Kleidung bei bestimmten Übungen an verschiedenen Körperstellen scheuert. Um diesem Dilemma zu entgehen, entsteht derzeit ein neuer Trend, der sich schlicht und ergreifend Nacktyoga nennt und besonders von den Stars und Sternchen schon eifrig praktiziert wird.

    Freies Gefühl und geistige Selbstwahrnehmung durch Nacktyoga

    Laut dem Modemagazin Grazie sollen angeblich schon Nicholas Cage, Jennifer Lopez, Halle Berry oder auch Gwyneth Paltrow diesem Trend folgen. Die Liebhaber des Nacktyoga schwärmen von den positiven Effekten, zu denen unter anderem auch ein freies Gefühl und eine gestiegene Selbstwahrnehmung dazugehören sollen. Besonders in den USA zeigt sich dieser Trend darin, dass Studios mit dem Angebot des Nacktyogas wie Pilze aus den Böden der Großstädte wachsen. Doch auch hierzulande setzt man schon auf diesen neuen Yoga-Trend, denn in Berlin-Schöneberg hat schon das erste Studio eröffnet.

    Stellt sich die Frage, ob dieser Trend sich auch in der Bundesrepublik durchsetzen kann, denn angesichts vieler nackter Körper, könnte durchaus die Konzentration auf die einzelnen Übungen leiden.

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      Erektionen beim Nacktyoga kommen eher selten vor

      In Los Angeles ist Phillip Roth bei den Männern bekannt und beliebt, denn er hat dort das Nacktyoga für Männer gegründet. Seine Kursteilnehmer sind vorwiegend schwul.

      Nun mag man(n) der Ansicht sein, dass es bei dieser Art des Yogas bei den nackten Teilnehmern nicht selten zu Erektionen kommt und diese die Übungen beeinträchtigen könnten. Doch laut Roth wäre das nicht das Problem, da sein Programm so anstrengend sei, dass die Männer überhaupt keine Zeit hätten, sich (fantasievolle) Gedanken um die anderen Kursteilnehmer zu machen. Er muss es wissen, denn schließlich gibt er den Kurs bereits seit mehreren Jahren.

      Zu zweit entspannen beim Partner-Yoga

      Beim Partner-Yoga handelt es sich um die gleichen Bewegungsabläufe, wie sie beim herkömmlichen Yoga praktiziert werden. Der Unterschied liegt alleine darin, dass sich immer zwei Personen zu einer Einheit zusammenschließen.

      Das müssen übrigens nicht zwangsläufig solche sein, die tatsächlich eine Partnerschaft bilden. Freunde, Kollegen oder Nachbarn eignen sich dafür besonders gut.

      Meist lassen sich damit auch komplexe Bewegungsabläufe simulieren, die einer Person alleine und ohne Hilfe als zu komplex erscheinen würden. Der Vorteil dieser Trainingsform liegt mithin darin, zu zweit

      • die Grenzen zu übertreten und
      • das maximale Potenzial auszuschöpfen, das Körper und Geist bieten.

      Das erfordert allerdings auch ein hohes Maß an Feingefühl.

      Für wen eignet sich das Partner-Yoga?

      Grundsätzlich kann diese Bewegungsform von allen Personen ausgeführt werden, die Spaß daran haben und die eigenen Grenzen des Körpers sowie der Seele überschreiten wollen. Mithin also auch Menschen, die durch eine Schwangerschaft oder körperliche Gebrechen für andere Sportarten und Aktivitäten nicht geeignet sind.

      Dennoch richtet sich das Partner-Yoga vor allem an jene Anwender, die gemeinsam mit einer weiteren Person ihre Ziele erreichen möchten. Hierbei ist es wichtig, stets auf den Gegenüber eingehen zu können, das eigene Ego folglich nicht über seines zu stellen. Nicht jedem Menschen ist es möglich, sich derart bedingungslos auf einen Partner einzulassen und sich in seiner Gegenwart zu öffnen.

      Partneryoga bedingt das "sich einlassen" auf den Partner
      Partneryoga bedingt das "sich einlassen" auf den Partner
      Die Vorteile des Partner-Yoga

      Eigentlich richtet sich das Yoga auch an solche Personen, die sportlich noch nicht allzu sehr geübt sind und Mängel im Bewegungsapparat besitzen. Langsam wird der Körper gedehnt und darf dabei ebenso entspannen wie eine Stärkung erfahren.

      Wer alleine trainiert, kann also bereits sämtliche Aspekte der Übungen nutzen. Dennoch zeigen die beim Partner-Yoga gemachten Erfahrungen auch, dass viele Menschen immer dann besondere Leistungen vollbringen, wenn sie im Einklang mit ihrem Gegenüber agieren.

      So lassen sich manche Bewegungen etwas intensiver vornehmen oder der Geist kommt in der warmen Aura des Partners besser zur Ruhe. Das gemeinsame Yoga bietet daher langfristig oft deutliche Vorteile im Vergleich zu jenen Übungen, die gänzlich alleine vorgenommen werden.

      Mit welchem Partner?

      Grundsätzlich ist es egal, welche Person gewählt wird. Es ist daher nicht immer notwendig, den eigenen Geliebten, Kollegen oder Bekannten mitzunehmen. Zuweilen wird in solchen Yogagruppen auch ein Partner zugelost.

      Allerdings kommt es bei gänzlich fremden Menschen immer wieder zu dem Nachteil, dass sich beide Betroffenen nicht gänzlich aufeinander einstellen können und nicht in der Lage sind, sich dem Gegenüber völlig zu öffnen. Ratsam ist es daher, jene Partner zu bevorzugen, die sich gegenseitig bereits kennen und idealerweise auch ein wenig über das Seelenleben des jeweils anderen wissen. Personen also, die ihre eigenen Grenzen voreinander nicht erst abstecken müssen.

      Therapie der Beziehung

      Sinnvoll erscheint es somit stets, den eigenen Lebensgefährten, Ehepartner oder Geliebten zu solchen gemeinsamen Yogastunden zu überreden. Diese können sich nicht nur besser aufeinander zugehen. Vielmehr lassen sich beim Partner-Yoga auch zwischenmenschliche Blockaden und Missstimmungen beheben.

      Das Ziel der körperlichen und geistigen Entspannung wird nämlich nur dann erreicht, wenn sich beide Menschen dem gemeinsamen Wunsch unterordnen und dabei in der Übungsstunde die eigenen Bedürfnisse ein wenig hintanstellen. Man agiert miteinander und versucht gemeinsam, die Bewegungsabläufe zu perfektionieren.

      Auch hier zeigen die Erfahrungen, dass viele Personen mit Problemen in der Partnerschaft durch derartige Yoga-Einheiten wieder zueinanderfinden können und fernab der Sorgen des Alltags eine starke Verbindung zu ihrem Gegenüber aufbauen.

      Beziehungen von Karma beeinflusst: Partner für einen Teil des Lebensweges

      Paar in weißer Sportkleidung bei Yogaübung
      Yoga Paar © Kzenon - www.fotolia.de

      Das Karma beeinflusst Menschen bei der Wahl des Partners und sorgt dafür, dass für jeden Lebensabschnitt ein neuer passender Partner gefunden wird. Immer wieder trifft man auf neue Menschen, mit denen unbewusst oder bewusst ein gemeinsamer Lebensweg bevorsteht, der vom Karma bestimmt wurde.

      Auch die negativen Aspekte haben durchaus ihren Sinn dabei. Ist der gemeinsame Weg erfolgreich gegangen, muss auch die Trennung zugelassen werden. Diese These betritt Yoga-Lehrerin Ursula Karven, die außerdem der Ansicht ist, dass alle Menschen durch das Karma miteinander verbunden sind.

      Neue Freunde und Partnerschaften werden demnach immer nur eine Mischung aus tatsächlichen Eindrücken und einer Spiegelung des eigenen Ichs sein, dass die eigenen Erfahrungen in neue Kontakte legt. Dabei sollen vor allem Menschen, die nicht gleich auf den ersten Blick sympathisch sind, in das eigene Leben gelassen werden, da sie sich als die besten Lehrer herausstellen können.

      Yoga hilft dabei, sich für neue Beziehungen und Freundschaften zu öffnen, insbesondere Asanas wie die "Brücke".

      Yoga für Kinder - Ablauf einer Yoga-Stunde für die Kleinen

      Die geistige und körperliche Entspannung, das richtige Atmen oder das Finden einer inneren Ruhe gehört für viele Menschen zu den wichtigsten Tugenden, um dem Stress des Alltags zu entfliehen. Die Tradition des Yoga hilft bei der Suche nach dem inneren Ich.

      Ist das Yoga auch für Kinder geeignet?

      Doch mittlerweile sind es nicht alleine die Eltern, die ihre mentalen Blockaden auf diese Weise lösen wollen. Immer mehr Kinder besuchen die Yogakurse und erlernen die Kunst der Entspannung dort bereits in frühen Jahren. Sie sind somit gewappnet, wenn in der Schule der Druck wächst oder wenn vor einer Mathearbeit wieder einmal die Versagensängste besiegt werden müssen.

      Die kleinen Anwender wirken anschließend

      • ausgeglichen
      • motiviert und
      • vor allem aufnahmefähig für die Inhalte des Unterrichts.

      Zudem

      • wird das Immunsystem gestärkt;
      • Krankheiten breiten sich seltener einmal aus und
      • auch der gesamte Bewegungsapparat bleibt geschmeidig und von Schmerzen befreit.

      Eine solche Yogastunde muss aber auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten sein.

      Der entspannende Beginn

      Zunächst einmal sollte das Kind oder die Gruppe an Kindern eine Matte für die Yogastunde zur Verfügung gestellt bekommen. Auf ihr können alle weiteren Übungen ausgeführt werden.

      Anfangs wird sich der kleine Teilnehmer dort aber auf den Rücken legen. Arme und Beine sind ausgestreckt, die Handflächen zeigen nach oben. Diese Haltung wird mehrere Minuten beibehalten.

      Idealerweise sollte der Yogalehrer währenddessen eine Geschichte erzählen. Ebenso kann mit sanfter Musik die Stimmung unterlegt werden.

      Die gesamte Anwendung

      • dient einer ersten Entspannung
      • löst die Blockaden in den Gliedern
      • lässt kleinere Ängste sowie Sorgen abfallen und
      • wird dem Kind einen gelungen Einstieg in die kommenden Minuten erlauben.
      Wir begrüßen die Sonne

      Eine zweite Übung beginnt, indem sich die Kinder in der Hockhaltung auf den Boden begeben. Mit den Händen können sie ihre Matte berühren, um somit einen besseren Halt zu haben.

      Wie die aufgehende Sonne, so wird sich nun auch der Teilnehmer aus der gedrungenen Haltung gänzlich emporstrecken. Der Aufstieg zu voller Größe sollte etwa zehn Sekunden umfassen. Die Arme werden dabei seitlich ausgestreckt und sodann über den Kopf geführt.

      Für weitere fünf Sekunden bleibt diese Position bestehen, ehe sich die Sonne wieder langsam in die Ausgangslage begibt. Die Arme nehmen erneut eine seitliche Position ein, die Beine bewegen sich allmählich in die Hocke.

      Der Hund und die Brücke

      Nun schließen sich zwei Übungen zur sanften Stärkung der Muskulatur an. Zunächst wird ähnlich einem Hund die Haltung auf allen Vieren eingenommen. Von dort aus bewegt sich das Gesäß nach oben, bis es den höchstmöglichen Punkt erreicht.

      Zur Unterstützung werden die Arme und Beine ausgestreckt. Nach kurzem Halt wird die Ausgangsposition wieder angestrebt.

      Im zweiten Schritt folgt die Brücke. Die Kinder liegen dabei entspannt auf dem Rücken, stellen aber die Beine angewickelt an.

      Das Gesäß wird nun soweit angehoben, dass sich lediglich der obere Teil des Rückens und somit der Schulterbereich auf dem Boden befindet. Kurz halten, anschließend langsam herablassen. Sowohl für die Brücke als auch für den Hund sind etwa fünf bis sieben Wiederholungen angeraten.

      Die Katze und der Baum

      Hat das Kind die Vierfüßlerposition eingenommen, kann es daraus den Rundrücken einer Katze formen. Dafür wird die Wirbelsäule leicht gebeugt und anschließend wieder entspannt. Auch das sollte einige Male wiederholt werden, ehe sich der junge Teilnehmer aufrecht hinstellt.

      Der linke Fuß darf auf dem rechten ruhen, die Arme werden über dem Kopf zusammengeführt, sodass sich beide Handflächen berühren. Die Übung mag simpel aussehen, erfordert aber ein erhebliches Gespür für Gleichgewicht und Körperkoordination. Das Ziel ist es, fest und sicher zu stehen – wie der Baum, der sich von allen Winden nicht aus der Ruhe bringen lässt.

      Die Stunde ausklingen lassen

      Abschließend legen sich die Teilnehmer wie bereits zum Beginn des Kurses auf eine Matte mit gestreckten, jedoch entspannten Gliedern. Nach kurzem Ausruhen wird die Stunde beendet. Etwa 30 Minuten sollte eine solche Einheit für Kinder andauern, kann sich im Laufe der Zeit aber in ihrer Intensität ausweiten.

      • Körperliche und geistige Fähigkeiten werden dabei angeregt
      • kreative Prozesse freigesetzt
      • Verkrampfungen gelöst.

      Insbesondere für Schüler eignen sich die Anwendungen, die ein bis zwei Mal pro Woche ausgeführt werden, um einen Ausgleich zum häufigen Sitzen zu gewährleisten. Letztlich werden aber auch die eigenen Sinne angesprochen. Die regelmäßig durchgeführte Yogastunde wird somit einen ganzheitlichen Effekt bei den Kindern auslösen – und letztlich einen Beitrag zur persönlichen Reife leisten.

      Mit Yoga die Konzentration bei Kindern steigern

      Mutter und kleine Tochter sitzten sich auf einer blauen Yogamatte gegenüber und meditieren
      family mother and child daughter are engaged in meditation and y © JenkoAtaman - www.fotolia.de

      Yoga ist eine beliebte Entspannungsmethode, um dem alltäglichen Stress zu entkommen und sein Wohlbefinden zu steigern. Studien zufolge kann Yoga auch für Kinder hilfreich sein und deren Konzentrationsfähigkeit um 25 Prozent steigern. Schulstress oder bestimmte Ängste und Überforderung gehören für Kinder zum Alltag dazu und auch Konzentrationsstörungen können die Schüler belasten.

      Mittlerweile gibt es immer häufiger Yoga-Angebote für Kinder. Dort können Kinder lernen, ihre Ängste zu bearbeiten, und das mit Hilfe von verschiedene Atemübungen, Yogahaltungen, Meditationsübungen oder Affirmationen. Diese Übungen sind leicht zu lernen und können immer dann angewendet werden, wenn man sich in einer stressigen Situation befindet, wie zum Beispiel vor Prüfungen.

      Yoga auch für Kinder geeignet

      Yoga macht Kinder schlauer.

      „Mehrere Untersuchungen an Schülern zeigen, dass Kinder, die regelmäßig Yogastunden besuchen, komplizierte, logische Denkaufgaben konzentrierter und leichter lösen als andere“, sagt der Psychologe und Yogalehrer Dr. Marcus Stück aus Leipzig im Apothekenmagazins BABY und die ersten Lebensjahre.

      Ebenfalls habe es sich gezeigt, dass Yoga-Kids ausgeglichener und entspannter seien und besser Stress abbauten. Dr. Stück sieht Yoga aber nicht als Ersatz zu Toben und Spielen, sondern als Ergänzung. Besonders hypermotorischen, unkonzentrierten und zappligen Kindern mit Schulängsten empfiehlt er die Yogastunden.

      Schon Kinder ab vier Jahren können teilnehmen.

      Das Prinzip von Yoga-Reisen

      Immer mehr Menschen leiden unter Stress und suchen im Urlaub nach Entspannung. Ein Yoga-Urlaub kombiniert Sport und Wellness und bietet wohltuende Entspannung für Körper und Seele.

      Das Grundprinzip von Yoga-Reisen ist einfach: den Körper durch

      wieder in die eigene Mitte zurückführen. Die positive Resonanz von immer mehr Menschen zeigt, dass Reiseanbieter, Kurzentren und Hotelanlagen mit diesen speziellen Angeboten genau richtig liegen.

      Klassische Yoga-Reisen

      Die Aufenthalte können mit

      kombiniert werden. Klassische Yoga-Reisen werden hauptsächlich von Yoga-Zentren in Deutschland, Europa oder Asien angeboten. Sie ähneln Kuraufenthalten und sind teilweise streng durchgeplant. Zum Prinzip der klassischen Yoga-Reise gehören auch

      Für Anfänger und Fortgeschrittene

      Für Yoga-Anfänger sind Wellnessreisen in Kombination mit Yoga oder Yogilates-Einheiten empfehlenswert. Für fortgeschrittene Yoga-Anhänger, die neue Yoga-Arten kennenlernen, neue Reiseziele und die traditionelle Heilkraft des Ayurveda entdecken möchten, ist ein "Ashram" in Indien oder der Yoga-Urlaub als Kuraufenthalt in Sri Lanka empfehlenswert.

      Kombinierte Yoga-Reisen

      Um eine größere Zielgruppe anzusprechen, kombinieren Reiseanbieter zunehmend Sport und Erholung an den schönsten Ort weltweit. Die modernen Yoga-Reisen bauen auf klassischen Kursen auf, bieten aber zusätzliche Aktivprogramme, Ausflüge oder Wellnessanwendungen an. Das Hauptaugenmerk liegt hier eher auf Erholung durch Aktivität.

      Streng durchgeplante Tagesabläufe, Zeremonien, Seminare und ausschließlich vegetarische Ernährung rücken bei kombinierten Urlauben in den Hintergrund. Die Teilnehmer an den Yoga-Kursen können unter verschiedenen Arten wählen und diese während des Aufenthalts in Ruhe ausprobieren. Da ausreichend Zeit zur freien Verfügung bleibt, bieten schöne Ausflugs- oder Kulturprogramme zusätzliche Anregungen für mitreisende Partner, die kein Yoga betreiben.

      Gesundheitsurlaub liegt im Trend, verlangt aber viel Disziplin

      Mann in weißem V-Shirt meditiert auf einer Yogamatte auf einer Wiese direkt am Meer
      close up of man making yoga exercises outdoors © Syda Productions - www.fotolia.de

      Einen gesunden Urlaub zu verbringen liegt immer mehr im Trend. Daher bieten viele Reiseveranstalter auch schon Gesundheitsurlaube mit Yoga, Ayurveda oder Detox an.

      Bei letzterem geht es vor allem um eine konsequente Ernährung ohne Fleisch, Fisch und Milchprodukte. Auch Alkohol und Kaffee sind tabu, dafür dürfen große Mengen an frischem Obst, Gemüse, Nüssen und Reis gegessen werden. Dies wird kombiniert mit Bewegung an der frischen Luft, Basebädern, Gruppengesprächen und Meditation.

      Die Reiseziele für Gesundheitsurlaube sind oft sehr luxuriös und liegen auch häufig in Asien. Gerade dort werden viele Entspannungstechniken wie Reiki, Yoga oder Meditation angeboten, kombiniert mit Massagen und anderen Körpertherapien. Optimal ist es, wenn für jeden Gast im Urlaub dann ein individuelles Programm zusammengestellt wird.

      Ganz New York steht auf der Matte: Massen-Yoga am Times Square

      Zwei Freundinnen machen Gymnastikübungen auf Gymnastikmatten
      Women exercising © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de

      Mitten im Trubel der belebtesten Kreuzung Manhattans versammelten sich in dieser Woche hunderte Yoga-Fans um das Sonnenwendfest mit Yogaübungen zu feiern. Auch Gäste waren willkommen: Insgesamt wurden 1500 Yogamatten ausgelegt und über den Tag verteilt vier eineinhalbstündige Kurzkurse veranstaltet.

      Es war bereits das zehnte Mal, dass sich New Yorker Yogafans zum gemeinsamen Sonnengruß auf dem Times Square versammelten, der seit einigen Jahren verkehrsberuhigt ist. Das Event steht unter dem Motto "Mind over Madness" : Der Geist steht über dem (Alltags-)Wahnsinn. In diesem Jahr hatten die Teilnehmer Glück: Bei herrlichem Sommerwetter und Temperaturen um 30° Celsius waren alle Yogamatten belebt.

      Yoga geht zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der New Yorker überhaupt, die auf diesem Weg dem Stress und der Hektik der Millionenstadt für einige Zeit entfliehen können. Das funktioniert auf dem Times Square genauso gut wie im exklusiven Yoga-Studio am Central Park oder im Trendviertel Williamsburg.

      Sonnwendfeier einmal anders: Mitten in New York begrüßen die Menschen den Sommer mit Yoga

      Großstadt - Manhattan Panorama bei Abenddämmerung in New York, viel Beleuchtung
      new york / manhattan bei nacht © Jürgen Kroder - www.fotolia.de

      Der Sommer wird von uns allen herbeigesehnt. Um dieser Sehnsucht Ausdruck zu verleihen, haben sich die Menschen in New York etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: Sie machen es sich mitten auf dem Times Square in New York auf Matten bequem und begrüßen unter Anweisung von Yogalehrern den Sommer.

      Die kostenlosen Yoga-Kurse stehen Anfängern und Fortgeschrittene zur Verfügung. Insbesondere Frauen lassen sich davon ansprechen. Die älteste Yoga-Lehrerin ist 94 Jahre und zeigt immer noch wie es geht.

      Schon zum elften Mal wiederholt sich diese jährliche Veranstaltung. Mit dem Motto "Mind over Madness", was auf Deutsch bedeutet: "Macht des Geistes über die Materie“ begrüßen die Teilnehmer auf 1200 Yoga-Matten den Sommer. Die Touristen fotografieren das Ereignis begeistert.

      Yoga-Varianten

      • Verschiedene Formen des Yoga und neue Varianten

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      Quellenangaben

      • Bildnachweis: people at the gym © Andres Rodriguez - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: yoga © René Sputh - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: yoga © Alexander Yakovlev - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: Cut image of a female with her hands joined © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

      Autor:

      Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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