Als Vitamin D bezeichnet man mehrere Stoffe. Das Vitamin kann auch vom Körper selbst gebildet werden.
Vitamin D oder Calciferole dient als Sammelbegriff für mehrere unterschiedliche Stoffe. Diese zählen eigentlich zu den Hormonen. Durch die Einstrahlung der Sonne ist der menschliche Körper in der Lage, Vitamin D auch selbst herzustellen.
Die Bezeichnung von Calciferole als Vitamin gilt als nicht exakt, denn normalerweise ist der Körper nicht imstande Vitamine in ausreichender Menge selbst zu erzeugen. Der eigentliche Wirkstoff, der als Cholecalciferol oder Vitamin D3 bezeichnet wird, entspricht einem Hormon, weswegen Vitamin D eher als Hormonvorstufe gilt. Vitamin D3 wird in der Haut gebildet und kommt durch die Einstrahlung von UV-Licht, z.B. bei einem Sonnenbad, zustande. Durch die Farbe der Haut und die Sonneneinstrahlung wird bestimmt, wie viel von der UV-Strahlung in den menschlichen Körper gelangt. Da Menschen, die in sonnenärmeren Gegenden wohnen, eine hellere Hautfarbe aufweisen als Menschen, die in sonnenreichen Regionen leben, nehmen sie eine höhere Dosis an UV-Strahlung auf.
Vitamin D hat selbst keinen biologischen Effekt. Seine Wirkung erzielt es in Form des Hormons Vitamin D3. Dieses ist jedoch sehr wichtig für die Knochen. So bewirkt das Cholecalciferol, das Vorläuferzellen der Knochenzellen gebildet werden und diese reifen können. Außerdem ist es zuständig für das Regulieren des Phosphat- und Kalziumstoffwechsels. So steuert das Vitamin die Kalziumaufnahme aus dem Darm, wenn es zu einem Absinken des Blutkalziumspiegels kommt. Darüber hinaus wird auch das Immunsystem von Vitamin D3 unterstützt, da es bei der Entwicklung der Abwehrzellen hilft. Gespeichert wird Vitamin D im Muskel- oder Fettgewebe des Körpers.
Der tägliche Bedarf an Vitamin D liegt bei etwa 5 Mikrogramm pro Tag und wird für fast alle Altersgruppen empfohlen. Sofern der Bedarf größtenteils durch das Sonnenlicht gedeckt wird, gilt diese relativ geringe Menge als ausreichend. Für dunkelhäutige Menschen, die aus sonnenreichen Regionen stammen und in sonnenärmere Länder ziehen, wird eine zusätzliche Zufuhr an Vitamin D durch die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel empfohlen, damit es nicht zu einem Vitamin D-Mangel kommt, denn durch eine dunkle Hautfarbe werden die UV-Strahlen blockiert. Ein erhöhter Bedarf besteht auch bei Säuglingen und Senioren über 65 Jahren.
Sie unterschätzen die gesundheitliche Relevanz des Vitamin D, des Sonnenschein-Vitamins. Neben dem Knochenstoffwechsel ist das aktive Vitamin ...
In dem Beitrag wird nur die Spitze der Vitamin D-Eisbergs beschrieben. Allein im Jahr 2009 gabe international 2.400 wissenschaftliche Studie z...
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16.04.13 | |
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05.04.13 | |
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04.03.13 | |
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17.12.12 | |
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