19. Oktober 2009
Während bei leichten Blutungen ein Pflaster oder ein steriler Schutzverband genügen, benötigt man bei starken Blutungen einen Druckverband. Wichtigster Teil der Behandlung ist das Stoppen der Blutung.
Bei geringen Blutungen genügt es in der Regel die blutende Wunde mit einem Pflaster oder einem sterilem Schutzverband zu versorgen. Blutergüsse werden zumeist durch Salben, kühlende Gels oder Kühlakkus behandelt, damit sich der Bluterguss verteilen kann. Stärkere Blutungen müssen medizinisch versorgt werden. Generell müssen Blutungen immer steril abgedeckt werden. Stecken Fremdkörper, wie zum Beispiel ein Messer, in der Wunde, dürfen diese nur durch den Arzt entfernt werden. Auch das Säubern und Desinfizieren der Wunde ist Aufgabe des Arztes.
Bei Verletzungen von Adern, wie zum Beispiel der Hauptschlagader ist das Anlegen eines Druckverbandes nötig, um die Blutung zu stoppen. Dies ist aber nur eine vorübergehende Maßnahme, da ein unsachgemäß angelegter Verband im schlimmsten Fall zu einer Amputation führen kann. In der Regel werden Kompressionsverbände angelegt, um die Blutung anzuhalten.
In manchen Fällen werden auch blutstillende Medikamente wie Aprotinin oder Lysinanaloga angewendet.
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