14. Dezember 2009
Viele Frauen leiden unter Menstruationsbeschwerden. Häufig helfen auch Hausmittel gegen die Beschwerden.
Menstruationsbeschwerden treten bei Frauen während ihrer Regelblutung auf. Ein Teil der Frauen leidet alle vier Wochen darunter, andere Frauen wiederum nur gelegentlich. Je nachdem, wie stark die Frau blutet, bemerkt sie auch eine allgemeine Schwäche bzw. körperliche Leistungsminderung während ihrer Regelblutung. Einige Frauen, vor allem jedoch junge Mädchen, leiden unter starken Bauchkrämpfen und ziehenden Bauchschmerzen, die auch in den Rücken ausstrahlen können. Die Bauchschmerzen werden häufig von Übelkeit und teilweise auch Erbrechen begleitet. Auch Verdauungsbeschwerden wie Durchfall oder Verstopfung können im Rahmen der Menstruationsbeschwerden auftreten. Viele Frauen sind während ihrer "Tage" besonders gereizt und schlecht gelaunt.
Einige Frauen leiden im Rahmen der Menstruationsbeschwerden auch unter Migräne, die regelmäßig alle vier Wochen wiederkehrt. Andere Frauen bemerken während ihrer Regelblutung eine unreine und pickelige Haut.
Gegen die Menstruationsbeschwerden gibt es viele Hausmittel, die Linderung verschaffen. Frauen, die unter starken Bauchschmerzen leiden, können sich eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen auf den Bauch legen. Die Wärme lindert die Krämpfe.
Vielen Frauen hilft auch körperliche Bewegung, um die Menstruationsbeschwerden zu lindern.
Helfen Hausmittel nicht, so können auch Schmerzmittel aus der Apotheke gegen die Beschwerden helfen. Auch Magnesium hilft vielen Frauen gegen die Unterleibsschmerzen. Vorbeugend kann man den Magnesiumspeicher im Körper auch durch den Verzehr zum Beispiel von Nüssen und Vollkornreis aufstocken.
Einigen Frauen hilft es auch Eisenpräparate einzunehmen, um den Eisenmangel, der sich unter anderem durch die Müdigkeit äußert, wieder auszugleichen. Eisen muss nicht zwingend in Form von Medikamenten eingenommen werden. Häufig ist auch der Verzehr von Fleisch und Wurst in den Tagen vor der Menstruationsblutung ausreichend.
Patientinnen mit starker Migräne kann auch Akupunktur helfen. Bei dieser Behandlungsmethode werden feine Nadeln in bestimmte Stellen des Körpers gesetzt und lindern oder heilen so nach mehreren Sitzungen die Migräneattacken.
Zusätzlich gibt es auch noch diverse Präparate aus der Naturheilkunde, die gegen die Beschwerden helfen. Sie enthalten zum Beispiel Johanniskraut (wirkt ausgleichend).
Helfen die normalen Hausmittel und Medikamente nicht aus, so sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Der Frauenarzt tastet dabei während der gynäkologischen Untersuchung Gebärmutter und Eierstöcke der Patientin ab und kann durch eine Ultraschalluntersuchung Veränderungen erkennen. Krankhafte Veränderungen müssen meist behandelt werden. Dies geschieht zum Beispiel durch die Einnahme spezieller Hormone oder auch durch eine chirurgische Entfernung dieser Gewebeveränderungen. Können im entfernten Gewebe Krebszellen gefunden werden, so erfolgt nach der Operation eine Strahlen- und/oder Chemotherapie.
Vielen Frauen oder Mädchen hilft auch die Einnahme der Pille gegen die Menstruationsbeschwerden.
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