28. Oktober 2009
Kommt es zur Entstehung eines Sonnenbrandes, sollte rasch eine Behandlung erfolgen. Diese hängt auch vom Ausmaß des Sonnenbrandes ab.
Ist ein Sonnenbrand erst einmal entstanden, sollte möglichst schnell eine Behandlung begonnen werden. Besonders wichtig ist es auch, weitere Sonneneinstrahlung bis zur völligen Ausheilung des Brandes zu meiden. Für die Behandlung werden feuchte, kühlende Umschläge, Feuchtigkeitslotionen- und Gels angewendet. Diese werden zur Linderung der Beschwerden mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Bei möglichen Schmerzen können Medikamente, die Paracetamol oder Acetylsalicylsäure enthalten, eingenommen werden. Diese helfen gegen die Schmerzen und wirken zudem entzündungshemmend. Hilfreich ist auch die Einnahme von viel Flüssigkeit. Während der Abheilung sollten die in Mitleidenschaft gezogenen Hautpartien gut mit rückfettenden Cremes gepflegt werden.
Kommt es zu starken Verbrennungen, die Blasenbildung verursachen und Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Fieber hervorrufen, muss ein Arzt konsultiert werden. Dieser verschreibt zur Behandlung in der Regel kortisonhaltige Medikamente oder Salben. In manchen Fällen kann bei Kindern oder alten Menschen eine stationäre Beobachtung erforderlich sein.
Zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen gegen einen Sonnenbrand gehört ein ausreichender Sonnenschutz der Haut. Besonders Kinder und hellhäutige Menschen sollten sich nicht längerer Zeit der Sonne aussetzen. Vor allem in der Zeit zwischen 10 und 15 Uhr sollte die pralle Sonne von Kindern gemieden werden. Bei einem Sonnenschutzmittel muss auf einen ausreichenden Lichtschutzfaktor geachtet werden, denn je höher der Lichtschutzfaktor ist, desto wirksamer ist auch der Schutz vor der Sonne. Ein Sonnenschutzmittel sollte mindestens dreißig Minuten vor einem Sonnenbad aufgetragen werden. Auch der Kopf und die Augen müssen entsprechend geschützt werden. Wer Medikamente wie Antibiotika oder Johanniskraut zu sich nimmt, die die Lichtempfindlichkeit der Haut verstärken, sollte direkte Sonneneinstrahlung lieber ganz vermeiden.
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