12. August 2010
Als Vitamine bezeichnet man eine heterogene Gruppe von lebenswichtigen organischen Substanzen. Sie können vom Körper nicht selbst gebildet werden.
Bei Vitaminen handelt es sich um eine heterogene Gruppe von lebensnotwendigen organischen Substanzen. Da der menschliche Körper nicht in der Lage ist, Vitamine selbst herzustellen, müssen sie ihm ständig zugeführt werden.
Vitamine sind für den Menschen unentbehrlich, da sie sich auf zahlreiche chemische Reaktionen im Organismus, auf das Wachstum und die Entwicklung des Körpers sowie auf das Immunsystem auswirken. Aus diesem Grund ist der Mensch, im Unterschied zu Tieren, auf die regelmäßige Zufuhr dieser Substanzen angewiesen.
Der Begriff Vitamine wird aus den lateinischen Wörtern "Vita", das Leben bedeutet und "amin", das für die chemische Struktur steht, zusammengesetzt. Die verschiedenen Vitamine erfüllen im Körper die unterschiedlichsten Aufgaben. Dazu gehören z.B. die Stärkung des Immunsystems, das Umwandeln von Nahrung in Energie, die Hormonbildung, der Aufbau von Körpergewebe, die Enzymfunktion oder die Entgiftung des Organismus.
Unterteilt werden die Vitamine in zwei Gruppen: fettlösliche und wasserlösliche Vitamine. Fettlösliche Vitamine lassen sich im Körper speichern, was sowohl Vorteile als auch Nachteile hat. So ist durch die Vorratsspeicherung eine ständige Zufuhr dieser Vitamine nicht notwendig. Der Nachteil besteht jedoch darin, dass es durch einen Überschuss an Vitaminen zu gesundheitlichen Problemen kommen kann. Damit die fettlöslichen Vitamine zu den wasserhaltigen Körperstellen transportiert werden können, ist ein Hilfsstoff, der die Vitamine umhüllt, erforderlich. Wasserlösliche Vitamine werden über sämtliche wasserhaltigen Körperbereiche verteilt. Dazu gehören u.a. das Blut oder die Zellzwischenräume. Im Gegensatz zu den fettlöslichen Vitaminen, können die wasserlöslichen Vitamine kaum im Körper gespeichert werden, sodass es zu einem Ausscheiden von überschüssigen Mengen kommt. Die einzige Ausnahme bildet Vitamin B12, das sich in der Leber speichern lässt. Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören Vitamin A (Retinol), Vitamin D (Calciferole), Vitamin E (Tocopherole und Tocotrienole) sowie Vitamin K (Phyllochinone und Menachinone). Wasserlösliche Vitamine sind die Vitamine der B-Gruppe wie Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B5 (Pantothensäure), Vitamin B6 (Pyrdoxin), Vitamin B12 (Cobalamin), Folsäure und Niacin sowie Vitamin C (Ascorbinsäure) und Vitamin H (Biotin).
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