31. März 2010
Eine Dehydrierung ist ein Flüssigkeitsmangel im Körper. Dieser kann das Symptom verschiedener Krankheiten sein.
Eine Dehydrierung oder Dehydration ist ein Mangel an Flüssigkeit im menschlichen Körper. Dieser entsteht, wenn der Mensch weniger Flüssigkeit zu sich nimmt, als der Körper eigentlich brauchen würde.
Patienten, die unter einer Dehydrierung leiden, scheiden meist viel Urin aus und trinken zu wenig, so dass sie so den Flüssigkeitsmangel im Körper verursachen. Andere Patienten müssen sich z.B. im Rahmen eines Infektes häufig übergeben und/oder leiden unter starken Durchfällen. Andere Patienten verursachen den Flüssigkeitsmangel durch äußerst starkes Schwitzen z.B. aufgrund einer Erkrankung oder einer sportlichen Betätigung. Auch im Rahmen einer fieberhaften Erkrankung kann der Körper des Patienten austrocknen.
Besonders viele ältere Menschen leiden unter einer Dehydrierung, wenn sie chronisch zu wenig trinken.
Patienten, die dehydriert sind, sind häufig nicht mehr richtig ansprechbar und reden wirre Dinge. Sofern die Patienten noch bei Bewusstsein sind, ist ihnen auch häufig schwindelig und sie haben Kopfschmerzen.
Häufig sind Patienten, die unter einer Dehydrierung leiden, nicht mehr richtig ansprechbar. Dies stellt einen medizinischen Notfall dar und es muss sofort ein Arzt hinzugezogen werden. Ist der Patient noch ansprechbar, so fragt der Arzt nach Erkrankungen wie z.B. einer kürzlich durchgemachten Magen-Darm-Grippe, nach Medikamenten, Operationen, wie viel getrunken wurde usw. Bei bewusstlosen Patienten werden die Angehörigen entsprechend befragt.
Anschließend erfolgt die körperliche Untersuchung. Ist der Körper des Patienten ausgetrocknet, so merkt man dies an der Haut des Patienten, welche schlaff ist. Dehydrierte Patienten sind häufig nicht richtig bei Bewusstsein und leiden unter Kopfschmerzen.
Konnte der Arzt aufgrund der Untersuchung und der Befragung von Patient oder den Angehörigen das Symptom Dehydrierung feststellen, so muss der Patient sofort viel trinken. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn der Patient bei Bewusstsein ist. Bewusstlose Patienten erhalten die Flüssigkeit in Form einer Infusion in die Armbeuge oder in eine Vene in der Hand.
Da eine Dehydrierung nur ein Symptom darstellt, muss der Arzt anschließend die Grunderkrankung therapieren, sofern diese noch akut besteht. Diabetiker müssen dann häufig auf Insulin (neu) eingestellt werden und regelmäßig ihren Blutzucker überprüfen.
In einigen Fällen kann auch eine Bluttransfusion notwendig werden. Der Patient erhält dann das Blut eines Blutspenders.
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