Mungbohnen

Grüne Mungbohnen werden oft auch als gekeimte Sojasprossen oder Sojakeime zum Verkauf angeboten

Die Mungbohne gehört zu der Gattung der Hülsenfrüchte und wird mit gelben, grünen oder schwarzen Samen in Ostasien angebaut. Mungbohnen sind leicht verdaulich, haben einen geringen Eigengeschmack und enthalten viel hochwertiges Eiweiß sowie Lysin.

Mungobohnen auf Holz Untergrund
mungobohnen © matttilda - www.fotolia.de

Mungobohnen (lat. Vigna Radiata) sind Hülsenfrüchte. Die gelblichen bis dunkelgrünen Bohnen wachsen in rund 10cm langen Hülsen, die an - bis zu 1,50m hohen - Sträuchern hängen. Sie enthalten sehr viel pflanzliches Eiweiß.

Die Keimlinge (Sprossen) sind ballaststoffreich und mit vielen Vitaminen und Mineralien sehr wichtig für eine ausgewogene, gesunde Ernährung. Diese Hülsenfrüchte gehören zu den wichtigsten Nutzpflanzen in Asien und sind ein bedeutender Bestandteil der dortigen Küche.

Zubereitungs- und Verwendungsmöglichkeiten

Mungobohnen werden wahlweise frisch oder getrocknet verarbeitet. Aus dem Mehl entstehen die bekannten asiatischen Glasnudeln. In Europa sind vor allem die Sprossen beliebt. Sie werden oft fälschlicherweise als "Sojasprossen" bezeichnet und gelten als klassisches Wok-Gemüse. Die Keimlinge haben einen würzigen Geschmack und können wahlweise roh oder gegart verzehrt werden.

Mungbohnen zuhause ziehen

Mungobohnen keimen sehr schnell und bieten deshalb innerhalb kürzester Zeit frische Sprossen, die auch zu Hause nachgezogen werden können. Dazu müssen die Hülsenfrüchte 12 bis 15 Stunden gewässert werden, um die Keimung anzuregen. Bereits nach 4 bis 6 Tagen zeigen sich die ersten Keimlinge, die - sobald die gewünschte Größe erreicht ist - gegessen werden können.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Mungbohnen

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