Mittwoch 15.02.2012 09:27

Periduralanästhesie

Die Betäubung der unteren Körperhälfte für eine schmerzfreie Geburt

Die Periduralanästhesie wird zur lokalen und vorübergehenden Schmerzausschaltung angewendet. Dazu wird ein Lokalanästhetikum in den Wirbelkanal des Rückenmarks gespritzt. Sie findet Anwendung bei Operationen am Unterkörper oder beim Kaiserschnitt.

Frauen, die Angst vor den Schmerzen einer Geburt haben oder aus medizinischen Gründen nicht auf normalem Weg gebären können, haben die Möglichkeit, eine Periduralanästhesie zu bekommen.

Zwischen dem 12. Brustwirbel und dem 1. Lendenwirbel liegt der sogenannte Periduralraum. In diesen Hohlraum setzt der Narkosearzt die PDA, die Periduralanästhesie. Die werdende Mutter kann während der Prozedur entweder sitzen oder auf der Seite liegen. Die Position sollte auf jeden Fall entspannend sein. Der Arzt desinfiziert zunächst die Einstichstelle und betäubt sie mittels eines Narkosesprays. Dann beginnt die eigentliche Narkose.

Der Anästhesist schiebt eine dünne Nadel durch die Haut und die Zwischenwirbelbänder in den Wirbelkanal und spritzt das Betäubungsmittel in den Hohlraum. Um eventuell problemlos nachspritzen oder die Dosis erhöhen zu können, wird in der Regel zusätzlich ein Katheter gelegt. Nach ca. 15 Minuten wirkt die Periduralanästhesie und die untere Körperpartie wird empfindungslos und schmerzfrei. Für die werdende Mutter ist es eine gute Lösung, denn so kann sie sich für einen gewissen Zeitraum entspannen, um sich auf die eigentlichen Anstrengungen der Geburt konzentrieren zu können.

Zum Einsatz von der Periduralanästhesie bei einer normalen Geburt muss der Muttermund allerdings schon fünf Zentimeter eröffnet sein. Die Gebärende erlebt zwar eine Spontangeburt, fühlt aber während der Presswehen und der Austreibungsphase keine Schmerzen. Bei einem Kaiserschnitt ist diese Form der Narkose ideal, da eine Vollnarkose Mutter und Kind stark belastet. Des Weiteren kann die Mutter ihr Baby unmittelbar nach der Geburt sehen und hören.

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GRUNDINFORMATIONEN UND HINWEISE ZUR PERIDURALANäSTHESIE

PDA - der Traum von einer schmerzfreien Geburt?

Eine Geburt löst heftige Schmerzen bei der Frau aus. Die Periduralanästhesie kann diese aber vermeiden.

PDA - der Traum von einer schmerzfreien Geburt?

Wann eine PDA gelegt werden kann

Da eine PDA mit gewissen Risiken verbunden ist, kann sie nicht bei jeder Frau angewendet werden.

Wann eine PDA gelegt werden kann

Gründe für und gegen eine PDA

Um Schmerzen bei der Geburt zu lindern, wendet man oft eine Periduralanästhesie an. Dabei können allerdings auch einige Nebenwirkungen auftreten.

Gründe für und gegen eine PDA

Mögliche Risiken und Komplikationen bei einer Periduralanästhesie

In einigen Fällen führt eine PDA nicht nur zu einer Schmerzlinderung, sondern auch zu Komplikationen.

Mögliche Risiken und Komplikationen bei einer Periduralanästhesie

Wann auf eine Periduralanästhesie verzichtet werden sollte

Eine PDA darf nur gelegt werden, wenn die Frau bestimmte gesundheitliche Voraussetzungen erfüllt.

Wann auf eine Periduralanästhesie verzichtet werden sollte

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