Unruhe

Oft führen Stress und Anspannungen zu innerer Unruhe

Wenn einem manchmal alles zu viel wird und über den Kopf wächst, fühlt man sich innerlich unruhig. Auch bei Schmerzen und Nervosität kann es zu Unruhezuständen kommen. Eine innere Unruhe kann aber auch bei glücklichen Momenten, wie Freude oder Aufregung, auftreten.

Junge dunkelhaarige Frau schaut nervös und kaut auf Fingernägel der linken Hand
kaumi1 © GYNEX - www.fotolia.de

Unruhe kann sowohl körperliche (oft durch Psychopharmaka) als auch psychische Ursachen (häufig Stress oder Ängste) haben.

Symptome

Bekannte Zeichen nervöser Unruhe sind

Kinder werden unruhig,

  • wenn sie ihrem Bewegungsdrang nicht nachkommen können oder von Ängsten heimgesucht werden.

Sogar Erwachsenen fällt es schwer, sich an einer Stelle zu halten, wenn

  • kein Interesse sie bindet
  • etwas sie gar abschreckt oder zu Anderem drängt.

Erkrankungen

Unruhe begleitet auch körperliche Erkrankungen wie

Ebenso kann sie eine seelische Erkrankung signalisieren (beispielsweise Manie) sowie einen Engpass durch Über- beziehungsweise Unterforderung. Bei Kindern ist in den letzten Jahren die Bezeichnung

ins öffentliche Bewusstsein getreten. Dabei handelt es sich um eine psychische Störung mit auffallender Unruhe, flüchtiger Wahrnehmung und mangelnder Impulskontrolle, die Mädchen weniger betrifft als Jungen. Sie kann bis ins Erwachsenenalter hineinreichen.

Als Ursachen kommen biologische, psychische und soziale Faktoren in Frage. In schweren Fällen werden Medikamente gegeben.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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