Gesunde Lebensweise - Tipps für ein gesundes und langes Leben

Menschen auf der ganzen Welt versuchen heutzutage auf den unterschiedlichsten Wegen, einen attraktiven und gesunden Körper zu bekommen. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass die Gesundheits- und Fitnessindustrie verschiedene kommerzielle Nahrungsergänzungsmittel, unterschiedliche Ausrüstungstypen im Trainingsbereich, diverse Diätpläne, Trainings- und Workoutprogramme, und vieles mehr auf den kommerziellen Markt gebracht hat. Eine gesunde Lebensweise lässt sich durch viele kleine Punkte erzielen - informieren Sie sich hier.

Tipps zur Verbesserung Ihrer Lebensweise durch Ernährung und Bewegung

Bestandteile einer gesunden Lebensweise

Eine gesunde Lebensweise zählt für viele Menschen zu den wichtigsten Zielen, schließlich sorgt diese dafür, dass man möglichst lang gesund und beweglich bleibt. Diverse Angebote sollen es den Menschen ermöglichen, ihre Ziele so schnell und effizient wie möglich zu verwirklichen. Diese sind oft verbunden mit:

Viele davon sind sehr kostspielig und vergleichsweise wenige Menschen können den vollen Umfang des breiten Angebots tatsächlich nutzen. Es ist zu erwähnen, dass nicht alle kommerziellen Produkte, Supplemente und Trainingspläne für jeden gleichermaßen effektiv sind und zu den vorab versprochenen Zielen führen können.

Doch welche Faktoren spielen generell eine Rolle, wenn es darum geht, einen gesunden Lebensstil zu führen?

Individuelle Gesundheits- und Fitnesspläne

Viele Menschen haben mittlerweile damit begonnen, ihre eigenen Workout-Routinen und Diätpläne zusammenzustellen, um ihr Idealgewicht und angestrebtes Fitnessniveau zu erreichen. Dies haben sie auf der Grundlage der Befolgung von einigen einfachen Gesundheits- und Fitnessratschlägen umgesetzt.

Nahezu alle Gesundheits- und Fitnessratschläge verweisen darauf hin:

  1. die richtigen Nahrungsmittel und die richtigen Portionen zu essen

  2. einer effektiven Workout-Routine zu folgen

  3. einen gesunden Lebensstils zu befolgen – frei von schädlichen Gewohnheiten wie Alkoholkonsum, Rauchen oder dem Genuss von illegalen Drogen

Befolgt man diese drei Punkte, befindet man sich auf dem schnellsten Weg zu positiven Erfolgen.

Gesunde Lebensweise durch gesunde Ernährung: Ratschläge für eine bessere Ernährung

Ratschläge zu Diäten empfehlen Menschen oft, eine gewisse Ausgewogenheit in den Nahrungsmitteln zu haben, die sie im Rahmen der Diät zu sich nehmen. Menschen haben das Bedürfnis, sich auf bestimmte Nahrungsmittel zu beschränken und die Lebensmittel im Zeitrahmen der Diät regelrecht zu boykottieren, die sie lange Zeit und vor Beginn der Diät regelmäßig zu sich genommen haben.

Über einen langen Zeitraum der Diät wird es erforderlich, Nahrungsmittel auszutauschen und neue Nahrungsmittel in die Diät mit aufzunehmen.

  1. Reduzieren Sie die Fettaufnahme, so dass Sie nicht mehr als 25 Prozent der täglichen Kalorienaufnahme mit Fettanteilen zu sich nehmen. Oft sind die Fette, die man innerhalb einer Diät zu sich nimmt, von der gesunden Sorte und nicht vom sättigenden Typ.

  2. Trinken Sie den Tag über verteilt viel Wasser – vermeiden Sie den Griff zu zuckerhaltigen Getränken!

    Und achten Sie darauf, dass Ihr Körper keinen Durst erleidet und somit auch nicht kurzfristig dehydriert. Auf diese Weise können Sie auch unnötige Hungerattacken vermeiden.

  3. Essen Sie mehr von frischen Früchten, frischem Gemüse, ganzem Getreide, Müsli und fettarmen Milchprodukten. Diese Ernährungsweise ist reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen.

  4. Essen Sie über den Tag verteilt fünf oder sechs kleine Mahlzeiten, ohne eine der Mahlzeiten ab und an mal auszulassen. Nehmen Sie das Frühstück bitte am wichtigsten!

Gesunde Lebensweise durch Bewegung und Sport: Ratschläge für eine bessere Fitness durch Muskelaufbau

Konsultieren Sie einen Fitnessexperten, um weitergehende Fitnesstipps zu lernen, die exklusiv zu Ihrem Körpertyp passen.

Die meisten der hier erwähnten Ernährungs- und Gesundheitstipps sind als nachweislich erprobt einzustufen und können erfolgreich von vielen Menschen angewendet werden. Das Beste ist, wenn Sie vor Beginn einer Diät und eines Trainingsplanes einen Arzt konsultieren, um eine Zustimmung für die von Ihnen beabsichtigte Diät und angestrebten Trainingsprogramme zu erhalten.

Doch es gibt noch weitere Faktoren, die eine wichtige Rolle spielen...

Gesunde Lebensweise durch frische Luft und Sonnenlicht

Die besagte sportliche Bewegung lässt sich auch einfach nach draußen legen - doch auch ohne viel Bewegung stellt frische Luft einen wichtigen Faktor dar, wenn es darum geht, sich um eine gesunde Lebensweise zu bemühen. Durch den Sauerstoff werden die Abwehrkräfte gestärkt; außerdem bekommt man ausreichend Licht, was die Stimmung verbessert.

Letzteres dient zudem der Stärkung der Knochen. Auch, wenn das Wetter nicht mitspielt, sollte man regelmäßig rausgehen.

Gesunde Lebensweise durch ausreichend Entspannung und Schlaf

Bewegung ist das eine - ausreichend Entspannung als Ausgleich das andere. Auch genügend Schlaf ist dabei unentbehrlich.

Durch Hektik und Stress kann es zu psychischen als auch körperlichen Beschwerden kommen. Dem kann man durch unterschiedliche Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training entgegenwirken.

Ebenso sollte auf ausreichend Schlaf geachtet werden. Nicht nur gegen die Müdigkeit kommt man damit an. Er ist ebenso wichtig für die Regeneration

  • des Hirns
  • des Nervensystems
  • des Herz-Kreislauf-Systems
  • der Verdauung und
  • des Immunsystems.

Hier geben wir Tipps für einen erholsamen Schlaf.

Gesunde Lebensweise durch Gehirnjogging

Gehirnjogging - ein Begriff, der von vielen Menschen möglichst weit nach hinten geschoben wird. Dabei profitieren nicht nur Senioren von regelmäßigem Training, im Gegenteil.

Nur wer seine grauen Zellen regelmäßig beansprucht, sorgt dafür, auch im höheren Alter fit zu bleiben. Anderenfalls bauen diese Zellen ab. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zum effektiven Gehirnjogging.

Gesunde Lebensweise durch gesunde Einstellung und gesunde Beziehungen

Eine positive Lebenseinstellung trägt auch zu einer gesunden Lebensweise bei. Man kann entsprechend besser mit problematischen Situationen umgehen und umgibt sich generell weniger mit Stress. Dies führt wiederum zu mehr Gelassenheit, was auch der körperlichen Gesundheit guttut.

Sich mit Menschen zu umgeben, die einem guttun, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Wenn Beziehungen, in denen man lebt, harmonisch ablaufen, sorgt dies für ein deutliches Plus an Lebensqualität - dazu zählt im Übrigen auch die Beziehung zu sich selbst.

Gesunde Lebensweise durch Verzicht auf Gifte

Logisch - wer gesund leben möchte, sollte auf das verzichten, was der Gesundheit nicht guttut. Hierzu zählt vor allen Dingen das Rauchen: das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie von Krebs sinkt nach einigen Jahren des Rauchstopps; es ist somit nie zu spät, damit aufzuhören.

Auch Alkohol zählt zu den starken Giften. Hier gilt es, allenfalls auf einen moderaten Konsum zu achten.

In Sachen Gesundheitsvorsorge kann man schon mit alltäglichen, kleinen Dingen eine sofortige Wirkung erzielen, wie eine Studie zeigt...

Schon kleine Veränderung im Lebensstil verbessern Ihre Gesundheit

Mittels einer Studie untersuchte eine Gruppe von Forschern, welche Möglichkeiten für die Verbesserung der Gesundheit bestehen, wenn man ab dem heutigen Tag damit beginnt,

  • seine Lebensweise kritisch zu betrachten und
  • sie Schritt für Schritt in die Richtung eines gesunden Lebensstils wandelt.

Der schwierigste Schritt ist hierbei die ernsthafte Betrachtung und Auseinandersetzung mit den bisher gelebten und mittlerweile hingenommenen eingefahrenen Gewohnheiten, was das Essen und die Zeit an Bewegung angeht.

Ziel der Studie

In der Studie ging es darum, dass sich eine Gruppe von ca. 1.500 Personen für einen Zeitraum von über 25 Jahren selbst beobachtet.

  • Ziel der Studie war es dabei herauszufinden, ob die Veränderung der bisherigen Lebensweise und der Wechsel zu einem gesunden Ernährungs- und Bewegungsplan dazu führen, dass die Tendenz zur Übergewichtigkeit in den Generationen abnimmt.
  • Ebenso sollte geprüft werden, ob Krankheiten wie Diabetes, Herzerkrankungen und jegliche Krankheiten, die darüber hinaus mit schlechten Essgewohnheiten und Süchten, etwa Alkoholabhängigkeit oder Rauchen, in Verbindung stehen, nachweislich verringert werden können.

Umstellung von Ernährung und Bewegungspensum

Die Teilnehmer ließen sich darauf ein, dass ihr bisheriger Ernährungsplan dahingehend geändert wurde, dass sie täglich vier bis fünf Portionen Obst und Gemüse zu sich nahmen und sie höchstens zwei Portionen Fleisch pro Tag essen durften. Es wurde darauf geachtet, dass sie ihrem Alter entsprechend viel Wasser tranken.

Um ausreichende Bewegung zu gewährleisten, wurde den Teilnehmern der Studie ein Programm zusammengestellt, in dem sie wöchentlich vier Stunden Sport machten. Raucher wurden darum gebeten, das Rauchen so gut wie möglich einzustellen. Menschen, die öfters Alkohol zu sich nahmen, wurden auf höchstens sechs alkoholische Getränke pro Woche beschränkt.

Schon kleine Änderungen zeigen Effekt

Die Auswertung der Studie brachte hervor, dass bereits die Änderung einer Verhaltensweise dazu führte, dass nachweislich das Risiko für absehbare Krankheiten durch falsche Ernährungs- und Lebensweisen durchschnittlich um 31% verringert werden kann.

Die Studie gab weiterhin darüber Aufschluss, dass das Risiko bei der Veränderung von drei Verhaltensweisen um 46% sinkt, bei der Veränderung um fünf Verhaltensweisen um durchschnittlich 70%.

Jede Veränderung im Lebensstil verbessert die Gesundheit und wenn man darauf achtet, dass man seine Gewohnheiten regelmäßig überprüft und Änderungen vornimmt, dann kann dies zu einer langanhaltenden Gesundheit führen, sodass man leistungsstark bleibt und auf keine Medikamente angewiesen sein wird.

Den Teilnehmern wurde nie vorgeschrieben, ob sie Veränderungen durchführen müssen und welche das im Speziellen sein sollten. Die Teilnehmer hatten die Richtlinien und wurden regelmäßig befragt und untersucht. Die Entscheidung für den Zeitpunkt und die Wahl der Veränderung lag bei jedem selbst. Jeder wählte die Veränderung entsprechend seiner jeweiligen Lebensumstände.

Neue Perspektiven für eine bessere Zukunft

  • Die Studie brachte Denkanstöße beim Einzelnen hervor, wie zum Beispiel darüber nachzudenken, dass wenn man auf einer Party ist, nicht alles zu essen, was angeboten wird, sondern statt einer süßen Creme als Nachtisch lieber eine Schale frischer Melonenstücke zu wählen.
  • Es wurde dazu angeregt, darüber nachzudenken, ob man in Gesellschaft dazu neigt mehr zu trinken und zu rauchen, weil man dies nicht aus dem tiefen Bedürfnis heraus macht, sondern als Übersprungshandlung und aus Gruppenzwang.

Die Studie unterstreicht, dass es wichtig ist, dass man selbst nachfühlt und versteht, warum man was tut, dieses Verhalten überdenkt und dann verbessert oder unterlässt. Probieren Sie es selbst aus und erfahren Sie wie schnell und was die Veränderung einer Verhaltensweise mit Ihrer Gesundheit macht.

Neben gesunder Ernährung ist auch die Vermeidung von Stress ein wichtiger Faktor - auf diese Weise lässt sich mitunter sogar einem Herzinfarkt vorbeugen...

Alltagstipps für eine bessere Gesundheit

Die Ergänzung des Alltags um zusätzliche Bewegung ist eine Möglichkeit, Ihre körperliche Verfassung entscheidend zu verbessern. Eine andere stellt sich ein, wenn Sie Ihre Ernährung verbessern und sich von Störfaktoren, wie Stress und Themen, die in Ihnen eine schlechte Stimmung auslösen, entledigen.

Belastungen bemerken und gegensteuern

Zu viele Einwirkungen von außen können das innere Gleichgewicht schnell in ein Ungleichgewicht bringen. Die Folge ist, dass Ihre Gesundheit schnell schwer beeinträchtigt werden kann, je länger dieser Zustand anhält.

Ungleichgewicht vermeiden lernen

Es ist wichtig, dass Sie zeitnah bemerken, wann Sie in ein Ungleichgewicht geraten und dass Sie das nicht länger als einige Tage hinnehmen. Sich zu lange im Ungleichgewicht zu bewegen kann dazu führen, dass Sie Entscheidungen im beruflichen oder im privaten Leben nicht mehr allein für sich treffen, sondern sich gedrängt fühlen oder mit der Entscheidung im Nachhinein nicht einverstanden sind, weil Sie beim Treffen der Entscheidung nicht klar bei sich waren.

Hohe Belastungen auf den menschlichen Körper und auf die menschliche Psyche haben einen hohen Energieverlust und die Schwächung des Immunsystems zur Folge. Je weniger Energie für Stressbewältigung vereinnahmt wird, desto mehr Energie haben Sie für die wesentlichen und schönen Themen in Ihrem Leben.

Stress erkennen und bekämpfen: Schützen Sie sich vor einem Herzinfarkt

Schulen Sie sich darin, Stresssymptome Ihres Körpers und Ihres Denkens frühzeitig wahrzunehmen und behalten Sie in der Dauer der Stressphase ein Gefühl für sich. Klären Sie die Stresssituation so schnell wie möglich und unterstützen Sie den Stressabbau durch entsprechende Entspannungsübungen oder indem Sie einen anderen Menschen um Unterstützung bitten.

Auf diese Weise ist es mitunter möglich, einem Herzinfarkt vorzubeugen.

Durchleben Sie eine Woche mit dem Bewusstsein, dass Sie sich auf Ihren Körper und die Außeneinflüsse konzentrieren.

  • Merken Sie sich, welche Situationen Ihnen fühlbar zur Last werden und
  • spüren Sie die Anzeichen Ihres Körpers.

Unter Strom stehen

Bekommen Sie an einer Körperstelle ein Kribbeln oder Brennen, wenn Sie sehr stark unter Stress stehen? Dies kann auch als "unter Strom stehen" bezeichnet werden. Fragen Sie sich nach dem genauen Grund für den Stress und bleiben Sie dabei nicht nur bei der oberflächlichen Antwort.

Zeitmanagement und Selbstvertrauen

Hinter Stress, der daraus resultiert, dass ein Termin den anderen jagt, steht augenscheinlich der zu enge Zeitplan als Grund; bei einem genaueren Blick kann es die Angst vor dem Versagen sein oder grundsätzlich das Gefühl, zu wenig Selbstvertrauen zu haben.

Hätten Sie die Angst nicht oder einfach mehr Selbstvertrauen, können terminreiche Tage durchaus mit positivem Stress verlebt werden.

Ist negativer Stress in seinem Ausmaß mit positivem Stress zu vergleichen? Nein, denn im Gegensatz zu negativem Stress ist positiver Stress leistungsfördernd und sorgt für Motivation. Demnach können Sie von zu viel positivem Stress keinen Schaden davon tragen.

  • Bewegen Sie sich regelmäßig und hören Sie auf Ihren Körper, wenn Sie das Gefühl haben sich träge zu fühlen und Ihre Atmung kurzatmiger wird.
  • Lernen Sie, sich auf die Zeichen Ihres Körpers einzulassen und reagieren Sie, sobald Sie an Ihrem Körper Verschlechterungen in der sonst vorhandenen Leistungsfähigkeit wahrnehmen.

Vier Ziele: Ausdauer, Belastbarkeit, Muskelkraft und Körperspannung

Diese frühen Veränderungen ermöglichen es mit relativ geringem Aufwand, Ihrem Körper die großartigen Fähigkeiten wie Ausdauer, Belastbarkeit, Muskelkraft und Körperspannung wieder zurückzugeben.

Schaffen Sie es, diese vier Komponenten aufrechtzuerhalten und Ihre Stressbelastung so zu überblicken, dass Sie stets entscheiden können, ob Sie zu stark belastet sind und sich Ihren Neigungen entsprechend entlasten, dann schränken Sie auf diese einfache Art das Risiko eines Herzinfarktes ein.

Versuchen Sie sich besser kennen zu lernen und herauszufinden, wann Sie Ärger und Stress in sich hineinfressen.

Einen Ausgleich finden

Finden Sie einen Weg, um Ärger und Stress aufzulösen und nicht in sich aufzunehmen. Bewegen Sie sich zusätzlich, nehmen Sie ein Hobby wahr, bei dem Sie Ihre körperlichen Kräfte und Ihre Konzentration einsetzen müssen und so Ihre negativen Anspannungen abbauen können.

Sie werden sich psychisch erleichtert und ausgeglichen fühlen und auch Ihr Körper wird sich leichter anfühlen. Durch dieses Stressmanagement und eine gesunde Lebensweise können Sie entscheidend dazu beitragen, das Herzinfarktrisiko klein zu halten.

Bei ersten Infarktsymptomen zum Arzt

Sollten Sie öfters Schmerzen in der Brust haben, dann suchen Sie Ihren Hausarzt auf und lassen Sie die Ursache abklären. Gehen Sie nicht leichtfertig mit Ihrer Selbstdiagnose um und behalten Sie diese nicht für sich, wenn Schmerzen oder andere Symptome ab und an auftreten.

Frühzeitige Sicherheit kann Ihnen das Leben retten, bevor es ein anderer Mensch tun muss. Übernehmen Sie die Verantwortung, achten Sie auf Ihren Körper und dessen Signale und leben Sie gesund.

Gesund kochen statt Kalorienzählen

Frau beim Trinken
Gesundes Essen und Trinken sind eine gute Grundvoraussetzung für die Gesundheitserhaltung

Neben dem Stressabbau kommen Menschen auf die Idee, ihre Gesundheit zu verbessern, indem sie sich einer fettarmen Ernährung unterziehen. Dabei ist es oft der Fall, dass der dann eingehaltene Ernährungsplan zu einer Minderung des Wasserhaushalts führt, sodass die Muskeln an Wasser verlieren, nicht aber effizient an die Fettdepots des Körpers herangegangen werden kann.

Zu wenige Kalorien sind kontraproduktiv

Ernährungspläne, die auf eine niedrige Anzahl an Kalorien basieren, führen oftmals dazu, dass der Körper in einen Hungerzustand gesetzt wird. Der Stoffwechsel verlangsamt zusehends und anstelle dass das Fettgewebe abgebaut wird, greift der Körper auf die Muskelmasse und das Muskelgewebe und die sich darin befindenden Wassermengen zurück.

Sobald Sie den Ernährungsplan verändern und wieder zu Ihren gewohnten, natürlich nun gesünderen Ernährungsweisen zurückkehren, wird sich neues Fett und das verlorenen Wasser in Ihrem Körper ablagern. Der Körper muss das, was er lange Zeit entbehrt hat, kompensieren. Eine Gewichtszunahme ist die Folge.

Gesunde Ernährung in den Fokus rücken

  • Vertrauen Sie daher nicht auf kalorienarme Ernährungspläne, um sich fitter und gesünder zu fühlen.
  • Konzentrieren Sie sich vielmehr darauf, sich einen gesunden Ernährungsplan zusammenzustellen, in dem Sie für die Zubereitung der Nahrung auch selbst verantwortlich sind.

Das Erlernen des Kochens gesunder Mahlzeiten ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden und fitten Lebens. Schenken Sie Tiefkühl- und Fertigkost nicht länger Ihr Vertrauen und bereiten Sie sich Ihre Lebensmittel mit wenigen Zubereitungsschritten selbst zu.

Wählen Sie gesunde und biologisch angebaute Lebensmittel. Auf diese Weise können Sie die effektive körpereigene Fettverbrennung unterstützen. Helfen Sie zudem Ihren Körper auf der Basis von gesunden Lebensmitteln gesunde und starke Muskeln aufbauen zu können.

Typischer Fat-Burner: Fisch

Um die Fettverbrennung zu unterstützen, können Sie auf bestimmte Lebensmittel zurückreifen: Essen Sie mehr Fisch und bieten Sie Ihrem Körper eine gesunde Eiweißquelle. In Fisch sind viele wertvolle, essentielle Fettsäuren enthalten.

Lachs eignet sich zudem sehr gut, um die Tätigkeit des menschlichen Gehirns zu unterstützen. Das in Fisch enthaltene Hormon Leptin dient als Motor für die Optimierung des Stoffwechsels. Durch das Leptin wird das gespeicherte Fett für den Stoffwechsel als Brennstoff verwendet.

Und natürlich zählt auch Sport zu den wichtigsten Faktoren in Sachen Gesundheitsvorsorge...

Der versteckte Nutzen regelmäßiger Workouts

Es ist immer wieder verlockend, sich zu Beginn des Monats vorzunehmen, dass sich von nun an etwas ändert: Von jetzt an werden Sie mehr trainieren und bewusster essen. Wenn man auf die Ratschläge von Sportärzten hört, dann ist die Entscheidung, ein Training aufzunehmen grundsätzlich lobenswert, allerdings wird betont, dass die Wichtigkeit des Trainings in der regelmäßigen Ausübung liegt.

Workouts zur Gesundheitsvorsorge

Regelmäßiges Training kann Erkältungen vorbeugen, sowie präventiv für verschiedene Krebsarten sowie chronische Erkrankungen sein. Zusätzlich kann durch regelmäßiges Training der Alterungsprozess verlangsamt werden.

Anfänglich wurde Training mit Gewichtsreduktion, Körperdefinition und Minderung von Stress in direkte Verbindung gebracht. Heute ist klar, dass regelmäßiges Training weit mehr bewirken kann.

Bereits eine 30 minütige Joggingrunde, fünf Mal in der Woche, führt zu einer enormen Verbesserung des Immunsystems. Auf natürliche Art und Weise werden die körpereigenen Kräfte in Form von Stärkung der Zellen geweckt und aufgebaut, so dass Viren und Bakterien vom Körper selbst ausreichend bekämpft werden können. Keine Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel können den Effekt von regelmäßigem Training bewirken.

  • Eine Studie zeigte auf, dass Personen, die fünf Mal die Woche 30 Minuten lang über einen Zeitraum von 12 Wochen liefen, eine hohe Abwehr gegen Grippe und Erkältungskrankheiten hatten.
  • Die Tage, an denen die Menschen krank waren, verringerten sich um die Hälfte.

Folgen von Bewegungsmangel

Fehlende Bewegung kann in seiner Wirkung auf den Körper und die Gesundheit als ebenso gesundheitsschädlich verstanden werden wie regelmäßiges Rauchen. Krankheiten, die durch mangelnde Bewegung hervorgerufen werden können, sind unter anderem:

Schlanke, erwerbstätige Männer und Frauen, die in ihrer Freizeit und auch ihrer Arbeit eher weniger Bewegung haben, setzen sich einem erhöhten gesundheitlichen Risiko aus.

Tägliche Bewegung in den Alltag integrieren

Mittlerweile hat sich die Botschaft mehr und mehr festgesetzt, dass sich tägliche Bewegung weitaus in einem stärkeren Aspekt auf die Gesundheit niederschlägt als das Ziel der Gewichtsabnahme. Jeder Mensch sollte sich diese Botschaft in sein Bewusstsein rufen und darauf achten täglich, mindestens 30 Minuten aktiv zu sein, egal ob beim:

Chronische Erkrankungen gehen zurück

Forschungen haben bewiesen, dass durch regelmäßiges Training der Abbau von Zellen, Gewebe und Organen gestoppt wird und demzufolge viele darauf basierende chronische Erkrankungen nicht auftreten, man spricht von:

  • verringertem Blutdruck
  • sinkenden Cholesterolwerten
  • einem Genesen von Diabetes

Brustkrebsrisiko sinkt

Basierend auf früheren Studien, die sich mit den gesundheitlichen Folgen durch regelmäßiges Training beschäftigten, wurden weitere Studien durchgeführt. Im Rahmen dieser Studien wurde herausgefunden, dass Frauen, die sich regelmäßig bewegen das Risiko von Brustkrebs um 25% verringern können.

Die Erklärung dafür ist wissenschaftlich noch nicht belegt. Bisher wird vermutet, dass das Training zu molekularen Änderungen führt, wodurch der Östrogenspiegel gesenkt wird.

An einer Studie war eine Testgruppe von 3.000 Frauen beteiligt war, die wegen Brustkrebs behandelt wurden. Das Ergebnis: wenn die Frauen pro Woche drei bis fünf Stunden gelaufen sind, hat sich das Risiko, dass sich der Tumor vergrößert und das grundsätzliche Risiko zu Sterben verringert.

Verlangsamung des Alterungsprozesses

Neben der Frage nach der Prävention von Krankheiten durch regelmäßige Bewegung, stellt sich auch die Frage nach dem Effekt auf den Alterungsprozess. Forscher prüfen hierfür die Konsistenz von Telomeren, die Enden der DNA, die man auch als Schutzkappe der DNA bezeichnen kann.

Im Laufe des Alterns trennen sich die Zellen und die Telomere werden für gewöhnlich mit jeder Zellteilung kleiner bis sie so klein sind, dass die Zelle nicht mehr ausreichend an den Enden geschützt ist und abstirbt. Umso mehr Zellen absterben, desto schneller wird man alt.

Ausreichend Bewegung sollte auch im höheren Alter noch eine große Rolle spielen...

Bewegung im Alter zur Erhaltung der gesundheitlichen Stabilität

Lesen Sie, warum Sport gerade mit einem Älterwerden mehr als wichtig ist und was dieser für den Körper und Geist ermöglichen kann.

Zunehmende Beschwerden im hohen Alter

Beschwerden und Erkrankungen treten mit einem zunehmenden Alter verstärkt auf, besonders häufig kommt es bei der Generation 50+ zu:

Bleibt man ab einem Alter von 60 dann brav und ruhig auf dem Sessel oder Sofa sitzen und vermeidet jegliche sportliche Aktivität, dann kann man davon ausgehen, dass genau solche Beschwerden nicht lange auf sich warten lassen werden.

Sport als Gesundheitsvorsorge

Eine Kombination aus

  • einer ausgewogenen Ernährung
  • geistiger Anregung und
  • einer regelmäßigen Bewegung durch eine oder gar mehrere Sportarten

ist der einzig wissenschaftlich gesicherte Weg, im Alter fit und gesund zu bleiben.

Da mit dem Älterwerden ein natürlicher Funktionsverlust der Organe, Sehnen, Bänder, Muskeln oder auch der Knochen und Gelenke einhergeht, kann man durch ein gezieltes Ausdauer- und Krafttraining diesem Verlust der körperlichen Funktionalität aktiv entgegentreten.

Unterschiedliche Studien zu dem wichtigen Thema Senioren und Sport konnten bereits sehr prägnant verdeutlichen, dass Bewegung entschieden dazu beiträgt, dass die oben genannten Erkrankungen und Beschwerden sowohl eine Prävention als auch bei einem Vorhandensein eine Linderung bewirken kann.

Ostheoporose und Knochenbrüchen vorbeugen

So konnte festgestellt werden, dass bei der regelmäßigen sportlichen Bewegung die Knochendichte innerhalb 18 Monaten einen deutlichen Zuwachs erfahren konnte. Dieser ist für eine Osteoporose und folglich einem erhöhten Risiko der Knochenbrüche ein wertvoller Faktor, der allein schon ein Grund sein sollte, um die Pantoffeln gegen Sportschuhe einzutauschen.

Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen behandeln

Ein hoher Blutdruck wird dank

in einem gesunden Level gehalten. Dass dadurch auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen in ihrer Entstehung eingeschränkt werden und insgesamt die Funktionen des Körpers gesund erhalten werden können, ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Regulation des Körperfetts und der Blutfettwerte

Zudem wird die Körperfettverteilung ebenso reguliert als auch Blutfettwerte in einem stabilen Zustand gehalten, wobei letztere besonders bei Frauen durch Sport eine Regulierung erfahren können.

Weniger Stürze dank besserem Gleichgewichtssinn

Doch auch im Bezug auf eine Sturzgefahr zeigen sportliche aktive Senioren gegenüber den Nichtsportlern entschiedene Vorteile. Aufgrund der Beweglichkeit und dem Erhalt des Gleichgewichtsinnes erleiden ältere Sportler weitaus seltener einen gefährlich werdenden Sturz, was folgerichtig auch schwere Verletzungen in Form eines Oberschenkelhalsbruches ebenso dezimiert als auch Brüche der Arme oder der Hüfte.

Gehirntraining

Und ein abschließender Hinweis, weshalb man sich für ein Sporttreiben im Alter entscheiden sollte: Wer sich regelmäßig mit einer Lieblingssportart bewegt, verhilft seinem Gehirn auf die Sprünge, reduziert die Gefahr von Alzheimer und weiteren altersbedingten Störungen und Erkrankungen im Gehirn und fühlt sich auch sonst weitaus fitter.

Gesund und agil ein hohes Alter zu erreichen, wird dank Bewegung und einem gesunden Lebensstil eine sehr wahrscheinliche Angelegenheit.

Durch eine gesunde Lebensweise lässt sich vielen Krankheiten vorbeugen - auch Krebs zählt dazu...

Ein gesunder Lebensstil kann Krebs vorbeugen

Das Überdenken und die Verbesserung des eigenen Lebensstils birgt nicht nur präventive gesundheitliche Vorzüge. Studien zu Folge verhilft eine gesunde Ernährung zu einem geminderten Auftreten von Krebserkrankungen.

Krebs durch gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung vorbeugen

Das Auftreten von Krebs wird unter anderem durch Vererbung in der Familie begründet oder durch einen zu ungesunden Lebensstil erklärt. So wird eine Vielzahl an Krebserkrankungen auf eine unausgewogene Ernährung oder einen zu hohen Bewegungsmangel zurückgeführt. Ein weiterer Grund für das Auftreten von Krebs stellt das Rauchen dar.

Bei den durch ungesundes Verhalten auftretenden Krankheitsbildern handelt es sich um oft vermeidbare Krankheiten wie:

Grüner Apfel vor Sportlerin
Grüner Apfel vor Sportlerin

Wenn Sie die folgenden drei Faustregeln befolgen, dann haben Sie bereits einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung Ihrer Gesundheit beigetragen:

  1. Nehmen Sie täglich ca. zwei Hände voll an Obst und Gemüse zu sich.

  2. Achten Sie auf eine ballaststoffreiche Nahrung.

  3. Halten Sie Ihr Körpergewicht über das Jahr ungefähr stabil.

Warum Sport und eine kalorienarme Ernährung helfen können

  • Die Begründung, warum Krebs durch gesundes Verhalten vorgebeugt werden kann, liegt darin begründet, dass das Immunsystem durch regelmäßige körperliche Betätigung gefordert und dadurch gestärkt werden kann.
  • Zudem kann durch Verbesserung des Immunsystems und dem immer mehr in Bewegung geratenen Körper die Ausbildung bestimmter Hormone und das Wachstum sowie die Ausbreitung von Tumoren verringert oder gar unterbunden werden.

Beachten Sie die einfache Regel und seien Sie körperlich aktiv - kombiniert mit einer kalorienarmen Ernährung. Auf diese Weise wenden Sie das Thema der Übergewichtigkeit ab.

Tipps für eine gezielte Ernährungsweise

Neueste Studien haben ergeben, dass der reduzierte Verzehr von rotem Fleisch und eine Verringerung der durchschnittlichen Menge an Alkohol eine bedeutende Präventionsmaßnahme gegen Krebs sein kann.

Pro Tag empfiehlt die Forschung Frauen nicht mehr als ein Glas und Männern nicht mehr als zwei Gläser Alkohol. Bereits eine kleine und regelmäßig zu viel verzehrte Menge an Alkohol kann bei Frauen zu einem erhöhten Brustkrebsrisiko führen.

In bisherigen Studien noch nicht belegt sind die Auswirkungen des täglichen Kaffeegenusses, genauso wenig wie der Verzehr von Süßstoff im durchschnittlichen Masse.

Nachweislich essen die Deutschen noch immer zu wenig Obst und Gemüse. Dabei kann die Kombination aus Obst, Gemüse und Vollkornprodukten dazu beitragen, dass Ihr Appetit auf rotes Fleisch und Wurst mit der Zeit stark zurückgeht.

Schaffen Sie es weniger Fleisch und dafür mehr Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, verbessern Sie den Zustand Ihrer Gesundheit zusehends.

Extreme vermeiden

Eine Auseinandersetzung mit der eigenen Ernährung lohnt sich im Hinblick auf eine direkte langfristige Förderung der Gesundheit in jedem Fall. Es hat sich als sinnvoll erwiesen, sich seiner Essensmuster bewusst zu werden und jedes Verhalten, das in die extreme Tendenz geht, mit der Zeit zu mindern und zu normalisieren, wie:

  • das übermäßige Essen von Süßigkeiten
  • der erhöhte Genuss von Fleisch
  • das Trinken von zu viel zuckerhaltigen Getränken

Ein abwechslungsreicher Ernährungsplan ist ein maßgeblicher Garant für den Beginn einer gesunden Lebensweise.

Lernen Sie beim Einkaufen nicht auf die günstigsten Angebote einzugehen, sondern wandeln Sie Ihren Lebensstil so, dass Sie sich nach dem Nährstoffgehalt des Lebensmittels richten können und nicht nach dem günstigen Preis. Viele billige Lebensmittel beinhalten viel Zucker und nur ein Achtel der Menge an Nährstoffen wie das teurere Lebensmittel.

Doch der positive Nutzen von Obst und Gemüse zur Krebsvorbeugung scheint auch seine Einschränkungen zu haben, wie folgende Studie zeigt...

Studie ergab: Obst und Gemüse senken das Krebsrisiko nicht

"Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Obst, Gemüse und Früchten ist, kann dazu beitragen, das Krebsrisiko zu senken." Sätze wie diese finden sich in Diät- und Gesundheitsratgeber rund um den Globus. Es scheint ja auch Sinn zu machen, wenn man die Erkenntnisse berücksichtigt, dass u.a. Vitamin C freie Radikale beseitigt und so Zellschäden vermindert werden. Eine italienische Studie bringt diesen Grundsatz jedoch ins Wanken.

Die Wissenschaftler testeten dabei vor allem den Nutzen der so oft geforderten fünf Portionen Obst und Gemüse, die man pro Tag essen sollte, wenn man seinen Lebenspfad so lang wie möglich frei von Beschwerden beschreiten möchte.

Kann Obst einer Krebserkrankung vorbeugen?

Dabei kamen sie jedoch zu dem Schluss, dass das gesunde Grün offenbar nur sehr wenig im präventiven Kampf gegen Krebs beiträgt.

Laut den Auswertungen der italienischen Forscher scheint es nur eine Personengruppe zu geben, die deutlich von einen gesteigerten Obstverzehr profitiert: schwere Alkoholiker.

Und dabei scheint sich der positive Nutzen auch nur auf jene Krebsarten zu beschränken, die in Zusammenhang mit exzessivem Alkohol- und Nikotingenuss stehen, wie zum Beispiel Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs.

Forschungsteam und Studienablauf

Dr. Paolo Boffetta, der die Untersuchungen leitete, sagte, dass es seit Jahren in Fachkreisen eine Kontroverse über den Zusammenhang von Obst und Gemüse hinsichtlich einer krebspräventiven Wirkung gäbe. Was seine Studie zeige, so der Akademiker weiter, ist, dass ein gewisser positiver Effekt zwar nicht von der Hand zu weisen sei, dieser jedoch weitaus kleiner zu sein scheint, als man bisher angenommen habe.

Boffetta und sein Team beobachteten für die Studie über neun Jahre fast 500.000 Personen in ganz Europa und werteten ihre Krankheitsgeschichte statistisch aus. Andere Faktoren, die neben der Ernährung einen Einfluss auf das Krebsrisiko haben (Sport, Beruf etc.) wurden statistisch bereinigt.

Am Ende konnte das italienische Forscherteam feststellen, dass der tägliche Konsum von Obst und Gemüse das Krebsrisiko um drei Prozent senkt. Und dies sei überwiegend bei den weiblichen Studienteilnehmern der Fall gewesen.

Fazit

Die Ergebnisse der Studie sollten Sie jedoch auf keinen Fall dazu veranlassen, dass Sie ab sofort ihren Verzehr von Äpfeln, Beeren und Co. einschränken. Die italienischen Wissenschaftler haben sich ausschließlich auf Krebs konzentriert.

Wenn es um Ihre Gesundheit geht, sollten Sie jedoch nicht das Gesamtbild aus den Augen verlieren: Vielleicht können Früchte und Gemüse nicht die Entstehung von Krebs verhindern, dafür haben sie jedoch einen positiven Effekt auf ihr Immunsystem, ihre Stimmung und anderen Dingen, die für unser Wohlbefinden eine entscheidende Rolle spielen.

Wer

ist gesundheitsmäßig betrachtet auf der sicheren Seite.

Tipps, um sich auch im Alltag zu bewegen

Suchen Sie sich mehrmals am Tag fünf bis zehn Minuten, in denen Sie damit beginnen, Ihren Körper in der jeweiligen Bewegung bewusst wahrzunehmen, ob beim

  • Treppensteigen
  • Tragen der Einkaufstüten oder
  • Heben des Wasserkastens.

Unterschätzen Sie die Beweglichkeit des Alltags nicht und kosten Sie die Bewegungen aus, so dass Ihr Körper gefordert wird. Zielen Sie darauf hin, dass Sie sich immer mehr Zeitinseln für die körperliche Bewegung schaffen. Ein sich in Bewegung befindlicher Körper hat immer ein besseres Immunsystem in sich als ein Körper, der sich nur für das Nötigste bewegt.

Problemfall Übergewichtigkeit und Krebs

Der Umstand der Übergewichtigkeit ist ein nachweislicher Nährboden für die Bildung und Ausbreitung von Krebserkrankungen. Ärzte geben zu bedenken, dass viele Krebspatienten fettleibig sind. Weit verbreitete Krebserkrankungen sind hierbei unter anderem:

Eine fünftstellige Zahl wurde vor einigen Jahren veröffentlicht, die die Krebserkrankungen auf das Vorhandensein von zu viel Körperfett zurückführten.

Ärzte sehen diese Tendenzen als weiteres Beispiel an, das aufzeigt, dass die Gesundheit und die Langlebigkeit in der Verantwortung jedes Einzelnen liegt und dass jeder die Möglichkeit hat, sich um ein gesundes Leben zu kümmern und dafür mit entsprechenden Mittel einzustehen.

Trainingsplan erstellen

Ist das Gewicht soweit verringert, dass Sie sich in Ihrem Körper richtig wohl fühlen und auch der Body Mass Index Ihnen zeigt, dass Sie Ihrer Größe entsprechend ein normales Gewicht haben, dann ist es im nächsten Schritt wichtig, dass Sie sich einen Trainingsplan aufstellen, der Sie von nun an dabei unterstützen wird, dass Sie Ihr Gewicht ungefähr halten werden.

Beim Intervall-Training haben Sie den Vorteil, dass Sie bis zu 1½ Tage nach dem Training noch vom Abbau der Kalorien profitieren. Das Training für den Muskelaufbau führt zu einem geringeren Kalorienverbrauch, hat aber den Vorteil, dass Sie mehr Muskeln aufbauen, die wiederum den Stoffwechsel enorm ankurbeln. In Folge dessen werden Sie stärkere Muskeln und Knochen erhalten.

Ernährungstagebuch kann unterstützend wirken

Die Kombination von gesunder Ernährung und regelmäßigem Sport, kann das Auftreten von Krebs sehr stark reduzieren. Empfehlenswert ist es, wenn Sie ein Ernährungs- und Trainingstagebuch benutzen und darin Ihre Aktivitäten und Veränderungen festhalten. Auf diese Weise können Sie Ihr Ziel, im ersten Schritt Gewicht zu verlieren, nicht aus den Augen verlieren.

Bereits nach ein bis zwei Wochen werden Sie Veränderungen an Ihrem Körper und Ihrer inneren Einstellung erfahren können.

Beginnen Sie jetzt mit Ihrem verbesserten Lebensstil

Machen Sie sich bewusst, dass Ihre eigentliche Altersvorsorge nicht auf Ihrem Bankkonto oder in Ihrer Lebensversicherung liegt, sondern in Ihrer Gesundheit.

Ändern Sie Ihren Lebensstil daher am besten noch heute, so dass Sie sich in erster Linie Ihrer Gesundheit zuwenden können und davon ausgehend alle anderen Themen mit größerer Stärke und einem verbesserten Lebensgefühl angehen können. Auf diese Weise können Sie sich bis in's hohe Alter bestenfalls vor Krankheiten wie Krebs schützen.

Zum Schluss räumen wir noch mit ein paar Mythen zum Thema auf, denn wer weiß, welchen er Glauben schenken kann, lebt gesünder...

Gesundheitsweisheiten und ihr Wahrheitsgehalt

Im Gegensatz zur Mathematik können in der Medizin Aussagen und Thesen sehr schwer auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden. In den meisten Fällen verleitet die Halbgötter in Weiß eine Mischung aus Beobachtungen, jahrelanger Erfahrung und experimenteller Testreihen zu der Annahme, dass es eine gewissen Gesetzmäßigkeiten bei bestimmten medizinischen Problemen gäbe. In vielen Fällen liegen sie damit richtig - in manchen jedoch nicht.

Wenn es kalt wird, werden wir eher krank

Wer kann sich nicht daran erinnern, wenn wir als Kind vom Regen überrascht wurden und dann nass und etwas unterkühlt die gellende mütterliche Stimme ertragen mussten, die uns gebetsmühlenartig mahnte, dass wir uns sofort aufwärmen müssten und wir am Rande einer lebensbeendenden Grippe stünden.

Obwohl das Mutterlein grundsätzlich immer Recht hat, so kann man hier wenigstens mit wissenschaftlicher Erkenntnis kontern. Erkältungen und Grippe werden durch eine Vireninfektion verursacht - und die können Sie sich sowohl im Sommer als auch im Winter einfangen.

Natürlich gibt es das Argument, dass unser Immunsystem bei Kälte geschwächt sei und wir deshalb eher für Infektionen anfällig wären. Tatsache ist jedoch, dass Studien in Alaska gezeigt haben, dass das Wetter unser Immunsystem wenig anhaben kann.

Stress ist hingegen der Hauptgrund, warum unsere Abwehrkräfte zum Erliegen kommen. Wenn das Klima also nicht unser Immunsystem schaden kann, warum erkranken dann die meisten Menschen im Winter an Grippe oder einer Erkältung? - Weil Grippeviren bei niedrigeren Temperaturen eine längere Lebensdauer haben und sich so die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie einen Träger finden.

Englische Wissenschaftler stellten zudem unter Beweis, dass frierende Personen nicht anfälliger für Erkältungen sind, als sie es bei wärmeren Temperaturen wären.

Ein Deutungsversuch schlägt als Antwort auf diese Beobachtung vor, dass sich Menschen im Winter eher viel in geschlossenen und überhitzten Räumen aufhalten und damit die perfekten Bedingungen für Bakterien- und Virenübertragungen schaffen.

Wer übergewichtig ist, lebt ungesund

Obwohl es eine enge Beziehung zwischen Übergewicht und etlichen Beschwerden wie Gelenkschmerzen, Diabetes und Bluthochdruck gibt, so bedeutet das nicht, dass man als mäßig übergewichtige Person an diesen auch leiden muss.

Fakt ist, dass ein eine dünne Person nicht automatisch ein gesunder Mensch ist.

Eine Studie, die in den Niederlanden durchgeführt wurde hat bewiesen, dass übergewichtige Personen deutlich fitter sein können als Menschen, die ihr Idealgewicht auf die Waage bringen.

Wer regelmäßig Sport treibt und seine Freizeit nicht ausschließlich vor dem Fernseher oder Computerbildschirm verbringt, kann ruhig etwas mehr wiegen, ohne deshalb gleich ein potentieller Diabetespatient zu sein.

Fettarme Lebensmittel sind gesunde Lebensmittel

Der Aufdruck "fettarm" verrät herzlich wenig über die restlichen Zutaten eines Produktes. Nur weil es wenig Fett enthält, muss es nicht auch arm an Zucker sein.

In der Tat greifen viele Lebensmittelproduzenten zu Zucker, Maissirup und hohen Mengen an Geschmacksverstärkern und Farbstoffen, um ein fettarmes Produkt geschmacklich aufzuwerten.

Doch der Tausch von Fetten gegen künstlichen Substanzen, wie es Geschmacksverstärker nun einmal sind, gleicht einem Ritt auf Messers Schneide. Denn einige der gängigen Zusatzstoffe stehen im Verdacht, Allergien auszulösen und Heißhungerattacken zu begünstigen. Essen Sie daher lieber fette und geschmacksintensive Produkte - dafür halt etwas weniger.

Milch regt die Schleimhäute an

In einer Umfrage unter mehr als 300 Patienten eines Krankenhauses glaubten mehr als die Hälfte, dass Milch zu einer verstärkten Schleimbildung im Hals- und Rachenbereich führe. Eine Untersuchung zeigte jedoch, dass sowohl bei erkälteten Patienten, als auch bei gesunden Personen der Genuss von Milch keinerlei Auswirkungen auf die Schleimbildung hatte.

Gelenkknacken verursacht Arthritis

Obwohl das lautstarke Renken der Finger und Wirbel für Aussenstehende meist eine brachial schockierende Wirkung hat, ist es augenscheinlich nicht gesundheitlich schädlich.

Bisher konnte in keiner Studie nachgewiesen werden, dass dadurch Gelenkerkrankungen wie Arthritis oder Rheuma begünstigt werden könnten. Im Übrigen ist auch noch nicht völlig klar, warum es zu den Gelenkknacken kommt und warum es in der Regel einen erleichternden Effekt hat.

Zucker macht Kinder zu Wirbelstürmen

Zahlreiche Untersuchungen haben schon vor langer Zeit gezeigt, dass Süßigkeiten allein Kinder nicht in hyperaktive Cowboys und Indianer verwandelt. Dennoch wollen viele Eltern das schlicht nicht wahr haben.

In einer Studie wurde Eltern gesagt, dass ihre Kinder zuckerhaltige Limonade getrunken hätten. Prompt berichteten die Eltern, dass der Nachwuchs sich unruhiger verhalte. Tatsächlich bekamen die Kinder jedoch ein zuckerfreies Getränk.

Antibiotika hemmen immer die Wirkung von Anti-Baby-Pillen

Ein weiteres Gerücht, das sich hartnäckig hält, ist die hemmende Wirkung von Antibiotika auf Anti-Baby-Pillen. Profunde und allgemeingültige Studienergebnisse gibt es dafür jedoch nicht, da Antibiotika unterschiedlich zusammengesetzt sind und somit unterschiedliche Wechselwirkungen entstehen können.

Es gibt daher durchaus Präparate, die sich negativ auf die Wirkung der Pille auswirken, andere Antibiotika hingegen haben keinen Einfluss. Achten Sie daher stets auf die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Apotheker.

Mediziner raten im Allgemeinen dazu, die Verhütungspille trotz der Antibiotika weiterhin einzunehmen, um den Zyklus nicht unnötigerweise zu unterbrechen, und zusätzlich durch Kondome zu verhüten - denn sicher ist sicher.

Die Fünf-Sekunden-Regel

Zu Boden gefallenes Essen ist weiter genießbar, sofern man es innerhalb von fünf Sekunden wieder aufhebt. Diese allgemein in Studenten-WGs zur Anwendung kommende Meinung wirkt auf den ersten Blick amüsant, interessierte Forscher haben sich der Sache aber mit voller Ernsthaftigkeit angenommen.

Sie kamen zu den Schluss, dass die Dauer des auf dem Boden Liegens nur eine relativ geringe Auswirkung auf die Anzahl der Bakterien hat. Wichtiger scheint die Beschaffenheit des Bodens zu sein.

  • Während eine Scheibe Brot, die auf einen gekachelten Boden fällt, eine beeindruckende Menge an Erregern aufnimmt,
  • bleibt Brot, das auf einen Teppich fällt, weitestgehend keimfrei.

Dafür muss man es aber vor dem Genuss von Fusseln befreien.

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  • trinken03 © emeraldphoto - www.fotolia.de
  • The apple in the foreground, on a background the young girl © Deklofenak - www.fotolia.de

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