Gesundheitsvorsorge Artikel
Die Gesundheitsvorsorge zur Vorbeugung von Erkrankungen
Als Gesundheitsvorsorge, Prävention oder Prophylaxe bezeichnet man Maßnahmen und Untersuchungen zum Schutz vor bestimmten Krankheiten. Auf diese Weise soll die Gesundheit eines Menschen dauerhaft erhalten werden.
Ziel und Zweck der Gesundheitsvorsorge, die auch als Prävention (lateinisch für Verhütung) oder als Prophylaxe (griechisch für Vorbeugung) bezeichnet wird, ist die Verhinderung von gesundheitlichen Schäden und Erkrankungen, wodurch die Gesundheit des Menschen auf die Dauer erhalten werden soll. Die Gesundheitsvorsorge dient also sowohl zur Gesundheitsförderung als auch zur Krankheitsvorbeugung. Besonders für Risikogruppen ist eine frühzeitige Gesundheitsvorsorge zu empfehlen. Zu den erfolgreichsten Prophylaxe-Maßnahmen gehören Impfungen wie zum Beispiel gegen Pocken oder gegen Kinderlähmung.
Grippeschutzimpfungen werden durchgeführt, um den Ausbruch einer schweren, viralen Grippeerkrankung wie Influenza zu vermeiden. Bewegung und sportliche Aktivitäten können der Gesundheitsvorsorge ebenso dienen wie eine gesunde Ernährung.
Bei der Prävention unterscheidet man zwischen der Vermeidung und Verhinderung der Verbreitung einer Krankheit sowie der Gesundheitsförderung. Zudem wird die Prävention bzw. Prophylaxe in drei Punkte unterteilt: Der primären Prophylaxe bzw. Prävention, der Sekundärprophylaxe bzw. der sekundären Prävention und der Tertiärprophylaxe bzw. der tertiären Prävention. Ziel der primären Prävention ist die Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes. Außerdem sollen Krankheiten und Unfälle vermieden werden. Dazu werden zum Beispiel Impfungen durchgeführt, um den Ausbruch bestimmter Erkrankungen zur verhindern. Sinn der sekundären Prävention ist die rechtzeitige Früherkennung von schweren Erkrankungen wie Krebs, um diese frühzeitig behandeln zu können. Dazu gehören das Durchführen von Screenings und die Krebsvorsorge. Die tertiäre Prävention dient dazu, Rückfällen von Krankheiten vorzubeugen. Ebenso gehören Rehabilitation und die Linderung einer Krankheit dazu.
Im Rahmen einer Verhaltensprävention soll der Mensch über das Risiko von bestimmten Krankheiten sowie über gesundheitsförderndes Verhalten informiert und aufgeklärt werden. Außerdem soll er dazu motiviert werden, gesundheitliche Risiken abzustellen und stattdessen gesundheitsfördernde Maßnahmen anzuwenden.
Grundsätzlich sollten bestimmte Präventionsmaßnahmen, wie zum Beispiel eine Impfung, aber nur dann erfolgen, wenn der Nutzen für den Menschen größer ist als mögliche Nebenwirkungen. So sind pauschale Maßnahmen für größere Teile der Bevölkerung nicht immer sinnvoll.