10. Januar 2012
Professionelle Parfümeure arbeiten mit sogenannten Duftorgeln, die über zweitausend synthetische Riechstoffe zur Komposition eines neuen Duftes enthalten. Bei den ätherischen Ölen, die in natürlichen Parfüms zum Einsatz kommen, sind es bedeutend weniger - und viele davon erfreuen sich seit hunderten von Jahren großer Beliebtheit. Traditionell wird ihnen auch eine bestimmte Wirkung zugeschrieben.
So beispielsweise findet sich Bergamotte in vielen Düften wieder - und sogar der beliebte Tee Earl Grey wird damit parfümiert. Bergamotte soll angstlösend und stimmungsaufhellend wirken, weshalb es an grauen Wintertagen einen Gute-Laune-Schub bewirken kann.
Fichtennadelduft kennen die meisten aus den Erkältungsbädern ihrer Kindheit. Und tatsächlich wirken die Aromaöle der Fichtennadel entkrampfend, beruhigend und auch reinigend.
Als klassischer Zitrusduft sorgt Grapefruit, ebenso wie Bergamotte, für gute Laune. Grapefruit ist eng verwandt mit dem Orangenarome und regt neben der Stimmung auch die Konzentration an - ein idealer Raumduft, wo gearbeitet werden muss.
Jasminblüte wiederum gilt als sinnlicher, betörender Duft, der von der Arbeit eher ablenkt und stattdessen die Sinne auf die schönen Seiten des Lebens lenkt. Nichtsdestotrotz wirkt der schwere Blütenduft entspannend.
Lavendel kennen die meisten noch aus Omas Wäscheschrank, wo in Stoffsäckchen eingenähte getrocknete Blüten für Wohlfühlaroma sorgten. Lavendel entsannt den Geist, weshalb es (oftmals in Kombination mit Melisse) Bäder für den Abend aromatisiert. Lavendelöl kann aber noch mehr: Es wirkt desinfizierend und virostatisch, das heißt, es hemmt die Verbreitung von Viren ein.
Melisse wirkt ebenso wie Lavendel entspannend, entkrampfend und stresslindernd. Der Duft wird von vielen als sehr angenehm beschrieben.
Einer der bekanntesten Düfte ist wohl der Duft der Rose. Rösenöl gilt als eines der kostbarsten Parfümöle der Welt. Um einen Liter Rosenöl zu gewinnen, bedarf es drei Tonnen von Rosenblüten, die nach wie vor per Hand geerntet und destilliert werden. Der Königin unter den Blumen sagt man eine aphrodisierende Wirkung nach. Darüber hinaus kommen dem Rosenöl viele pflegende Eigenschaften hinzu. Besonders gut zur Geltung kommen diese in Kombination mit Sanddornöl. Rosenöl wirkt aber auch ausgleichend und harmonisierend auf Seele und Geist.
Sandelholz wird in der Basisnote von vielen Parfüms eingesetzt und ist eine gute Alternative zu Ambernoten. Beide regen den Körper an. Auch diesen schweren Noten sagt man eine aphrodisierende und wärmende Wirkung nach.
Vanille ist einer der am häufigsten verwendeten Düfte. Viele Menschen verbinden mit ihm Kindheitserinnerungen, sei es die Backstube der Oma, die Weihnachtszeit oder auch die tägliche Vanille-Milch. Aus diesem Grund ist Vanille ein Duft, der die meisten Menschen froh stimmt.
Zedernholz schließlich ist eine Note, die sich in vielen Männerparfums als Basis wiederfindet. Der herb-frische, würzig-holzige Duft gilt als besonders maskulin und dennoch elegant.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
20.04.12 | |
![]() | DUFTSTOFFE |
03.04.12 | |
![]() | DUFTSTOFFE |
21.11.11 | |
![]() | DUFTSTOFFE |
17.10.11 | |
![]() | DUFTSTOFFE |
12.08.11 | |
![]() | DUFTSTOFFE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Duftstoffe Forum

