Malventee

Malventee hat eine sehr schöne sattgrüne Farbe und einenf einen säuerlichen Geschmack. Deswegen eignet er sich hervorragend als Durstlöscher in heißen Ländern. Er hat eine fiebersenkende Wirkung und wird bei Bronchitis und Entzündungen aller Art eingesetzt.

Von Claudia Rappold

Malventee wird besonders im arabischen Raum gerne getrunken. Durch seinen feinen säuerlichen Geschmack ist er ein guter Durstlöscher. Malventee war schon im Altertum als Arzneitee sehr geschätzt.

Seine heilkräftigen Eigenschaften sind allerdings in Vergessenheit geraten und er wird meist wegen seiner schönen Farbe und dem charakteristischen Geschmack getrunken. Wenn Malventee überbrüht wird, bekommt er erst eine bläuliche Farbe, die sich dann ändert und in ein sattes Grün übergeht.

Es werden hauptsächlich Blätter und Blüten verwendet, aber auch Wurzeln und Samen können verwertet werden. Die Malve liebt sonnige und geschützte Standorte mit einem nährstoffreichen Boden. Sie wächst an Wegrändern, an Zäunen und ist sogar noch auf Schuttplätzen zu finden.

Ursprünglich kommt sie aus Asien und Südeuropa. Ihre schönen Blüten können mit jeder Zierpflanze konkurrieren. Die Blüten und Blätter werden von Juni bis August geerntet. Es gibt viele verschiedene Malvenarten, die sich aber in der Wirkungsweise kaum unterscheiden.

Verwendung und Wirkungsweise

Malventee hat fiebersenkende Eigenschaften und hilft bei

sowie bei Entzündungen

Inhaltsstoffe

Zu den wirksamsten Inhaltsstoffen gehören die

  • Schleimstoffe.

Weiterhin enthält sie

  • Flavonoide und Anthocyane,

zum Beispiel Malvin.

Zubereitung

Ein Malventee sollte nur als Kaltauszug zubereitet werden, sonst würden bestimmte Wirkstoffe durch Hitzeeinwirkung zerstört. Dafür wir pro Tasse ein Esslöffel Kräuter mit kaltem Wasser übergossen. Dann lässt man den Tee zugedeckt über Nacht ziehen - oder acht bis zwölf Stunden, anschließend wird er abgeseiht.

Und nun wird der Tee vorsichtig auf Trinktemperatur erwärmt und in kleinen Schlucken getrunken. Malventee kann die Aufnahme bestimmter anderer arzneilicher Wirkstoffe herabsetzen. Deshalb sollte zwischen der Einnahme mindestens eine Stunde Abstand liegen.