2. Oktober 2009
Bei bestimmten Krebserkrankungen kommt eine Chemotherapie zum Einsatz. Dabei können unangenehme Nebenwirkungen auftreten.
Da die Anwendung einer Chemotherapie akute oder zu einem späteren Zeitpunkt auftretende Nebenwirkungen haben kann, wird der Patient von dem behandelnden Mediziner über die Risiken der Behandlung aufgeklärt. Zur besseren Abschätzung der Risiken werden vor der Therapie einige Untersuchungen durchgeführt. Dabei werden Röntgenuntersuchungen, Sonographien (Ultraschall-Untersuchungen) oder Computer-Tomographien vorgenommen, um das Stadium des Krebstumors festzulegen. Weiterhin werden die Funktionen von Herz, Leber, Nieren und Lunge überprüft. Zudem werden vor jedem Therapiezyklus regelmäßig Blutbilder erstellt.
In der Regel lässt sich eine Chemotherapie heutzutage ambulant ausführen. Ob eine stationäre Behandlung erforderlich ist, hängt von der Schwere der Krankheit und dem Allgemeinzustand des Betroffenen ab. Die Therapie erfolgt in mehreren Behandlungszyklen, die durch Behandlungspausen unterbrochen werden. Die Pausen sollen dem in Mitleidenschaft gezogenen gesunden Gewebe die Möglichkeit geben sich zu regenerieren. Dabei erholt sich das gesunde Gewebe schneller von der Behandlung als das Tumorgewebe.
Für die Verabreichung der Medikamente gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder intravenös, also durch eine Infusion in eine Vene, durch eine Spritze oder in Form von Tabletten. Daneben gibt es auch lokale Behandlungsformen, bei denen das Chemotherapeutikum nur dort wirksam wird, wo es eingesetzt wird, wie zum Beispiel im Spinalraum sowie in der Brust- oder Bauchhöhle. Welche Therapieform bei der Behandlung angewendet wird, ist von der Art der Krebserkrankung, dem Allgemeinzustand des Patienten, seinem Alter und möglichen Begleiterkrankungen abhängig. Zudem wird während einer Chemotherapie regelmäßig die Wirksamkeit der Behandlung überprüft. Wenn sich der Tumor verkleinert, nicht mehr wächst oder sogar ganz verschwindet, war die Therapie erfolgreich.
Da bei der Chemotherapie auch die gesunden Zellen von den Zytostatika angegriffen werden, kommt es oftmals zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Haarausfall, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Schweißausbrüchen, Frieren, Fieber, Blutarmut, schweren Erschöpfungszuständen sowie zu einem erhöhten Infektionsrisiko. Zudem können bestimmte Organe wie das Herz, die Lunge, die Nieren, die Leber sowie die Nerven geschädigt werden. Die Nebenwirkungen können bereits einige Stunden nach der Behandlung oder erst einige Tage später auftreten. Wie groß die Beschwerden ausfallen, hängt besonders von der Art der eingesetzten Chemotherapeutika, ihrer Dosis und der Behandlungsdauer ab. Durch begleitende therapeutische Maßnahmen lassen sich die Nebenwirkungen jedoch reduzieren.
Ich weiß seid einer woche das ich lungenkrebs habe,lebe alleine mache mir große sorgen,vieleicht ist jemand da der das gleiche schicksal hat w...
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