26. November 2009
Ein Hautausschlag kann unterschiedlich aussehen. Eine Linderung der Beschwerden ist in den meisten Fällen möglich.
Von einem Ausschlag kann nur ein Teil des menschlichen Körpers betroffen sein oder aber auch die gesamte Haut. Der Hautausschlag kann sich auch im Bereich des Gesichtes befinden und dann die Form eines Schmetterlings haben. Bei einigen Krankheiten vergrößert sich der Ausschlag nach einigen Tagen. Ein Hautausschlag kann sich durch kleine Pusteln äußern (teilweise auch mit einer Flüssigkeit gefüllt), durch große oder kleine rote Flecken, durch kleine Knoten oder auch größere Blasen. Häufig kommt zusätzlich auch noch Juckreiz hinzu. Bei einigen Erkrankungen schuppt sich die Haut auch stark. Die Haut verkrustet im Bereich des Hautausschlages auch häufig und es können Narben zurückbleiben.
Viele junge Menschen haben Pickel im Gesicht und leiden sehr unter ihrem Aussehen.
Je nach ursächlicher Erkrankung kann der Hautausschlag von Fieber, geschwollenen Lymphknoten und/oder Halsschmerzen begleitet sein. Er kann sowohl das Symptom einer ansteckenden Kinderkrankheit sein als auch das Symptom einer harmlosen Krankheit.
Je nachdem, ob ein Kind oder ein Erwachsener von dem Hautausschlag betroffen ist, erfolgt die Behandlung beim Kinder- oder Hausarzt.
Ist der Hautausschlag das Symptom einer Kinderkrankheit (z.B. Masern), verordnet der Arzt Salben zur Linderung des Juckreizes. Wenn die Krankheit abgeklungen ist, verschwindet auch der Ausschlag auf der Haut wieder. Bei anderen Kinderkrankheiten (z.B. Scharlach) verordnet der Arzt ein Antibiotikum, da diese Krankheit durch Bakterien hervorgerufen ist.
Wenn eine Allergie als Ursache des Hautausschlages vermutet wird, muss der Arzt zuerst einen Allergietest durchführen. Durch diesen Test kann herausgefunden werden, auf welche Stoffe der Patient allergisch reagiert. Dazu werden verschiedene Allergie auslösende Substanzen auf den Arm des Patienten getropft. Um diese Lösungen in den Körper des Patienten eindringen lassen zu können, wird die Haut leicht eingeritzt. Reagiert der Patient allergisch, rötet sich die jeweilige Stelle. Wenn eine Allergie vorliegt, muss der Patient den Allergie auslösenden Stoff –soweit dies möglich ist- meiden. So verschwindet auch der Hautausschlag wieder. In einigen Fällen ist es möglich, eine so genannte Hyposensibilisierungsbehandlung durchzuführen. Bei dieser Behandlungsmethode werden dem Patienten über einen längeren Zeitraum von etwa drei Jahren sein Allergie auslösender Stoff in einer sehr geringen Dosis unter die Haut gespritzt. Bei jeder Behandlung wird die Dosis geringfügig gesteigert. Ziel dieser Behandlung ist es, dass der Körper gegen den Stoff nicht mehr mit allergischen Symptomen reagiert.
Wenn sich die Haut schuppt, kann dies zusammen mit dem Hautausschlag auf eine Schuppenflechte hindeuten. Hier gibt es unterschiedlichste Behandlungsmöglichkeiten. Angefangen von verschiedenen Salben, die auf die Haut aufgetragen werden, über Medikamente, die eingenommen werden, bis hin zu Bestrahlungen der Haut. Auch spezielle Badezusätze können die Beschwerden lindern.
Wenn ein Pilz die Ursache des Hautausschlages ist, verordnet der Arzt ein Pilzmittel (Antimykotikum). Dieses wird in Form von Salben auf die Haut aufgetragen oder als Tablette eingenommen.
Grundsätzlich gibt es in den Apotheken viele verschiedene Salben, Cremen und Lotionen zum Auftragen auf den Hautausschlag. Viele Präparate enthalten Kortison.
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