27. Januar 2010
Viele Menschen leiden unter Reizhusten. Dieses Symptom kann bei verschiedenen Krankheiten auftreten.
Häufig tritt der Reizhusten bei erkälteten Patienten auf. Unter Reizhusten versteht man einen trockenen Husten, bei dem kein Schleim abgehustet wird. Zusätzlich leidet der Patient meist auch unter Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen sowie Schnupfen.
Der Reizhusten kann auch verbunden sein mit großen Schmerzen beim Ein- und Ausatmen.
Tritt der Reizhusten vorwiegend in den Abendstunden auf, so hat der Patient meist eine Erkrankung im Bereich des Herzens.
Auch morgens kann Reizhusten auftreten. Die Patienten leiden dann meist unter Sodbrennen.
Wenn ein Patient zusammen mit dem Reizhusten hohes Fieber hat, sollte er unbedingt einen Arzt aufsuchen. Auch wenn der Reizhusten ohne weitere Symptome einige Wochen lang anhält, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Gleiches gilt auch, wenn das Atmen Schmerzen bereitet.
Wenn ein Patient über Reizhusten klagt, fragt der behandelnde Arzt nach Begleitsymptomen. Ferner ist für den Arzt wichtig, ob der Patient Medikamente einnimmt. Anschließend untersucht der Arzt seinen Patienten, hört das Herz und die Lunge ab und misst Puls und Blutdruck. Je nach Untersuchungsergebnis und Beschwerden des Patienten können auch weitere Untersuchungen wie z.B. ein EKG oder eine Lungenfunktionsprüfung notwendig werden.
Hat der Patient eine bakterielle Erkrankung, die den Reizhusten auslöst, so verordnet der Arzt ein Antibiotikum. Das Antibiotikum zerstört die Bakterien und führt so zur Genesung des Patienten.
Tritt der Reizhusten in Verbindung mit einer Erkältung auf, so kann der Arzt ein Hustenpräparat verordnen, das den Hustenreiz stillt.
Einige Patienten benötigen auch ein entzündungslinderndes Spray mit Kortison.
Reizhusten kann auch die Nebenwirkung einiger Medikamente zur Behandlung von zu hohem Blutdruck sein. In diesem Fall kann der behandelnde Arzt ein anderes Präparat mit gleicher Wirkung, aber ohne dieser Nebenwirkung verschreiben.
Tritt der Reizhusten vorwiegend morgens auf, so kann eine Magenerkrankung die Ursache sein. Um dies herauszufinden führt der Arzt eine Gastroskopie, eine Magenspiegelung, durch. Der Patient muss für diese Untersuchung nüchtern sein. Sofern der Patient dies wünscht, wird vor der Untersuchung eine leichte Kurznarkose verabreicht. Durch den Mund führt der Arzt einen langen biegsamen Schlauch ein und schiebt ihn bis zum Magen des Patienten vor. Sofern dies notwendig ist, kann auch eine Gewebeprobe entnommen werden. Dazu führt der Arzt eine lange dünne Zange durch den Schlauch, das so genannte Endoskop, ein. Die Gewebeprobe wird nach der Untersuchung im Labor unter einem Mikroskop untersucht. Je nach diagnostizierter Magenerkrankung kann der Arzt auch hier Medikamente verordnen.
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