Yoga ist die beste Methode, seinen Körper und damit auch die Seele zu entspannen. Doch es ist einigen anderen Sportarten, wie Pilates oder dem Tanzen so ähnlich, dass Experten bereits mehrere Kombinationen aus den verschiedenen Methoden gebildet haben. Als Wellnesstrend schlechthin wird dabei der Chi Yoga Dance gefeiert.
Erfunden wurde die Mischung aus Yoga, Pilates und Tanzen schon im Jahr 2008 in den USA von der Wellness-Expertin Lucia Schmidt, die für den Chi Yoga Dance gleich eine klare Zielsetzung mitlieferte: Ihre Sportart solle vor allem die Wohlfühleffekte, die beim Sport entstehen fördern und stabil halten. Erreicht werden soll dadurch ein gleichbleibendes Leistungslevel des Körpers. Matte Erschöpfungsgefühle nach dem Sport sollen dann, so die Hoffnung der Expertin, der Vergangenheit angehören.
Beispielhaft sei eine der acht Übungen vorgestellt, die Lucia Schmidt entwickelte, um die hehren Ziele, die sie mit dem Tanz verknüpfte, auch erfüllen zu können. Die unterschiedlichen Übungen erfolgen beim Tanzen allerdings direkt hintereinander, deshalb sollte man sich, wenn man Interesse an der Sportart hat, unbedingt weiterführende Literatur besorgen. Die Übung "Horizont" beginnt damit, das man das rechte Bein leicht zur Seite stellt. Die Arme werden anschließend auf Schulterhöhe gehoben und gestreckt, um sie anschließend horizontal zur Seite zu führen. Nun atmet man ein, dabei schließt man mit dem linken Bein die Lücke zum rechten Bein. Beim Ausatmen öffnet man sie wieder. Die Übung ist der Gegenpol zum alltäglichen Sitzen, streckt deshalb die Wirbelsäule und bewirkt eine Dehnung des Lungenmeridians.
Wer neugierig auf den Wellness-Trend geworden ist, der soll noch ein paar gute Tipps mit auf den Weg kriegen: Sowohl für Yoga als auch für Pilates ist leichte Kleidung sehr zu empfehlen. Dies gilt umso mehr für den Chi Yoga Dance als Kombination aus beiden. Vor der Übung sollte man keinesfalls schweres Essen zu sich nehmen. Der Körper wird viel bewegt und zwar auch auf Wegen, die er bisher nicht kannte: Schweres Essen wird dabei schnell zum Ziegelstein im Bauch. Als letzte Handreichung: Gerade Einsteiger haben gute Erfahrungen damit gemacht, Barfuß zu tanzen, weil der direkte Kontakt zum Untergrund Zutrauen in den eigenen Körper erzeugt.
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