2. November 2009
Man unterscheidet verschieden schwere Fieberkrämpfe. Verschiedenartige Präparate und Hausmittel werden zur Therapie der Fieberkrämpfe eingesetzt.
Fieberkrämpfe treten typischerweise überwiegend bei Kindern auf. Besonders gehäuft sind Babys im Alter von etwa einem halben Jahr bis hin zu fünfjährigen Kleinkindern betroffen. Ein Fieberkrampf tritt bei diesen Patienten im Rahmen einer fieberhaften Erkrankung mit einer Temperaturerhöhung über 38 Grad auf. Der Fieberkrampf kann immer dann auftreten, wenn sich die Körpertemperatur des Kindes rasch erhöht. Die endgültige Höhe ist dabei jedoch nicht entscheidend, ob das Kind einen Fieberkrampf bekommt oder nicht. Der Fieberkrampf dauert nur wenige Minuten. Das Kind zuckt dabei am ganzen Körper und ist oft nicht bei Bewusstsein. Für die Eltern sieht dieser Fieberkrampf daher sehr bedrohlich aus.
Der Mediziner unterscheidet die harmlosen Fieberkrämpfe von den so genannten komplexen Fieberkrämpfen. Auch wenn der harmlose Fieberkrampf durch das Krampfen des Kindes einem epileptischen Anfall ähnelt, ist dieser kein Vorbote einer späteren Epilepsie. Ein so genannter komplexer Fieberkrampf wiederum kann eine epileptische Erkrankung nach sich ziehen. In diesem Fall kann der Arzt bereits krankhafte Veränderungen am EEG (eine Untersuchung, bei der die Hirnströme gemessen werden) feststellen. Der komplexe Fieberkrampf dauert zudem auch wesentlich länger als die harmlose Form des Fieberkrampfes. Das Kind kann anschließend auch neurologische Ausfälle haben.
In der Regel ist ein Fieberkrampf harmlos, so dass es ausreichend ist, das Fieber des Kindes zu senken. Dazu können die Eltern fiebersenkende Medikamente (zum Beispiel in Form eines Zäpfchens) verabreichen. Auch Hausmittel wie der Wadenwickel sind sehr gut geeignet, die Temperatur des Kindes zu senken. Dazu wird eine Schüssel mit lauwarmem Wasser benötigt. In dieses Wasser werden zuvor trockene Tücher eingetaucht und dem kranken Kind um die Waden gelegt. Über die nassen Tücher werden einige trockene gewickelt und das Kind gut zugedeckt. In jedem Fall muss darauf geachtet werden, dass das Kind viel trinkt, da der Körper durch das Fieber viel Flüssigkeit benötigt.
Wenn der Fieberkrampf nicht nach zwei oder drei Minuten vorüber ist, sollte jedoch ein Arzt hinzu gerufen werden. Möglicherweise ist dann die Einweisung in ein Krankenhaus notwendig. In seltenen Fällen muss den Kindern ein Medikament verabreicht werden, das auch zur Behandlung epileptischer Anfälle eingesetzt wird.
Da das Kind während des Fieberkrampfes unkontrolliert zuckt, sollten die Eltern darauf achten, dass es sich nicht verletzen kann.
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24.05.12 | |
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26.02.12 | |
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02.11.11 | |
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