Fruchteis, Milcheis, Softeis, Wassereis - Viele Eissorten lassen sich auch selbst herstellen

Junge steht mit einer riesigen Eiswaffel vor einer bunten Holzwand

Leckere Eisrezepte für Zuhause - auch ohne Eismaschine lässt sich ein gutes und beispielsweise auch gesundes Eis herstellen

Fruchteis schmeckt nicht nur im Sommer gut. Es kann mit und ohne Eismaschine gemacht werden. Fruchteis eignet sich als Dessert, einfach mal zwischendurch und auch bei Kindergeburtstagen kommt es gut an.

Himbeereis

Zutaten

Himbeereis mit Himbeeren

Für Himbeereis ohne Eismaschine braucht man

Zubereitung

Die Früchte lässt man kurz antauen, dann gibt man die Flüssigkeit und den Zucker dazu und püriert das Ganze mit dem Pürierstab in einem hochwandigen Gefäß.

Nun kann das fertige Eis mit einem Eiskugelportionierer auf den Tellern oder Schalen angerichtet werden. Dazu schmeckt eine Schokoladensoße.

Erdbeereis

Zutaten

Für ein Erdbeereis in der Eismaschine braucht man

Zubereitung

Die Erdbeeren werden zuerst gewaschen und von den Blättern befreit und dann püriert. Nun gibt man den Zucker und den Joghurt dazu, püriert noch einmal kurz und gibt das Ganze in die Eismaschine.

Zitroneneis

Zutaten

Zitroneneis kann auch ohne Eismaschine gemacht werden. Dafür benötigt man

Zuerst schlägt man die Sahne steif und stellt sie in den Kühlschrank.

Zubereitung

Die Eier und der Puderzucker werden schaumig gerührt, dann träufelt man den Zitronensaft ein. Jetzt hebt man vorsichtig die Sahne unter und gibt das Ganze in den Gefrierschrank.

Frucht-Eis Zauber

Zutaten

Mit Frucht-Eis Zauber von Diamant lässt sich ebenfalls leckeres Fruchteis ohne Eismaschine zaubern. Für ein exotisches Fruchteis braucht man

Zubereitung

Die Mango wird geschält und vom Kern befreit. Die Ananas schält man ebenfalls und entfernt den Strunk. Danach schneidet man Ananas und Mango in kleine Stücke. Man benötigt 500 g Fruchtfleisch (eventuell mehrere Mangos nehmen), 1 EL Orangenlikör und 250 g Frucht-Eis Zauber. Das Fruchtfleisch und den Frucht-Eis Zauber gibt man in ein hochwandiges Gefäß und püriert das Ganze.

Es soll ein cremiger Schaum entstehen, dann gibt man den Likör dazu. Nun wird die Eismischung in einen geeigneten Behälter gefüllt und kommt in den Gefrierschrank. Dort sollte es mindestens 5-8 Stunden frieren.

Mit Fruchteis Kalorien sparen

Eis muss nicht immer eine Kalorienbombe sein, so die tröstenden Worte in einer Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Besonders empfohlen wird Fruchteis, da es leichter und gesünder ist als ausgefallene Kombinationen wie zum Beispiel Cookies oder Praliné-Caramel.

Im Kalorienvergleich nimmt man mit Fruchteis 260 Kalorien zu sich und bei einer Portion Vanilleeis mit Schokosoße und Sahne sind es 420 Kalorien. Ein Zitronensorbet hat 90 Kalorien, fast die Hälfte weniger als eine Kugel Schokoladeneis mit 170 Kalorien. Auf jeden Fall ist es immer ratsam durch den Verzicht auf Krokant und Zuckerperlen Kalorien einzusparen.

Neben diesen Klassikern gibt es viele Eisrezepte mit besonderen Geschmacksnoten...

Besondere Eisrezepte für Zuhause

Verschiedene Eissorten zur Erfrischung zu Hause

Steigende Temperaturen erfordern eine Abkühlung. Auch bei der Gartenparty sind kühle Erfrischungen in Dessertform meistens sehr gefragt.

Eis ist hier geradezu eine ideale Möglichkeit, mit viel Genuss den Gaumen zu verwöhnen und eine willkommene Kühlung zu erhalten. Selbst gemachtes Eis bietet nicht nur den Vorteil der Frische und das man den Inhalt genau kennt, sondern lässt auch der Küchenkreativität viel Spielraum.

Damit das eigene Eis gut gelingt, sollte man nicht nur auf frische Zutaten achten, sondern auch darauf, dass das Eis während dem Gefriervorgang immer wieder einmal umgerührt wird. So bleibt die Eiscreme schön cremig und die Bildung von Eiskristallen wird dadurch vermieden.

Am besten beginnt man diesen Rührvorgang nach den ersten zwei Stunden des Gefrierens und wiederholt diese Prozedur etwa zwei bis drei Mal. Besonders gut schmecken die nachfolgenden Eissorten, wenn man diese mit frischen Früchten und Eiswaffeln reicht.

Eis Limoncello

Für dieses erfrischende Eis benötigt man

  • 250ml Sahne (zum Schlagen)
  • 75g Puderzucker
  • 300g Naturjoghurt
  • 175 ml Limoncello, sowie
  • den Saft und die Schale einer unbehandelten Zitrone.

Nachdem dem Steifschlagen der Sahne wird zunächst der Joghurt untergerührt. Danach die restlichen Zutaten zu der Eiscreme zufügen, gut vermischen und die Masse gefrieren.

Eis mit Cappuccino

Dieses selbst gemachte Eis wird Kaffeefreunde ganz gewiss zu Begeisterungsstürmen verführen. Für das Cappuccinoeis benötigt man

  • 500g Schlagsahne
  • 160 ml Milch
  • 3 Eigelb
  • 120g Zucker, sowie
  • 4 Esslöffel Kaffeepulver und
  • zwei Esslöffel ungesüßtes Kakaopulver.

Auch diese Zutaten nach zu nach gut vermischen und mindestens fünf Stunden gefrieren.

Sorbet Cranberry

Leicht und äußerst gesund wird dieser Nachtisch mit Cranberrys. Hierzu benötigt man

  • 300ml Cranberrysaft
  • eine Bio-Orange
  • 150g Cranberrys und
  • 75g Puderzucker.

Für das Sorbet wird die Orange abgerieben und der Saft ausgepresst. Zucker und Cranberrysaft kurz aufkochen und anschließend mit den Cranberrys, dem Saft und der Schale der Orange vermischen, sowie fein pürieren. In eine Schale einfüllen und für einige Stunden in den Gefrierschrank stellen.

Karamell Sahne Eis

Nicht gerade ein Leichtgewicht unter den selbst gemachten Eissorten, aber absolut lecker zeigt sich diese Variante von Eis.

  • 3 Eigelb
  • 1/4 Liter Sahne
  • 5 Esslöffel Ahornsirup und
  • 2 Esslöffel Karamell-Soße

sind die benötigten Zutaten für das edle Dessert.

In der Zubereitung wird zunächst die Sahne sehr steif geschlagen. Die Eigelbe werden mit dem Sirup und der Karamell-Soße cremig gerührt und vorsichtig und die geschlagene Sahne gehoben.

Danach die Eiscreme entweder in kleine Schalen abfüllen oder auch nur in einer großen Form und für mehrere Stunden durchfrosten lassen.

Problemlos selbstgemacht – Eis für heiße Sommertage

Blick auf das Eissortiment in einer Eisdiele, ein Hörnchen wird gerade mit Eiskugeln befüllt
Eisladen oder Eisdiele mit vielen Sorten Eis © Kzenon - www.fotolia.de

Sommerzeit – Eiszeit. Von Sahne- bis Milcheis, von Fruchteis bis Sorbet: alles, was kühlt ist einfach lecker. Allerdings ist das Vergnügen an der kalten Speise nicht ungetrübt. Gerade die sahnigen Varianten schlagen mächtig auf die Figur. Eine Alternative dazu sind leichte Eisspeisen mit wenig Zucker und Fett. Die kann man sogar selbst ganz einfach herstellen.

Margret Morlo vom Verband für Ernährung und Diätetik in Aachen weiß, warum Fruchteis und Sorbets kalorienmäßig viel weniger zu Buche schlagen. Ohne Ei und fette Milchprodukte zubereitet, lassen sich bei der fruchtigen Version deutlich Kalorien einsparen. Findet man beim Eis die Bezeichnungen „Cremeeis“, „Milcheis“ oder „Eiscreme“ kann man von der Verwendung von Ei und Milch ausgehen.

Selbstgemachtes Wassereis ist hingegen geradezu gesund. Klaus-Wilfried Meyer vom Verband der Köche Deutschlands, kennt eine besonders einfache Art, um ein wohlschmeckendes Eis herzustellen. Aus reinem Fruchtsaft und etwas Wasser eingefroren, zaubert man eine hervorragende Abkühlung. Dazu besorgt man sich Kunststoff-Förmchen, mit denen man Stieleis bereiten kann.

Auch ein Sorbet ist in der Zubereitung nicht schwer. Mit pürierten Früchten nach Wahl, einer Zucker-Wasserlösung, die man kurz aufkocht, und Zitrone oder Vanille hat man beinahe schon alles, was man braucht. Sinnvoll ist hierbei eine Eismaschine zu benutzen. Durch das ständige Rühren bleibt das Sorbet weich und zart schmelzend. Ein paar mehr Kalorien werden es schon, die in diesem Eis zu finden sind. Weniger jedoch, als im gekauften Cremeeis. Wer keine hat, friert die Masse in einer flachen Form ein und rührt sie von Zeit zu Zeit durch. Das Ergebnis ist zwar weniger samtig, dennoch gut.

Leckere Abkühlung im Sommer - Selbstgemachtes Eis am Stiel

Kinder lieben Eis, es ist so herrlich erfrischend an einem heißen Sommertag und wird in verschiedenen Sorten und Varianten angeboten. Doch es muss nicht immer das Eis aus dem Supermarkt sein. Leckere und erfrischende Eiskreationen lassen sich auch ganz leicht zu Hause herstellen.

Im Handel werden dazu verschiedene Becher und Formen angeboten, in die man die Masse füllen kann, Stiel reinstecken, ab in das Gefrierfach und in einigen Stunden hat man eine leckere und gesunde Eisvariante. Die Zutaten lassen sich bunt gemixt variieren: reife Früchte, Fruchtsäfte oder Milchprodukte mit ein bisschen Zucker oder Honig eignen sich gut für die kühlen Köstlichkeiten. Probieren Sie es doch einfach einmal aus, Ihre Kinder werden es lieben!

Softeis - Herstellung und Sorten

Softeis gehört zu den beliebtesten Eisvarianten, weil es fein und cremig ist. Es wird während eines speziellen Verfahrens hergestellt und ist in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich.

In normalen Eisdielen sucht man Softeis meist vergeblich. Dafür gibt es diese Variante des Speiseeises bei

Es handelt sich um cremiges Eis, das nicht in Form von Kugeln in die Waffel gefüllt wird, sondern in geschwungener Form. Softeis heißt nicht umsonst "soft", also weich. Es schmeckt viel feiner als normales Milchspeiseeis.

Herstellung

Softeis fließt auf Knopfdruck aus der Softeismaschine, ein weiterer Unterschied zum normalen Milchspeiseeis. Jedes Softeis besteht zu etwa 75 Prozent aus Milch.

Damit es jedoch so cremig wird, bedarf es speziellen Softeis-Maschinen. Durch ständiges Rühren und Hinzufügen von Luft wird die Milch bei niedriger Temperatur cremig aufgeschlagen.

Außer der Milch befindet sich auch Eis in der Maschine. Bei Betätigung des Hebels bzw. des Knopfes an der Maschine wird das Softeis frisch aufgeschlagen. Wir empfinden es daher als weiches Eis, weil es weniger kalt ist als das normale Milchspeiseeis.

Softeis kann nur dann bedenkenlos verzehrt werden, wenn die Softeis-Maschine regelmäßig und gründlich gereinigt wird. Im Gegensatz zum normalen Eis können durch das Zuführen von Luft nämlich krankmachende Erreger in das Eis gelangen und beispielsweise Salmonellen auf den Menschen übertragen.

Geschmacksvarianten und Toppings

Während man früher nur das weiße Softeis kannte, gibt es heute auch die Geschmacksrichtungen Erdbeere, Schokolade, Banane und andere Sorten. Teilweise können diese auch miteinander kombiniert in eine Waffel gefüllt werden. Zum Schluss hat man die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Toppings wie Schokoladenglasur, Zucker- oder Schokostreusel oder auch geriebenen Pistazienkernen.

Wassereis - Herstellung und Sorten

Rotes Wassereis für Kinder
Rotes Wassereis für Kinder

Ein besonders bei den Kindern beliebtes Speiseeis ist das Wassereis. Hauptzutaten sind Wasser und Zucker, die diese Variante des Speiseeises kalorienärmer machen als das Milchspeiseeis.

Wassereis sucht man in Eisdielen in der Regel vergeblich. Man kann es selbst zubereiten oder in jedem Supermarkt oder am Kiosk kaufen.

Im Gegensatz zum Milchspeiseeis, das man meist als Eiskugel in einer Waffel oder einem Becher erhält, kann das Wassereis die unterschiedlichsten Formen haben. Beliebt sind

  • Raketen
  • Finger
  • Perlen im Becher oder auch
  • das Wassereis aus der langen schmalen Tüte.

Meistens ist Wassereis aber am Stiel erhältlich.

Inhaltsstoffe und Herstellung

Die beiden Hauptzutaten eines jeden Wassereis sind Zucker und natürlich das Wasser. Um das Eis schön bunt zu färben, sind meist auch Farbstoffe enthalten. Für den Geschmack fügen die Hersteller zudem oft noch künstliche Aromen hinzu.

Die Mischung füllen die Hersteller dann entweder in spezielle Behältnisse und verkaufen diese ungekühlt oder die Wasser-Zucker-Mischung wird in Formen gefüllt, gefroren und dann als verzehrfertiges Wassereis verkauft.

Kauft man "flüssiges Wassereis", so muss dieses erst für einige Stunden in den Gefrierschrank gelegt werden, um Wassereis zu erhalten, das auch gelutscht werden kann und an heißen Tagen schön erfrischend wirkt.

Eigene Zubereitung

Möchte man zu Hause Wassereis selbst zubereiten, so kann man auf Aromen und Farbstoffe getrost verzichten. Die einfachste Möglichkeit, Eis zu Hause herzustellen, sieht so aus: Man kauft Saft oder Smoothie oder bereitet diesen selbst zu.

Anschließend füllt man die Flüssigkeit in spezielle Eisformen, stellt diese einige Stunden ins Gefrierfach und hat dann ein gesundes und kalorienarmes Wassereis.

Hat man keine Eisformen, so kann man auch kleine Joghurtbecher befüllen. Ist das Eis bereits angefroren, so muss dann jedoch noch ein Stiel hineingesteckt werden, um das Eis auch festhalten zu können.

Likör im Eisformat: neues Wassereis hat 7,1 Umdrehungen

Eine Reihe von Schnapsgläsern wird an einer Bar mit klarem Schnaps befüllt
Hard spirit on bar counter © Jag_cz - www.fotolia.de

Eine Firma brachte nun das erste alkoholhaltige Wassereis auf den Markt. Fros’n - so der Name des 7,1 prozentigen Erfrischungsproduktes, welches ausschließlich an volljährige Personen verkauft werden darf, da es für Kinder gänzlich ungeeignet ist.

Fein im hoch designten Plastiktütchen verpackt, wurde fros’n zunächst auf Probe in den Geschmacksrichtungen red und orange auf den Markt losgelassen. Basierend auf einer herben Alkoholnote, trägt fros’n red ein Erdbeer-Granatapfel Aroma, während fros`n orange an Pfirsich-Mango erinnert.

Berauschende Abkühlung - Münchener Studenten entwickeln Wassereis mit Vodka

Endlich hat der Sommer auch in Deutschland so richtig begonnen und damit auch die sommerlichen Grillparties. Was im Sommer auf keiner Grillparty fehlen darf, sind kühle Erfrischungen und diese kommen neuerdings in Form von alkoholhaltigem Wassereis daher, damit die Erfrischung auch gleich die Partystimmung hebt.

Die Erfindung eines Vodka-Wassereises stammt von drei Studenten der TU München, die so lange mit Mischungsverhältnissen und Geschmacksrichtungen experimentiert haben bis schließlich "Ice Shock" herauskam. Das Vodka-Eis vertreiben die Studenten nun über ihren eigenen Online-Shop.

Das Wassereis ist in drei Geschmacksrichtungen erhältlich: Tropic, Himbeere und Ananas. Im Zwölfer-Pack kostet Ice-Shock 9,95 Euro. Dafür bekommt man aber auch eine ordentliche Dröhnung, denn 10,1% Alkohol enthält jede Portion.

Besonders im Sommer essen vor allen Dingen Kinder viel Eis - Eltern sollten dabei auch die Gesundheit Ihres Nachwuchses im Blick behalten...

Gesundes Eis für Kinder

Junge lutscht am Eis am Stiel
Junge lutscht am Eis am Stiel

Kinder lieben Eis und das zu jeder Jahreszeit. Speiseeis wird meist mit rohen Eiern gemacht und da besteht immer die Salmonellengefahr. Gekauftes Eis hat außerdem viel Zucker oder künstliche Aromastoffe. Selbst gemacht, weiß man was drin ist und kann auf andere Süßungsmittel zurückgreifen.

Wassereis

Die einfachste Variante ist Wassereis. Dafür benötigt man einfach Fruchtsaft mit 100% Fruchtgehalt und ohne Zuckerzusatz. Am besten einen Direktsaft aus dem Bio-Laden oder dem Reformhaus.

Diesen füllt man in Eisbereiter und friert ihn für einige Stunden ein. Dann kann das leckere Wassereis gelutscht werden.

Dabei sind stehende Eisförmchen besser als die liegenden. Denn schon bei der kleinsten Erschütterung laufen sie aus, wenn sie noch nicht gefroren sind.

Wenn man keine Eisförmchen mit Stiel hat, kann man den Fruchtsaft auch einfach in einen Eiswürfelbehälter füllen, dann können die Eiswürfel gelutscht werden. Man kann aber auch Früchte selbst pürieren; ganz nach Geschmack braucht man 500 g und 200 ml Flüssigkeit sowie 1 EL Honig oder Roh-Rohrzucker.

Nach dem Pürieren in einem geeigneten Gefäß in den Gefrierschrank geben.

Milcheis

Für ein gesundes Milcheis ohne Eier braucht man

  • 1/2 L frische Vollmilch
  • 200 g Himbeeren
  • 2 Bananen
  • 4 EL Naturjoghurt
  • 1 EL Honig

Zuerst wäscht man die Himbeeren, die Bananen werden geschält und in Stücke geschnitten. Alle Zutaten werden miteinander püriert bis eine sämige Masse entsteht. Danach füllt man das Eis in einen geeigneten Behälter und gibt es für mindestens 5-8 Stunden in den Gefrierschrank.

Joghurteis

Joghurteis mit Früchten verziert

Ein leckeres und gesundes Eis lässt sich auch mit Joghurt in der Eismaschine bereiten. Dafür benötigt man

  • 500 g frische Früchte nach Wahl und Geschmack
  • 1 EL Honig
  • 1 Becher Naturjoghurt

Die Früchte werden gewaschen und vorbereitet, dann gibt man sie in den Mixer oder püriert sie mit dem Pürierstab. Jetzt werden der Honig und der Joghurt darunter gemischt und man gibt die Masse in die Eismaschine. Frische Früchte sind auch gefroren noch eine Vitaminbombe.

Schokoladeneis

Schokoladeneis ist bei Kindern besonders beliebt, dafür braucht man

  • 4 Bio-Eier
  • 150 g Puderzucker
  • 500 ml Sahne
  • 2 EL Kakaopulver (kein Instantgetränk)

Zuerst wird die Sahne steif geschlagen, dann kühlt man sie noch einmal im Kühlschrank. Die Eier werden mit dem Puderzucker schaumig verquirlt und dabei lässt man langsam das Kakaopulver einrieseln.

Nun hebt man vorsichtig die Sahne unter und lässt das Ganze in einem geeigneten Behälter im Gefrierschrank mindestens 5 Stunden frieren.

Schokoladeneis im Test: die meisten sind gut, doch manche täuschen den Verbraucher

Für alle Eisliebhaber hat Stiftung Warentest nach einer Untersuchung ein beruhigendes Fazit

Junge Frau isst genüsslich Eiscreme vom Löffel
ice cream © Coka - www.fotolia.de

Sobald die Temperaturen steigen, liebäugeln viele Deutsche mit einem leckeren Speiseeis. Nicht immer hat man die Zeit und das Geld, zur Eisdiele zu gehen und daher wird im Supermarkt zugegriffen. Statistisch gesehen verzehrt der Deutsche im Schnitt acht Liter Speiseeis jährlich und greift dabei am liebsten

  1. zum Schokoladeneis,
  2. zu Vanille und
  3. zu Nuss.

Für die Stiftung Warentest war das Grund genug, die gängigen Schokoeissorten einmal genauer zu untersuchen. Sie wählte dafür 20 verschiedene Produkte, die

  • vom günstigen Discountereis (1,49 Euro pro Liter)
  • bis zum teuren Bio-Eis (elf Euro pro Liter)

die gesamte Palette abdeckten. Geachtet wurde neben dem Geschmack auf die Inhaltsstoffe, die Angabe zu den Inhaltsstoffen und die Verpackung.

Inhaltsstoffe und Geschmack

Für alle Eisliebhaber hat Stiftung Warentest dabei ein beruhigendes Fazit: sämtliche Eissorten konnten im Bezug auf die Inhaltsstoffe als unbedenklich eingestuft werden. Man fand keine Schadstoffe (auch kein Mineralöl, was oft befürchtet wird) und keine Keimbelastung über dem Normwert. In Sachen Geschmack bekamen allerdings nur vier der 20 Produkte ein "Sehr gut".

  • Eine cremige Konsistenz,
  • ein glattes Gefühl im Mund und
  • vollen Schokoladengeschmack

hatten nur drei Markenprodukte, sowie ein Bio-Schokoladeneis.

Kalorien und irreführende Aufmachung

Eine Marke musste außerdem die Note "Ausreichend" akzeptieren, denn die Tester fanden eine klare Unstimmigkeit zwischen der Verpackungsaufmachung und den Inhaltsstoffen. Auf dem Bild waren Schokoladenstückchen zu sehen, doch tatsächlich befand sich keine Schokolade im Eis.

Lediglich Kakaopulver hatten die Hersteller verarbeitet. Dies ist zwar laut Regeln der Speiseeisherstellung nicht verboten, doch da der Kunde getäuscht wird, gab es nur ein "Ausreichend".

Eine kleine schlechte Nachricht für alle Gewichtsbewussten: die besten Eissorten waren die, mit den meisten Kalorien. Die Tester geben aber zu bedenken, dass selten besonders gutes Eis zu schlemmen, besser ist, als durchschnittliches Eis öfter zu verzehren.

Für manche der hier erwähnten Eisrezepte benötigt man eine Eismaschine...

Qualitätsmerkmale einer Eismaschine

Eine Eismaschine ist ein äußerst praktisches Küchengerät. Damit lassen sich in kurzer Zeit und mühelos leckere Eisdesserts zaubern.

Besonders Kinder freuen sich darüber, Eis selbst zuzubereiten ist ein Erlebnis für sie. Außerdem weiß man dann was drin ist, kann hochwertige Zutaten verwenden und auf künstliche Aromen verzichten.

Aufbau und Bedienung

Eine Eismaschine besteht aus einer isolierten Schüssel, in die mehrere Kühlakkus eingelegt werden. Die Kühlakkus sind rund und dick und beanspruchen einiges an Platz. Die Akkus sollte man rechtzeitig und lange genug, am besten über Nacht, in den Gefrierschrank legen, bis die Kühlflüssigkeit in ihnen schließlich gefriert und und sie in die Eismaschine eingesetzt werden können.

Anschließend wird der Rührarm in seine Halterung eingeklickt. Die Zutaten werden durch ihn gleichmäßig gerührt und von unten durch die Akkus gekühlt - so entsteht das Speiseeis.

Ein durchsichtiger Plastikdeckel ist besonders praktisch, weil man so die Eisherstellung beobachten kann. Die Bedienung einer Eismaschine ist in der Regel einfach. Manche Geräte haben noch eine Soft-Eis-Taste, so kann man unterschiedliche Eissorten herstellen.

Eine Signallampe zeigt an, wann das Eis fertig ist. Es ist aber von Vorteil, wenn die Maschine auch über eine Abschaltautomatik verfügt.

Worauf beim Kauf zu achten ist

Es ist wichtig, dass sich das Gerät einfach auseinander nehmen lässt und leicht zu reinigen ist. Eismaschinen kosten im Durchschnitt zwischen 30 und 150 Euro, man findet aber auch Luxusmodelle für über 300 Euro. Die teureren Modelle haben eine höhere Leistung, ein höheres Fassungsvermögen und arbeiten mit einem Kompressor.

Ein herausnehmbarer Eisbehälter erleichtert die Reinigung. Es ist ein großer Vorteil, wenn die Einzelteile spülmaschinenfest sind.

Teure Modelle verfügen auch über eine Sicherheitsfunktion. Bei einer digitalen Funktionsanzeige ist die Überwachung der Eistemperatur möglich.

Eine einfache Handhabung ist wichtig, es ist auch praktisch, wenn der Deckel eine Nachfüllöffnung hat, das kann die Eisherstellung erleichtern.

Beim Eiskauf auf richtige Lagerung achten - Vorsicht vor versteckten Keimen

Flasche Wasser und Cola in kleiner Kühlbox mit Eis auf weißem Hintergrund
Small Ice Chest © Michael Flippo - www.fotolia.de

Wer im Hochsommer Eis für die heimische Gefriertruhe einkauft, sollte genau hinschauen. Am besten dort einkaufen, wo die Truhe nicht randvoll gefüllt ist, denn wenn die Füllgrenze überschritten wird, kann es sein, dass das Produkt zu warm wird.

Darauf wies der TÜV Süd in München hin. Eis, das zu warm wird, kann sehr schnell Keime entstehen lassen. Deshalb ist es auch wichtig, darauf zu achten, dass die Kühlkette möglichst nicht unterbrochen wird. Also das Eis erst kurz vor dem Gang zur Kasse in den Einkaufskorb legen und in einer Kühltasche mit nach Hause nehmen. Eiskristalle weisen darauf hin, dass das Eis möglicherweise angetaut war.

Auch beim Eis essen unterwegs sollten Kunden darauf schauen, wie es hinter der Theke aussieht. Angetautes, oder gar flüssiges Eis lieber nicht essen. Alles muss sauber sein, von den Oberflächen bis hin zum Eisverkäufer. Softeis-Automaten haben sich als besonders keimanfällig erwiesen. Deshalb Vorsicht.

Neue Eissorten erobern den Markt

Collage mit neun verschiedenen Eissorten vor weißem Hintergrund
Collage Ice Cream © Barbara Pheby - www.fotolia.de

Sie heißen "Energy Cream", "Pop Corn Rock" oder "Cioccolato Extra Dark" und wurden jüngst als neue Geschmack-Kreationen in Sachen frischem und kühlem Eis auf einer Messe vorgestellt.

Nur Vanille oder Erdbeer reißt keinen mehr vom Hocker, doch mit dem Geschmack nach Reis oder Mürbekeksen, wie etwa bei der Sorte "American Cheese Cake" kommen nun innovative Eissorten in den Becher.

Sind die Klassiker der Eissorten zwar nach wie vor beliebt, zeigt sich die Eisindustrie als recht erfinderisch, um in diesem Sommer für ein Mehr an Abwechslung zu sorgen.

Zu viel Fett im Speiseeis

Im Sommer ist Eis sehr beliebt, aber eine Studie berichtet jetzt, dass Eis und die verschiedenen Sachen extrem viel Fett beinhalten, so die Meinung der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen.

Ein Eiskaffee enthält beispielsweise 55 Gramm Fett, die 573 Kilokalorien bedeuten und mehr sind, als man pro Tag benötigt. Das Eis sollte eigentlich nur dem Abkühlen dienen, doch nach dem ersten Genuss will man noch mehr essen. Bei Hitze sollte man nach Empfehlung der Ärztin Klaudia Pütz Mineralwasser trinken.

Man sollte viel trinken, was sei egal, die Hauptsache ist, es löscht den Durst.

Deutsche essen mehr Eis als je zuvor

Balkendiagramme, Jahresüberblick, Jahresbilanz
Bilanzierung © Stauke - www.fotolia.de

Die Deutschen haben schon immer gerne Eis gegessen, etwa acht Liter im Jahr kommt durchschnittlich jedem Einwohner in Deutschland zu. Jetzt wo die Temperaturen ihren Höchststand erreichen, hat das Statistische Bundesamt einen regelrechten Boom beim Eisverkauf zu verzeichnen. Der Eishersteller Langnese beispielsweise konnte innerhalb einer Woche fast 11,5 Millionen "Magnum" verkaufen, soviel hatten sie im letzten November gerade mal im ganzen Monat verkaufen können.

Die Preise beim Speiseeis sind innerhalb der letzten fünf Jahre um rund zehn Prozent gestiegen. Die Preise in italienischen Eisdielen haben sich seit fast zwei Jahren kaum mehr verändert, hier bezahlt man pro Kugel zwischen 70 Cent und 1,50 Euro, je nach Lage des Eiscafés.

Österreicher bevorzugen Schokoladen- und Vanilleeis

Nahaufnahme Vanilleeis mit Vanilleschote und Blüte
Vanilleeis mit Vanilleschote und Blüte © unpict - www.fotolia.de

Chili-Eis, Ochsen-Eis mit Sahne oder Popcorn-Eis: Die Liste mit skurrilen Eissorten wird immer länger. Doch die Verbraucher in Österreich bevorzugen herkömmliche Sorten, die es schon seit langem gibt. Die unumstrittene Nummer eins ist Schokoladeneis, gefolgt von Vanille. Rang drei hatte jahrelang Erdbeereis inne, doch nun hat Haselnusseis diese Position übernommen und Erdbeere auf Platz vier verdrängt.

Auch auf den folgenden Rängen liegen mit Zitrone, Stracciatella sowie Banane klassische Sorten. "Eis des Jahres 2012" ist nach Meinung einer Expertenjury jedoch Mango. Immer mehr Eisdielen der Alpenrepublik haben zudem laktosefreies Eis im Angebot. Auch Sorten mit dem Süßungsmittel Stevia erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Der Kaloriengehalt verschiedener Eissorten

Eis schmeckt in allen Variationen lecker und ist eine erfrischende Abwechslung für Jung und Alt in der heißen Jahreszeit. Ob das beliebte italienische Eis in allen Variationen aus der Eisdiele oder das Eis am Stil, Auswahl gibt es auf dem Markt genügend. Natürlich stecken in Eis auch zahlreiche Kalorien und Zucker, es kommt aber auf die Eissorte an, wie sich dieser Gehalt zusammensetzt.

Vanille- und Schokoeis sind die beliebtesten Sorten der Deutschen, wobei Vanille mit bis zu 200 Kalorien pro 100 Gramm "figurbewusster" ist als das Schokoeis, das es bis auf 250 Kalorien bringen kann. Auch Erdbeereis und anderes Sahneeis liegt ungefähr bei diesem Brennwert.

Bei Milcheis und Fruchteis kommt es auf die Zusammensetzung an, jedoch sind dies auf jeden Fall die kalorienärmeren Eissorten. Reines Wassereis am Stiel hat die wenigsten Kalorien pro 100 Gramm. Die Kalorienbombe unter den Eissorten ist Eis am Stil, das mit einer dicken Schokoglasur überzogen ist. Dies bringt es auf bis zu 310 Kalorien pro 100 Gramm.

Kopfschmerzen durch Speiseeis? Warum der Eisgenuss Probleme bereiten kann

Halbe Orange, darauf Eiscreme mit Schokolade
Orange ice cream with dark chocolate © Sergei Didyk - www.fotolia.de

Es ist mehr als ein vager Mythos, denn der Genuss einer Kugel Speiseeis oder eines extrem kalten Getränks kann tatsächlich zu stechenden Kopfschmerzen führen. Grund dafür ist vermutlich der plötzliche Kältereiz am Gaumen, der die Gefäße und Kopfmuskeln verkrampfen lässt. Bei den meisten Menschen vergeht der Kopfschmerz wieder, sobald sich die Gefäße entkrampfen. Doch bei Migränepatienten kann es zu einem längeren Anfall kommen. Auch Zahnschmerzen oder Husten können durch die plötzliche Kälte ausgelöst werden.

Dem Bauch macht das Eis dagegen in der Regel nichts aus. Schon im Mund beginnt sich die Köstlichkeit zu erwärmen und bis sie im Magen angekommen ist, hat das Eis fast schon Körpertemperatur erreicht.

Allerdings sollte Speiseeis generell in Maßen genossen werden, denn kalorienarm ist die sommerliche Leckerei auf keinen Fall. Eine Kugel Milchspeiseeis bringt es auf 95 Kalorien, Eiscreme sogar auf 150 Kalorien. Echte Kalorienbomben sind beliebte Eis-am-Stil-Sorten wie Magnum und Nogger, die auf über 200 Kalorien kommen.

Grundinformationen und Hinweise zu Speiseeis

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: süßer bub isst eis © drubig-photo - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: woman with pierced tongue licking fruit ice cream © Syda Productions - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: ice cream © Monika Adamczyk - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Healthy breakfast of strawberries,banana, yogurt and chia seeds. © bit24 - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: ice-cream © Franz Pfluegl - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Collage Ice Cream © Barbara Pheby - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Group of friends eating ice-cream in Gdansk © Kalim - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: chocolate cake © Maksim Shebeko - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: ice-cream © Franz Pfluegl - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: ice cream with cyrup, fresh raspberries and mint © Olga Lyubkina - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Eine Diät ist für jede Frau schwer © unpict - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Vanilleeis mit Vanilleschote und Blüte © unpict - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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