24. April 2009
Schlafen ohne sich erholt zu fühlen, ist ein Erkennungszeichen des Jetlags. Wissenschaftler aus den USA haben nun entdeckt, woher dieses Phänomen kommt. So zeigen sich zwei Schlafkontrollzentren regelrecht aus dem Rhythmus geworfen, was in der Folge eine fehlende Synchronität aufweist.
Während das eine Kontrollzentrum die REM-Phase und die andere die Tiefschlafphase kontrolliert, zeigen sich beide bei einer Zeitverschiebung total anders.
So benötigt das eine Schlafkontrollzentrum lediglich zwei Tage, dagegen die zweite Schaltzentrale bis zu einer Woche, um sich an den veränderten Takt anzupassen. Auslöser für den Jetlag ist hierbei nicht nur ein langer Flug, sondern auch Schichtarbeiten, da sich hier die Lichtverhältnis wider dem Schlafrhythmus zeigen.
So verwundert es kaum, dass ein tiefer und erholsamer Schlaf nur schwer möglich ist und deshalb zum Beispiel auch Menschen mit einer Schichttätigkeit öfter unter Herz-Kreislaufbeschwerden oder auch Krebs leiden.
Auch die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit lässt bei einem Jetlag erheblich nach, wie die Forscher herausfinden konnten. Die neuen Ergebnisse sollen nun dazu führen bessere Möglichkeiten zu entwickeln, um die Taktgeber rascher wieder in einen Einklang zu bringen.
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