Ein großer Verlust oder Mangel an Flüssigkeit und Elektrolyten kann viele Ursachen haben, meist im Bereich Magen und Darm. Bemerkt wird dies vor allem durch Durst, Schwindel, erhöhten Puls, trockene Haut und im schlimmsten Fall auch durch einen Kollaps.
Dehydratation (Flüssigkeitsmangel) ist die medizinische Bezeichnung für Wassermangel des menschlichen Körpers. Dabei kommt es zur Austrocknung des Körpers (Exsikkose) durch übermäßige Reduzierung des Körperwassers, verursacht durch stark verringerte Aufnahme von Flüssigkeit oder krankhaftem Flüssigkeitsverlust.
Der Verlust der Körperflüssigkeit erfolgt in der Regel über den Magen-Darm-Trakt, verursacht durch starken Durchfall oder Erbrechen, die Haut durch starkes Schwitzen, die Nieren durch den Urin oder über die Lunge. Auch Erkrankungen wie Fieber, Diabetes mellitus oder Nierenkrankheiten, aber auch große körperliche Anstrengung können zu hohem Verlust von Flüssigkeit und damit zu Dehydratation führen. Es gibt drei verschiedene Formen der Dehydratation.
Die Hypertone Dehydratation kommt vor allem bei Fieber vor und kann im Extremfall sogar zum Verdursten führen. Sie entsteht bei Verlust von Wasser, wobei jedoch das Salz im Körper erhalten bleibt. Die Hypotone Dehydratation wird durch zu großen Verlust von Salz im Verhältnis zur Wassermenge des Körpers verursacht, was zum Beispiel durch starke Transpiration geschieht und häufig bei großen körperlichen Anstrengungen vorkommt. Bei der Isotonen Dehydratation wird der osmotische Druck des Extrazellularraums nicht verändert. Der Verlust von Wasser und Salz erfolgt dabei im gleichen Maße. Hauptursache sind Durchfall oder Erbrechen, aber auch ungenügende Zufuhr von Wasser und Natrium.
Zu den typischen Symptomen der Dehydratation gehören unter anderem starker Durst, trockene Schleimhäute, Bewusstseinstrübungen, Augenringe, Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwächegefühle. Behandelt wird der Flüssigkeitsmangel vor allem durch die Aufnahme von Mineralstoffen über die Zufuhr mineralhaltiger Getränke wie zum Beispiel Mineralwasser, Wasser, Brühe, Säfte sowie Kräuter- oder Früchtetees. Bei schweren Fällen von Dehydratation können auch Flüssigkeits- und Mineralstoffinfusionen verabreicht werden.
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