6. Januar 2010
Von Viola Reinhardt
Die Winterzeit ist dafür bekannt, dass der Mensch sich weniger bewegt und auch anders ernährt als es im Sommer der Fall ist. Festtage, Eisregen, Schnee und ein akuter Lichtmangel tun ihr übriges und führen rasch dazu, dass man sich dauernd schlapp und müde fühlt, das eine oder andere Kilo sich auf die Hüften schleicht und auch das Immunsystem sich nicht unbedingt von seiner besten Seite zeigt. Lesen Sie nun für welchen Typ in exakt dieser Jahreszeit die besten Vitamine und folglich Nahrungsmittel sind, um all diesen Widrigkeiten etwas entgehen zu können.
Je dunkler die Jahreszeit, desto weniger möchten sich diese Zeitgenossen nach draußen bewegen. Neben einem fast eingeschlafenen Stoffwechsel kommt es zudem sehr häufig zu einem Lichtmangel und oft bleibt auch eine Winterdepression nicht lange aus. Hier sollte man sich tatsächlich aufraffen und wenigstens zwanzig Minuten vor die Tür gehen, wobei ein flotter Spaziergang bereits zur Aktivierung des Stoffwechsels genügt und das Tageslicht den Mangel an Vitamin D etwas ausgleichen kann. Da dieses Vitamin D vor allem in Eiern, Lachs oder auch Hering zu finden ist, empfiehlt es sich diese Nahrungsmittel zwei bis drei Mal auf den Speiseplan zu setzen.
Haben sich die Gans, Weihnachtskekse, Fondue und viele weitere Leckereien mit einigen Kilos sichtlich bemerkbar gemacht, heißt es für viele nach dem Jahreswechsel "Nun wird Diät gehalten!". Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung ist dann das A und O, zumal sich bei einer Diät oftmals eine Nervosität und auch Müdigkeit einstellen kann. Um einem Vitamin B-Mangel vorzubeugen und folglich sowohl die Nerven zu stärken als auch den Eiweißstoffwechsel zu powern, sollte man öfter zu Vollkornprodukten, Bananen, Spinat, Rosen- und Grünkohl sowie Fisch, Hefe, Weizenkeimen und Bohnen greifen.
Viele Berufe bedingen ein langes Fahren mit dem Auto, was unweigerlich nicht nur den Stoffwechsel aufgrund des Bewegungsmangels dämpft, sondern vor allem auch die Augen reichlich in Mitleidenschaft ziehen kann. Vitamin A unterstützt das Wachstum neuer Zellen und stärkt die Augen, zudem hält es die Schleimhäute fit und verhilft dem Immunsystem auf die Sprünge. Besonders reichlich findet sich dieses wichtige Vitamin in Karotten, Spinat, Tomaten, Grünkohl und Schweineleber. Auch ein Power-Drink aus Karotten, Orangensaft und etwas Öl unterstützt bei dem Gesunderhalten der Sehkraft und kann durchaus der Start in den Tag darstellen.
Unkonzentriert, total genervt und gleich auf 180? Durchaus verständlich bei einem belastenden Alltag. Das Vitamin B1 kann hier für etwas mehr innere Ruhe sorgen, da es ein wichtiger Spieler der Nerven ist. Reichlich vorhanden ist das Vitamin B1 in Nüssen, Sonnenblumenkernen, Vollkornprodukten, Haferflocken, grünen Erbsen, Weizenkeimen und Blumenkohl. Bereits eine Handvoll Nüsse dämpft die hyperaktiven Nerven und achtet man hierbei auf die Naturbelassenheit, schadet es nicht einmal großartig der Figur. Vitamin C hingegen ist gerade für Kantinenesser oftmals das Vitamin, welches auf dem Speiseplan zu kurz kommt. Der Grund: Lange Gar- und Warmhaltezeiten zerstören das Vitamin C und verringern folglich die positiven Wirkungen auf den Organismus. Um dem entgegentreten zu können, heißt es verstärkt auf viel Frisches zu achten, was sich nicht nur mit Zitrusfrüchten, sondern auch mit Paprika, Rosenkohl, Brokkoli und Sanddornsaft oder auch Sauerkraut erzielen lässt.
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