Darmmittel

Bei Erkrankungen und Beschwerden im Darm

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  • von Paradisi-Redaktion
Frau mittleren Alters am Tisch bei einer Ärztin, die ihren Arm berührt und ihr ein Medikament rüberschiebt
arztpraxis © Udo Kroener - www.fotolia.de

Darmmittel helfen bei Beschwerden und Erkrankungen des Darms. Es gib Darmmittel gegen Blähungen und Verdauungsbeschwerden, Mittel gegen Durchfall, Mittel gegen entzündliche Darmerkrankungen sowie Darmmittel zur vermehrten Bildung von Gallensäure.

Der Magen nimmt zerkaute Nahrung auf, vermengt sie mit Magensaft und leitet die zu Brei gewordene Speise in den vier Meter langen Dünndarm, der aus drei Teilen besteht: Dünndarm (Duodenum), Leerdarm (Jejunum) und Krummdarm (Ileum). Der Speisebrei wird mit Bauchspeicheldrüsensekreten, Dünndarmsekreten und Gallenflüssigkeit weiter verdaut. Vom Dünndarm gelangt die Nahrung in den Dickdarm, wo sie bis zu siebzig Stunden bleiben kann. Die Teile, die der Körper nicht verwertet, werden als Stuhlgang ausgeschieden.

Ist der Darm erkrankt, helfen Arzneimittel für den Darm. Hat man drei Tage keine Verdauung, spricht man von Verstopfung. Abführmittel können helfen. Man sollte sie nicht regelmäßig einnehmen, weil sich der Darm an die Unterstützung gewöhnt und träge wird. Bewegung und Flüssigkeit können Beschwerden vorbeugen. Von Durchfall spricht man, wenn man öfter als dreimal am Tag Stuhlgang hat. Er ist oft die Folge einer Infektion und kann die positive Wirkung haben, den Darm von Bakterien zu befreien. Der Körper verliert dadurch Flüssigkeit. Man muss zusätzlich trinken, um den Wasserhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen. Medikamente stoppen den Durchfall und reduzieren den Wasserverlust.

Blähungen entstehen durch Luftschlucken beim Essen oder durch Lebensmittel. Es kommt zu Gas- und Schaumbildungen im Darm, die Bauchschmerzen verursachen. Arzneimittel, durch die schaumähnliche Blasen zerfallen, lindern diese Beschwerden.

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