Für jeden Typ genau die richtigen Vitamine und Nahrungsmittel im Winter

Die Winterzeit ist dafür bekannt, dass der Mensch sich weniger bewegt und auch anders ernährt als es im Sommer der Fall ist. Festtage, Eisregen, Schnee und ein akuter Lichtmangel tun ihr übriges und führen rasch dazu, dass man sich dauernd schlapp und müde fühlt, das eine oder andere Kilo sich auf die Hüften schleicht und auch das Immunsystem sich nicht unbedingt von seiner besten Seite zeigt. Lesen Sie nun für welchen Typ in exakt dieser Jahreszeit die besten Vitamine und folglich Nahrungsmittel sind, um all diesen Widrigkeiten etwas entgehen zu können.

Es gilt, das Abwehrsystem zu stärken, um auch in der kalten Jahreszeit Erkältungen und Müdigkeit zu trotzen

Was leisten Vitamine im Winter?

Viele Menschen plagen sich im Herbst und Winter mit Erkältungen herum. Mitverantwortlich dafür ist der stetige Wechsel zwischen nasskaltem Wetter und trockener Heizungsluft. Aus diesem Grund sollten wir unser Abwehrsystem gerade in dieser Zeit mit einer ausreichenden Zufuhr von Vitaminen stärken.

Jeden Tag muss sich unser Immunsystem mit Bakterien und Viren herumärgern. Es leistet Höchstarbeit rund um die Uhr. Diesem Arbeitseifer haben wir es zu verdanken, dass wir uns recht selten infizieren.

Damit das Immunsystem jedoch reibungslos funktionieren kann, ist es auf unsere Hilfe angewiesen. Denn im Kampf gegen Eindringlinge wird das Immunsystem von Vitaminen unterstützt, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen.

Vitamin C, der bekannteste Helfer im Kampf gegen Viren und Bakterien

Ein wichtiger Helfer des Immunsystems ist das Vitamin C. Es stimuliert die Bildung von Antikörpern und Interferon - zwei wichtigen Komponenten des Immunsystems.

  • Es konnte belegt werden, dass der Körper bei einem Infekt viel mehr Vitamin C verbraucht, als im gesunden Zustand.

So erhöht sich etwa während einer Erkältung der Bedarf an Vitamin C deutlich. Doch nicht nur die Konzentration von Vitamin C im Blut kann während einer Erkrankung sinken.

Viele Viren und Bakterien können die Aufnahme und Verwertung von Vitaminen stören. Aus diesem Grund ist es gerade bei einem bestehenden Infekt sehr wichtig, auf eine ausreichende Vitaminzufuhr zu achten. Vor allem Vitamin A, das so genannte Retinol, ist sehr störanfällig.

Dabei brauchen wir gerade in Zeiten, in denen Krankheitserreger leichtes Spiel haben, vermehrt Retinol. Denn es verhindert das Eindringen von Erregern und Fremdstoffen in den Körper. Die Vitamine des B-Komplexes werden für die Aktivierung von Abwehrzellen benötigt.

Da sowohl die B-Vitamine, als auch Vitamin C wasserlöslich sind, ist eine regelmäßige Zufuhr über die Nahrung unbedingt nötig.

  • Der tägliche Bedarf an Vitamin C liegt nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei 100 Milligramm.
  • An Vitamin A benötigen wir pro Tag 1,0 Milligramm, an Vitamin B6 1,5 Milligramm.

Wer sich an die 5-a-day-Methode hält, die fünfmal am Tag Obst oder Gemüse vorsieht, der versorgt seinen Körper mit allen Vitalstoffen, die er für eine effektive Immunantwort benötigt.

Schnelllebige Zeiten, schnelle Hilfsmittel: Vitaminpräparate

Da es gerade in hektischen Zeiten nicht immer ganz leicht ist, die empfohlenen fünf Gemüse- bzw. Obstportionen zu sich zu nehmen, kann es hilfreich sein, unterstützend Vitaminpräparate einzunehmen. In einer Studie am Institut für Präventive Medizin in Heidelberg konnte gezeigt werden, dass Menschen, die Vitaminpräparate einnehmen, seltenerer krank werden oder im Fall eines Infektes schneller wieder auf den Beinen sind.

Für jeden Typ die richtige Versorgung

Welche Vitamine und Nahrungsmittel eignen sich für welchen Typ am besten?

Der Stubenhocker

Je dunkler die Jahreszeit, desto weniger möchten sich diese Zeitgenossen nach draußen bewegen. Neben einem fast eingeschlafenen Stoffwechsel kommt es zudem sehr häufig zu einem Lichtmangel und oft bleibt auch eine Winterdepression nicht lange aus.

Hier sollte man sich tatsächlich aufraffen und wenigstens zwanzig Minuten vor die Tür gehen, wobei ein flotter Spaziergang bereits zur Aktivierung des Stoffwechsels genügt und das Tageslicht den Mangel an Vitamin D etwas ausgleichen kann.

Da dieses Vitamin D vor allem in

zu finden ist, empfiehlt es sich diese Nahrungsmittel zwei bis drei Mal auf den Speiseplan zu setzen.

Der Diätfan

Haben sich die Gans, Weihnachtskekse, Fondue und viele weitere Leckereien mit einigen Kilos sichtlich bemerkbar gemacht, heißt es für viele nach dem Jahreswechsel "Nun wird Diät gehalten!". Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung ist dann das A und O, zumal sich bei einer Diät oftmals eine Nervosität und auch Müdigkeit einstellen kann.

Um einem Vitamin B-Mangel vorzubeugen und folglich sowohl die Nerven zu stärken als auch den Eiweißstoffwechsel zu powern, sollte man öfter zu

greifen.

Vitamin A, B, C und D
Winter-Vitamine

Der Autofahrer

Viele Berufe bedingen ein langes Fahren mit dem Auto, was unweigerlich nicht nur den Stoffwechsel aufgrund des Bewegungsmangels dämpft, sondern vor allem auch die Augen reichlich in Mitleidenschaft ziehen kann. Vitamin A unterstützt das Wachstum neuer Zellen und stärkt die Augen; zudem hält es die Schleimhäute fit und verhilft dem Immunsystem auf die Sprünge.

Besonders reichlich findet sich dieses wichtige Vitamin in

Auch ein Power-Drink aus Karotten, Orangensaft und etwas Öl unterstützt bei dem Gesunderhalten der Sehkraft und kann durchaus den Start in den Tag darstellen.

Der Gestresste und Kantinenesser

Unkonzentriert, total genervt und gleich auf 180? Durchaus verständlich bei einem belastenden Alltag. Das Vitamin B1 kann hier für etwas mehr innere Ruhe sorgen, da es ein wichtiger Spieler der Nerven ist. Reichlich vorhanden ist das Vitamin B1 in

Bereits eine Handvoll Nüsse dämpft die hyperaktiven Nerven und achtet man hierbei auf die Naturbelassenheit, schadet es nicht einmal großartig der Figur. Vitamin C hingegen ist gerade für Kantinenesser oftmals das Vitamin, welches auf dem Speiseplan zu kurz kommt. Der Grund: Lange Gar- und Warmhaltezeiten zerstören das Vitamin C und verringern folglich die positiven Wirkungen auf den Organismus.

Um dem entgegentreten zu können, heißt es verstärkt auf viel Frisches zu achten, was sich nicht nur mit Zitrusfrüchten, sondern auch mit

erzielen lässt.

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