Ein gesunder Lebensstil kann Krebs vorbeugen

Gesunde Ernährung - Frau mit vollem Einkaufswagen mit Gemüse und Obst im Supermarkt

Tipps für einen krebspräventativen Lebensstil durch die Kombination von einer ausgewogenen Ernährung und Sport

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  • von Paradisi-Redaktion

Das Überdenken und die Verbesserung des eigenen Lebensstils birgt nicht nur präventive gesundheitliche Vorzüge. Studien zu Folge verhilft eine gesunde Ernährung zu einem geminderten Auftreten von Krebserkrankungen.

Krebs durch gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung vorbeugen

Das Auftreten von Krebs wird unter anderem durch Vererbung in der Familie begründet oder durch einen zu ungesunden Lebensstil erklärt. So wird eine Vielzahl an Krebserkrankungen auf eine unausgewogene Ernährung oder einen zu hohen Bewegungsmangel zurückgeführt. Ein weiterer Grund für das Auftreten von Krebs stellt das Rauchen dar.

Bei den durch ungesundes Verhalten auftretenden Krankheitsbildern handelt es sich um oft vermeidbare Krankheiten wie:

Grüner Apfel vor Sportlerin

Wenn Sie die folgenden drei Faustregeln befolgen, dann haben Sie bereits einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung Ihrer Gesundheit beigetragen:

  1. Nehmen Sie täglich ca. zwei Hände voll an Obst und Gemüse zu sich.

  2. Achten Sie auf eine ballaststoffreiche Nahrung.

  3. Halten Sie Ihr Körpergewicht über das Jahr ungefähr stabil.

Warum Sport und eine kalorienarme Ernährung helfen können

  • Die Begründung, warum Krebs durch gesundes Verhalten vorgebeugt werden kann, liegt darin begründet, dass das Immunsystem durch regelmäßige körperliche Betätigung gefordert und dadurch gestärkt werden kann.
  • Zudem kann durch Verbesserung des Immunsystems und dem immer mehr in Bewegung geratenen Körper die Ausbildung bestimmter Hormone und das Wachstum sowie die Ausbreitung von Tumoren verringert oder gar unterbunden werden.

Beachten Sie die einfache Regel und seien Sie körperlich aktiv - kombiniert mit einer kalorienarmen Ernährung. Auf diese Weise wenden Sie das Thema der Übergewichtigkeit ab.

Tipps für eine gezielte Ernährungsweise

Neueste Studien haben ergeben, dass der reduzierte Verzehr von rotem Fleisch und eine Verringerung der durchschnittlichen Menge an Alkohol eine bedeutende Präventionsmaßnahme gegen Krebs sein kann.

Pro Tag empfiehlt die Forschung Frauen nicht mehr als ein Glas und Männern nicht mehr als zwei Gläser Alkohol. Bereits eine kleine und regelmäßig zu viel verzehrte Menge an Alkohol kann bei Frauen zu einem erhöhten Brustkrebsrisiko führen.

In bisherigen Studien noch nicht belegt sind die Auswirkungen des täglichen Kaffeegenusses, genauso wenig wie der Verzehr von Süßstoff im durchschnittlichen Masse.

Nachweislich essen die Deutschen noch immer zu wenig Obst und Gemüse. Dabei kann die Kombination aus Obst, Gemüse und Vollkornprodukten dazu beitragen, dass Ihr Appetit auf rotes Fleisch und Wurst mit der Zeit stark zurückgeht.

Schaffen Sie es weniger Fleisch und dafür mehr Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, verbessern Sie den Zustand Ihrer Gesundheit zusehends.

Extreme vermeiden

Eine Auseinandersetzung mit der eigenen Ernährung lohnt sich im Hinblick auf eine direkte langfristige Förderung der Gesundheit in jedem Fall. Es hat sich als sinnvoll erwiesen, sich seiner Essensmuster bewusst zu werden und jedes Verhalten, das in die extreme Tendenz geht, mit der Zeit zu mindern und zu normalisieren, wie:

  • das übermäßige Essen von Süßigkeiten
  • der erhöhte Genuss von Fleisch
  • das Trinken von zu viel zuckerhaltigen Getränken

Ein abwechslungsreicher Ernährungsplan ist ein maßgeblicher Garant für den Beginn einer gesunden Lebensweise.

Lernen Sie beim Einkaufen nicht auf die günstigsten Angebote einzugehen, sondern wandeln Sie Ihren Lebensstil so, dass Sie sich nach dem Nährstoffgehalt des Lebensmittels richten können und nicht nach dem günstigen Preis. Viele billige Lebensmittel beinhalten viel Zucker und nur ein Achtel der Menge an Nährstoffen wie das teurere Lebensmittel.

Doch der positive Nutzen von Obst und Gemüse zur Krebsvorbeugung scheint auch seine Einschränkungen zu haben, wie folgende Studie zeigt...

Studie ergab: Obst und Gemüse senken das Krebsrisiko nicht

"Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Obst, Gemüse und Früchten ist, kann dazu beitragen, das Krebsrisiko zu senken." Sätze wie diese finden sich in Diät- und Gesundheitsratgeber rund um den Globus. Es scheint ja auch Sinn zu machen, wenn man die Erkenntnisse berücksichtigt, dass u.a. Vitamin C freie Radikale beseitigt und so Zellschäden vermindert werden. Eine italienische Studie bringt diesen Grundsatz jedoch ins Wanken.

Die Wissenschaftler testeten dabei vor allem den Nutzen der so oft geforderten fünf Portionen Obst und Gemüse, die man pro Tag essen sollte, wenn man seinen Lebenspfad so lang wie möglich frei von Beschwerden beschreiten möchte.

Kann Obst einer Krebserkrankung vorbeugen?

Dabei kamen sie jedoch zu dem Schluss, dass das gesunde Grün offenbar nur sehr wenig im präventiven Kampf gegen Krebs beiträgt.

Laut den Auswertungen der italienischen Forscher scheint es nur eine Personengruppe zu geben, die deutlich von einen gesteigerten Obstverzehr profitiert: schwere Alkoholiker.

Und dabei scheint sich der positive Nutzen auch nur auf jene Krebsarten zu beschränken, die in Zusammenhang mit exzessivem Alkohol- und Nikotingenuss stehen, wie zum Beispiel Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs.

Forschungsteam und Studienablauf

Dr. Paolo Boffetta, der die Untersuchungen leitete, sagte, dass es seit Jahren in Fachkreisen eine Kontroverse über den Zusammenhang von Obst und Gemüse hinsichtlich einer krebspräventiven Wirkung gäbe. Was seine Studie zeige, so der Akademiker weiter, ist, dass ein gewisser positiver Effekt zwar nicht von der Hand zu weisen sei, dieser jedoch weitaus kleiner zu sein scheint, als man bisher angenommen habe.

Boffetta und sein Team beobachteten für die Studie über neun Jahre fast 500.000 Personen in ganz Europa und werteten ihre Krankheitsgeschichte statistisch aus. Andere Faktoren, die neben der Ernährung einen Einfluss auf das Krebsrisiko haben (Sport, Beruf etc.) wurden statistisch bereinigt.

Am Ende konnte das italienische Forscherteam feststellen, dass der tägliche Konsum von Obst und Gemüse das Krebsrisiko um drei Prozent senkt. Und dies sei überwiegend bei den weiblichen Studienteilnehmern der Fall gewesen.

Fazit

Die Ergebnisse der Studie sollten Sie jedoch auf keinen Fall dazu veranlassen, dass Sie ab sofort ihren Verzehr von Äpfeln, Beeren und Co. einschränken. Die italienischen Wissenschaftler haben sich ausschließlich auf Krebs konzentriert.

Wenn es um Ihre Gesundheit geht, sollten Sie jedoch nicht das Gesamtbild aus den Augen verlieren: Vielleicht können Früchte und Gemüse nicht die Entstehung von Krebs verhindern, dafür haben sie jedoch einen positiven Effekt auf ihr Immunsystem, ihre Stimmung und anderen Dingen, die für unser Wohlbefinden eine entscheidende Rolle spielen.

Wer

ist gesundheitsmäßig betrachtet auf der sicheren Seite.

Tipps, um sich auch im Alltag zu bewegen

Suchen Sie sich mehrmals am Tag fünf bis zehn Minuten, in denen Sie damit beginnen, Ihren Körper in der jeweiligen Bewegung bewusst wahrzunehmen, ob beim

  • Treppensteigen
  • Tragen der Einkaufstüten oder
  • Heben des Wasserkastens.

Unterschätzen Sie die Beweglichkeit des Alltags nicht und kosten Sie die Bewegungen aus, so dass Ihr Körper gefordert wird. Zielen Sie darauf hin, dass Sie sich immer mehr Zeitinseln für die körperliche Bewegung schaffen. Ein sich in Bewegung befindlicher Körper hat immer ein besseres Immunsystem in sich als ein Körper, der sich nur für das Nötigste bewegt.

Problemfall Übergewichtigkeit

Der Umstand der Übergewichtigkeit ist ein nachweislicher Nährboden für die Bildung und Ausbreitung von Krebserkrankungen. Ärzte geben zu bedenken, dass viele Krebspatienten fettleibig sind. Weit verbreitete Krebserkrankungen sind hierbei unter anderem:

Eine fünftstellige Zahl wurde vor einigen Jahren veröffentlicht, die die Krebserkrankungen auf das Vorhandensein von zu viel Körperfett zurückführten.

Ärzte sehen diese Tendenzen als weiteres Beispiel an, das aufzeigt, dass die Gesundheit und die Langlebigkeit in der Verantwortung jedes Einzelnen liegt und dass jeder die Möglichkeit hat, sich um ein gesundes Leben zu kümmern und dafür mit entsprechenden Mittel einzustehen.

Trainingsplan erstellen

Ist das Gewicht soweit verringert, dass Sie sich in Ihrem Körper richtig wohl fühlen und auch der Body Mass Index Ihnen zeigt, dass Sie Ihrer Größe entsprechend ein normales Gewicht haben, dann ist es im nächsten Schritt wichtig, dass Sie sich einen Trainingsplan aufstellen, der Sie von nun an dabei unterstützen wird, dass Sie Ihr Gewicht ungefähr halten werden.

Beim Intervall-Training haben Sie den Vorteil, dass Sie bis zu 1½ Tage nach dem Training noch vom Abbau der Kalorien profitieren. Das Training für den Muskelaufbau führt zu einem geringeren Kalorienverbrauch, hat aber den Vorteil, dass Sie mehr Muskeln aufbauen, die wiederum den Stoffwechsel enorm ankurbeln. In Folge dessen werden Sie stärkere Muskeln und Knochen erhalten.

Ernährungstagebuch kann unterstützend wirken

Die Kombination von gesunder Ernährung und regelmäßigem Sport, kann das Auftreten von Krebs sehr stark reduzieren. Empfehlenswert ist es, wenn Sie ein Ernährungs- und Trainingstagebuch benutzen und darin Ihre Aktivitäten und Veränderungen festhalten. Auf diese Weise können Sie Ihr Ziel, im ersten Schritt Gewicht zu verlieren, nicht aus den Augen verlieren.

Bereits nach ein bis zwei Wochen werden Sie Veränderungen an Ihrem Körper und Ihrer inneren Einstellung erfahren können.

Beginnen Sie jetzt mit Ihrem verbesserten Lebensstil

Machen Sie sich bewusst, dass Ihre eigentliche Altersvorsorge nicht auf Ihrem Bankkonto oder in Ihrer Lebensversicherung liegt, sondern in Ihrer Gesundheit.

Ändern Sie Ihren Lebensstil daher am besten noch heute, so dass Sie sich in erster Linie Ihrer Gesundheit zuwenden können und davon ausgehend alle anderen Themen mit größerer Stärke und einem verbesserten Lebensgefühl angehen können. Auf diese Weise können Sie sich bis in's hohe Alter bestenfalls vor Krankheiten wie Krebs schützen.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Full shopping cart © stokkete - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: The apple in the foreground, on a background the young girl © Deklofenak - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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