Natrium ist ein wichtiger Stoff für die Funktionsfähigkeit des Körpers. Mehrere bedeutende Funktionen in unserem Körper werden durch Natrium ausgeführt, dazu zählen: den Wasserhaushalt zu regulieren, den Blutdruck zu bestimmen, die Nervenleitfähigkeit zu unterstützen und die Muskelkontraktion zu regulieren. Natrium nehmen wir zum größten Teil durch Kochsalz (Natriumchlorid) auf. Durchfall, starkes Erbrechen oder starkes Schwitzen können u.a. zu einem Natriummangel führen. Wobei Natrium selbst gegen diese Beschwerden und des Weiteren auch gegen Mukoviszidose behandelnd verwendet wird.
Natrium zählt zu den chemischen Elementen und ist in seiner reinen Form ein Metall. Gleichzeitig zählt es jedoch zu den wichtigen Bausteinen des menschlichen Körpers. Es wird über die Ernährung aufgenommen und vom Körper in den benötigen Mengen gespeichert.
Eine Person mit dem durchschnittlichen Gewicht von 70kg hält ca. 100g Natrium im Körper, jedoch natürlich nicht in Metallform, sondern u.a. auch als Verbindung mit anderen Stoffen und in Form von Na+-Ionen.
Im Normalfall regelt der Körper seinen Natriumhaushalt selbst, unter extremen Belastungen, wie zum Beispiel Leistungssport oder bei manchen Krankheiten, muss der Natriumhaushalt von extern geregelt und unterstützt werden.
Die empfohlene Tagesdosis beträgt dabei 1-3 Gramm. Das Vorkommen von Natrium im Körper steht in direktem Zusammenhang mit dem Wasserhaushalt und wird größtenteils über ihn reguliert. Dies erklärt auch, dass bei einer vorkommenden Dehydrierung (= Austrocknung) der Natriumhaushalt in Mitleidenschaft gezogen wird.
Treten massive Ungleichgewichte und Schwankungen im Natriumhaushalt auf, kann dies zu Bewusstseinsstörungen und zu verminderter Reaktionsfähigkeit führen. In sehr extremen Fällen kann auch die Funktionsweise des Gehirns beeinträchtigt werden und durch den Natriummangel ein epileptischer Anfall ausgelöst werden. So weit kommt es jedoch nur in den seltensten und ausgeprägtesten Fällen, bei denen dann immer auch ein Krankheitsbild zugrunde liegt.
Natriummangel im Körper kann durch verschiedene Faktoren entstehen und begünstigt werden. Am häufigsten entsteht er durch Verdünnung, wenn zum Beispiel zu große Mengen Wasser getrunken werden oder durch medizinische Eingriffe (Spülungen) in den Körper gelangen. Auch schwere Durchfälle führen zu Natriumverlust. Krankheitsbilder wie Herzinsuffizienz, Diabetes Mellitus und Leberzirrhose werden ebenfalls häufig von Natriummangel begleitet.
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