Funktionelle Lebensmittel und ihre Wirkung und ein Blick auf die teuersten Lebensmittel der Welt

Stück Butter in Herzform auf Scheibe Toast, weißer Hintergrund

Functional Food mit zusätzlichem Nutzen ist vor allem bei Fitness- und Gesundheitsfanatikern beliebt - wodurch zeichnet er sich aus und ist er wirklich besser?

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  • von Paradisi-Redaktion

Funktionelle Lebensmittel sind beliebt, denn der Verbraucher hat das Gefühl, seinem Körper damit etwas Gutes zu tun. Doch welche Wirkung haben diese Produkte wirklich?

Der Nutzen von funktionellen Lebensmitteln

Funktionelle Lebensmittel, oft auch als Functional Food bezeichnet, sind heutzutage überall zu kaufen: im Supermarkt, beim Metzger, beim Bäcker.

Meist sind diese Produkte teurer als die herkömmlichen, weil sie angeblich einen zusätzlichen Nutzen haben. Die Frage ist nur, ob es sich lohnt, mehr Geld für künstliche Vitamine, Milchsäurebakterien oder Antioxidantien auszugeben.

In einigen Situationen sinnvoll

Grundsätzlich sind derartige Produkte überflüssig, wenn man sich gesund und ausgewogen ernährt und regelmäßig Obst und Gemüse isst. Wenn man jedoch seinen Nährstoffbedarf über die gesunde Ernährung nicht decken kann, weil man zum Beispiel

  • schwanger ist
  • bestimmte Krankheiten hat oder
  • schon in einem höheren Alter ist,

dann können funktionelle Lebensmittel sinnvoll sein. Leidet man also beispielsweise unter bestimmten Darmerkrankungen, so kann ein Joghurt mit speziell zugefügten probiotischen Kulturen dem Darm dabei helfen, sich wieder zu regenerieren.

Hat man einen erhöhten Cholesterinspiegel, den man alleine über gesunde Ernährung nicht senken kann, so kann eine Margarine, die zum Beispiel mit pflanzlichen Sterolen angereichert wurde, dazu beitragen, das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu senken. Sind beispielsweise Backwaren mit Omega-3-Fettsäuren angereichert, so können diese das Risiko einer Herzerkrankung minieren. Allerdings erhält der Körper diese gesunden Fettsäuren auch, wenn man sich regelmäßig von Fisch ernährt.

Angereicherte Frühstücksflocken: unnötig

Die Hersteller werben auch bei Frühstücksflocken immer wieder damit, dass gesunde Nährstoffe wie Calcium oder Magnesium zugefügt wurden. Diese Nährstoffe werden vom Körper zwingend benötigt, können jedoch viel besser über gesunde Nahrungsmittel aufgenommen werden. Außerdem ist natürliches Calcium für den Körper besser als künstliches.

Angereichertes Salz: sinnvoll

Dagegen ist Speisesalz mit Jod absolut empfehlenswert. Trotzdem sollte man zusätzlich noch genügend Fisch essen, damit der Körper ausreichend mit Jod versorgt wird.

Eine ungesunde Ernährung kann man durch den Verzehr von funktionellen Lebensmitteln keinesfalls ausgleichen. Diese Produkte stellen allenfalls eine Ergänzung für bestimmte Lebenssituationen dar und sollten auch nur zu diesen Zeiten verzehrt werden.

Umfrage: "Funktionelle Lebensmittel" in der Bevölkerung noch nicht akzeptiert

Es gibt seit einiger Zeit einige sogenannte "funktionelle Lebensmittel" in deutschen Supermarktregalen. Solche Lebensmittel werden in der Werbung mit einem gesundheitsfördernden Extraeffekt ausgestattet, damit sie sich besser verkaufen. Zum Beispiel gibt es Jogurthsorten, die durch den Zusatz von Milchsäurebakterien die Verdauung fördern sollen. Im Prinzip handelt es sich hier vor allem um eine neue Art Produkte zu bewerben. Allerdings kommt diese Werbung zumindest bei den Bundesbürgern, wenn überhaupt, dann eher negativ an.

Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hatte Mitte Oktober 1036 erwachsene Deutsche nach ihrer Meinung zu solchen Produkten befragt. Dabei fanden 80 Prozent solche Angebote "eher unglaubwürdig" oder "überhaupt nicht glaubwürdig". 59 Prozent der Befragten gaben aber auch zu, dass sie "funtionelle Lebensmittel" im Supermarkt gar nicht als solche erkennen würden.

Für die Herstellerfirmen und ihre Werbeagenturen gibt es also noch viel zu tun.

Mit den richtigen Nahrungsmitteln kann man seinem Körper durchaus etwas Gutes tun, nicht immer müssen diese jedoch künstlich mit zusätzlichen Stoffen angereichert werden...

Diese Lebensmittel unterstützen Ihre Fitnessziele

Mehrere Studien haben es bewiesen: Der Griff zu den richtigen Lebensmitteln kann Ihre Fitnessziele unterstützen. Erfahren Sie mehr, welche Lebensmittel förderlich sind und wie Sie Ihren Ernährungsplan am einfachsten umgestalten können.

Säure und Basen: Was Sie über diese Ernährung wissen sollten

Tüte mit Mix aus frischem Gemüse wie Tomaten, Auberginen, grüne Paprika
sac de légumes © Valérie Edern - www.fotolia.de

Zugegeben, das Konzept ist umstritten. Trotzdem möchten wir es an dieser Stelle kurz vorstellen - schließlich setzen etliche Menschen auf die sogenannte basische Ernährung.

Was ist damit gemeint?

Eigentlich ganz einfach: Anhänger dieser Ernährungsform teilen Lebensmittel in "sauer" und "basenbildend" ein. Zu ersteren zählen klassische Genussmittel wie Kaffee und Alkohol, aber auch Weißmehlprodukte und Fleisch. Als basisch hingegen gelten Gemüse, Nüsse sowie einige Sorten Obst.

Die Regel ist denkbar einfach - je mehr basische Lebensmittel wir zu uns nehmen, umso besser. Hierdurch soll der Ph-Wert des Organismus in Balance gehalten werden. Hilfsmittel wie Basenbäder oder basische Tees sollen hierbei helfen.

Anhänger der Säure-Basen-Diät sind sicher, dass viele Beschwerden wie Sodbrennen oder Übergewicht durch eine saure Ernährung begünstigt werden. Eine ganze Reihe an Ärzten und Wissenschaftlern bestreiten dies jedoch und betonen, dass ein saurer PH-Wert nicht über einfache Tests erkannt werden kann - und zudem nichts mit vermeintlich sauren Lebensmitteln zu tun habe.

Wobei man kein Fan dieser Ernährung sein muss, um zu verstehen, dass einfache Kohlenhydrate, Fett, Zucker, Kaffee und Co. nur in Maßen genossen werden sollten. Insofern: Schaden kann es sicherlich nicht, öfter auf Gemüse zurückzugreifen!

Ausgewogener Ernährungsplan

Ende für Diät-Produkte droht

Die EU will die im Einzelhandel als „Diät-Produkte" benannten Erzeugnisse aus den Regalen in den Supermärkten verbannen. Angeblich sei dies nicht mehr zeitgemäß, so die Kommission in Brüssel. Nicht zuletzt, weil es in den vielen EU-Ländern komplett unterschiedlich ausgelegt wird, wann ein Lebensmittel zum Diät-Produkt wird und wann nicht.

Jetzt sollen die Produkte ganz anders kategorisiert werden, und so z.B. in Angaben für „Babys" oder „Diabetiker" münden. Das Ziel ist klar: Die Verbesserung der Vergleichbarkeit der Produkte für die Verbraucher.

Diese Änderungen werden in den kommenden zwei Jahren europaweit umgesetzt.Dafür fehlt letztendlich nur noch die Zustimmung des Parlaments in Brüssel und aller EU-Staaten.

Körperliche Veränderungen bedingen hinsichtlich einer Verbesserung der körperlichen Leistung oder der Gewichtsabnahme eine Überprüfung des Ernährungsplanes. Ihr Ernährungsplan sollte sich in erster Linie auf

beschränken. Vergessen Sie ebenfalls nicht die Cerealien. Um neben dieser Ernährungsgrundlage gezielter auf Ihre Trainingseinheiten einzugehen, können Sie sich, je nach Trainingsform, mit den entsprechenden Lebensmitteln unterstützen.

Tipps für eine ballaststoffreiche Ernährung – auf die richtigen Nahrungsmittel setzen

Rothaarige Frau in grünem Outfit mit Obst-und-Gemüse-Korb in der Hand in einem Supermarkt
fruit basket © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Wer sich gesund ernähren möchte, sollte auch Ballaststoffe mit auf seinen Speiseplan setzen. Diese sorgen für eine geregelte Verdauung und verbessern sowohl Cholesterin- als auch Blutzuckerwerte.

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten Erwachsene täglich etwa 30 bis 40 Gramm an Ballaststoffen zu sich nehmen. Diese findet man vorwiegend in pflanzlicher Nahrung.

So unterstützen Ballaststoffe unsere Gesundheit

Durch die oben erwähnte Wirkung auf den Blutzucker kann eine ballaststoffreiche Ernährung dazu beitragen, Diabetes zu verhindern. Bei Diabetikern sorgen sie dafür, dass die Insulinempfindlichkeit verbessert und der Traubenzucker langsamer aufgenommen wird. Generell machen Ballaststoffe länger satt und unterstützen die Darmflora, sodass Verstopfungen vorgebeugt werden kann.

Ernährungsempfehlungen

Experten zufolge sollte die täglich aufgenommene Ballaststoffmenge zur einen Hälfte aus Obst und Gemüse und zur anderen Hälfte aus Getreide wie Reis, Nudeln oder Brot bestehen. Man sollte sich im Fall einer totalen Umstellung Schritt für Schritt an die Ballaststoffe gewöhnen, um Blähungen zu vermeiden. Ein langsames, gründliches Kauen sowie die Zufuhr von viel Flüssigkeit ist ebenfalls wichtig.

Spezielle Ballaststoff-Präparate sind wiederum nicht unbedingt zu empfehlen, denn im Normalfall sind diese bei einer ausgewogenen Ernährungsweise nicht nötig. Wer sie einnimmt und weiterhin an Fast Food und Co. festhält, dem werden sie nicht viel nutzen.

Bei Brot- und Brötchenwaren sollte auf enthaltenes Vollkorn geachtet werden, gleiches gilt für Reis und Nudeln. Rohkost und Gemüse sollten im Idealfall zu jeder Mahlzeit kombiniert werden und in Sachen Obst sind besonders Beeren wie Heidel- oder Johannisbeeren eine gute Wahl.

Verschiedene Fitnessziele - verschiedene Nahrungsmittel

Gewichtsreduktion

Wenn Sie Gewicht verlieren wollen und sich in der Umsetzung für ein Cardiotraining wie Aerobic entschieden haben, dann ist es hilfreich, wenn Sie die Aerobic-Übungen direkt nach dem Aufstehen einplanen. Der Vorteil besteht darin, dass Ihr Körper auf Ihre Fettreserven zurückgreifen muss.

Leistungssteigerung

Liegt Ihr Schwerpunkt Ihrer Trainingsziele in der Verbesserung Ihrer Trainingsleistungen, dann empfiehlt es sich, eine Stunde vor dem Training Früchte zu sich zu nehmen. Früchte sind ein natürlicher und ausgezeichneter Lieferant an Kohlenhydrate und Glykogen.

Das effiziente Verbrennen von Fetten und Eiweiß kann nur dann erfolgen, wenn Sie für einen ausreichend hohen Anteil an Kohlenhydraten in Ihrem Körper sorgen.

Verstehen Sie Kohlenhydrate als den Kraftstoff für Ihre Trainingseinheiten. Nehmen Sie eine Stunde nach dem Training eine kohlenhydrat- und eiweißreiche Mahlzeit zu sich. Auf diese Weise können sich die aufgebrauchten Reserven füllen und die während des Trainings angegriffenen und überstrapazierten Muskeln schneller regenerieren.

Jogging

Haben Sie sich bei Ihrer Sportart für das Laufen entschieden? Dann achten Sie vor allem als Frau darauf Ihren Bedarf an Eisen durch den regelmäßigen Verzehr von

hoch zu halten. Durch den Laufsport können sich leicht Verletzungen an den Füßen und Fußsohlen ereignen.

Zur Regeneration benötigt der Körper Eisen und Hämöglobin. Achten Sie auf eine ausreichende Zufuhr, so dass sich Verletzungen an Ihren Füssen schneller regenerieren können. Wenn Sie häufig blaue Flecken haben, kann das ebenfalls ein Anzeichen dafür sein, dass Sie sich beim Sport verletzt haben. Sorgen Sie auch hier für eine ausreichende Zufuhr an Eisen.

Gute-Laune-Essen: Gibt es das?

Dass Schokolade gut gegen Sorgen ist, wissen viele aus eigener Erfahrung. Dahinter steckt jedoch mehr als nur eine süße Belohnung. Es gibt ganz handfeste, physiologische Vorgänge im Körper, die zeigen, dass Schokolade direkten Einfluss auf den Hormonhaushalt nimmt. Sie wirkt auf die Serotoninbalance des Körpers ein. Serotonin wird auch gerne „Glückshormon“ genannt. Bei einem hohen Serotoninstatus fühlt man sich heiter und gelöst.

Besonders der enthaltene Kakao ist beinahe schon ein Garant für positive Stimmung. Er enthält – wenn auch nur in geringem Maße – Koffein und Theobromin. Beide wirken anregend auf die Psyche. Das erklärt, warum eine Tasse mit heißem Kakao so gut tut.

Die heutzutage so geschätzte Verbindung von Schokolade und Chili hat durchaus einen positiven Sinn für die Stimmung. Capsaicin, ein Stoff, der auch in Paprika enthalten ist, stimuliert die Zunge. Dies lässt den Körper Endorphine produzieren und ausscheiden. Damit fühlt man sich für einige Zeit glücklicher.

Übrigens stimmt auch die alte Weisheit, dass sauer lustig macht. Säure löscht nicht nur den Durst, sondern regt auch den Körper an. Die Sinne werden geschärft und das Leben erscheint angenehmer. Doch hier gilt genauso, wie bei scharfen Lebensmitteln: Die Menge macht’s. Zuviel ist ungesund. Wer also in eine Zitrone beißen möchte, um mehr Freude zu erleben, sollte sich nicht wundern, wenn er stattdessen mit einer gereizten Mundschleimhaut das Gegenteil erreicht.

Pilates und Gewichtstraining

Liegt Ihr Schwerpunkt im Pilates oder Training mit Gewichten, dann sollten Sie auf ein Gleichgewicht zwischen Kohlenhydraten und Eiweiß achten. Kohlenhydrate bringen die Muskeln in Bewegung und Eiweiß versorgt die Muskeln mit einer stabilen Struktur. Um optimale Ergebnisse zu erzielen bedarf es beider Komponenten.

Müdigkeit beim Training entgegenwirken

Sollten Sie das Gefühl kennen während oder vor dem Training zu ermüden, dann trinken Sie eine Stunde vor dem Training einen Joghurtdrink. Alternativ können Sie den Drink auch während des Trainings zu sich nehmen, wenn Sie Sorge haben, dass Ihr Bauch zu voll ist und Sie im Training eingebundene Sprünge oder explosive Bewegungen nicht ausüben können.

Trinken Sie, vor allem als Frau, nach dem Training ein volles Glas Magermilch und versorgen Sie Ihren Körper mit wichtigem Eiweiß. In der Magermilch ist die Aminosäure Leucin enthalten, die sofort nach dem Training die Regeneration der verletzten Zellen ankurbelt und das Wachsen der Muskeln unterstützt.

Yoga

Sollten Sie sich auf Yoga spezialisiert haben, ist es wichtig, dass Sie zwei Stunden vor der Yoga-Klasse keine schwere Mahlzeit zu sich nehmen. Yogaübungen, vor allem die Bauchübungen, können schnell unangenehm werden, sobald Sie immer wieder von Ihrem Magen kneifende Schmerzen signalisiert bekommen.

Essen Sie besonders bewusst an Tagen, an denen Sie Ihre Yoga-Klassen haben. Es erschwert die Ziele des Yogas Klarheit und Ruhe zu finden, wenn Sie mit Ihren Energien bei der Verdauung sind.

Lebensmittel mit Fitness-Siegel sind eine Gefahr für Übergewichtige

Besonders Personen mit Übergewicht greifen gern vermehrt zu sogenanntem Fitfood

Nahaufnahme Ausschnitt Fahrradergometer
Fahrradergometer © Imaginis - www.fotolia.de

Ein Fitness-Siegel an Lebensmitteln bewegt Menschen dazu, mehr davon zu essen. Gerade Personen mit Übergewicht, die abnehmen möchten, greifen gerne zu sogenanntem Fitfood - zu gerne. In einem Test nahmen sie zwischen 50 und 100 Kilokalorien mehr auf als normalgewichtige Probanden. Das belegt eine Studie von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) und der Pennsylvania State University.

Fitness-Siegel als Freibrief

Die Abnehmwilligen zeigten sich zudem weniger bewegungsfreudig. Sie waren auf dem Ergometer weniger aktiv. Demnach wirkt sich das Fitness-Label für übergewichtige Personen nach Ansicht der Forscher eher negativ aus. Das Wort "fit", so ihr Fazit, würden sie als eine Art Freibrief nutzen, um ihr Essverhalten nicht zu ändern. Sie würden sich nicht ausreichend bewegen, um ihren Energieüberschuss auszugleichen.

Die folgenden Lebensmittel unterstützen Ihre Abwehrkräfte...

Fit durch die Winterzeit - So macht das Immunsystem nicht schlapp

Der Winter ist trotz Kälte, Schnee und Nebel eine schöne Jahreszeit. Doch die feuchtkalte Witterung ist nicht gerade der beste Freund des Immunsystems. Grippale Infekte mit Husten, Schnupfen und Fieber sind an der Tagesordnung. Um gesund durch den Winter zu kommen, helfen bewährte Tipps, die die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisieren.

Drei Hauptfaktoren beeinflussen das Immunsystem

Manchen kribbelt es schon in der Nase, wenn ein anderer sich kräftig ins Taschentuch schnäuzt, andere wissen nicht einmal mehr, wann sie das letzte Mal eine Erkältung hatten. Hier kommt das Immunsystem ins Spiel, dessen Schlagkraft insbesondere von drei Hauptfaktoren abhängt:

  1. Zum Teil sind die eigenen Abwehrkräfte angeboren und bereits in den Genen angelegt
  2. Daneben haben auch die persönlichen Lebensbedingungen einen entscheidenden Einfluss. Jemand mit einer chronischen Erkrankung hat weniger Abwehrkräfte gegen Bakterien und Viren als ein gesunder Mensch
  3. Der dritte Faktor ist der Lebensstil. Und genau hier kann jeder ansetzen, um sein Immunsystem zu trainieren und winterfit zu machen

Abhärtung und Sauerstoff

Extraschutz für das Immunsystem bieten regelmäßige Saunagänge genauso wie Wechselduschen. Wer seinen inneren Schweinehund überwindet, stärkt seine Abwehrkräfte nachhaltig.

Beim Wechselduschen kurbelt kaltes und heißes Wasser die Durchblutung an. Der Organismus lernt mit erheblichen Temperaturschwankungen wie in warmen Innenräumen und im Freien umzugehen. Die Schleimhäute lassen Erreger nicht so leicht durch und sind deutlich weniger anfällig für Keime.

Auch Stoßlüften im Winter ist bei gestärkter Abwehr die leichteste Übung und löst keine Zitterattacken mehr aus. Überheizte Innenräume sollten in der kalten Jahreszeit mehrmals am Tag für mindestens zehn Minuten mit Frischluft von draußen versorgt werden. Sauerstoff schützt die Schleimhäute vor dem Austrocknen, sodass Erkältungsviren besser abgewehrt werden können.

Lebensmittel mit Booster-Wirkung

Frisches Obst und Gemüse dienen der Gesunderhaltung und stärken die körpereigenen Abwehrkräfte. Doch es gibt noch andere Lebensmittel mit Booster-Wirkung für das Immunsystem.

Beta-Glucan in Hafer

Hafer enthält Beta-Glucan, einen pflanzlichen Ballaststoff, der eine vergleichbare Wirkkraft wie Echinacea hat. Haferkleie oder Gerstenkleie mit Beta-Glucan-Fasern wirken sowohl antibakteriell als auch antioxidativ.

Allicin in Knoblauch

Das in Knoblauch enthaltene Allicin, ein Umsetzungsprodukt der Aminosäure Alliin, verhindert ebenfalls Infektionen mit Erkältungsviren. Laut britischen Studien sank das Infektionsrisiko nach einer Zwölf-Wochen-Knoblauchkur um rund zwei Drittel.

Selen in Schalentieren

Das in Schalentieren wie Krebsen oder Muscheln vorkommende Selen regt die Produktion von Zytokinen in den weißen Blutzellen an. Zytokine sind Proteine, die das Wachstum der Zellen regulieren und auf diese Weise Gewebeschäden verhindern. Gleichzeitig werden Viren aus dem Organismus gespült.

Omega-3-Fettsäuren in fettem Fisch

Fette Fischsorten wie Hering oder Lachs können Entzündungen stoppen und bieten aufgrund der enthaltenen Omega-3-Fettsäuren effektiven Schutz vor Atemwegsinfektionen.

Lactobazillen in probiotischem Joghurt

Nachweisbar immunfördernd ist probiotischer Joghurt, da eine bestimmte Art Lactobacillus (stäbchenförmige Milchbakterien) die Abwehrkräfte stärken. Auch diese Wirkung wurde im Rahmen von Studien bestätigt. Abwehrstärkende Lactobazillen sind in Joghurt, Kefir, aber auch in Sauerkraut enthalten.

Zink in Rindfleisch

Rindfleisch ist ein guter Zink-Lieferant. Der Mineralstoff unterstützt die Funktion der T-Lymphozyten im Immunsystem. T-Zellen gehören zu den stärksten Abwehrpolizisten gegen Erreger.

Schon bei einem geringen Mangel an Zink kommt es zu einer Abwehrschwäche. Empfehlenswert ist eine Zinkmenge von 15 Milligramm pro Tag. So viel Zink steckt beispielsweise in einem Steak mit einem Gewicht von ca. 200 Gramm.

Aktivierung der Killerzellen mit Vitamin D

Vitamin D bildet der Körper, wenn Sonnenlicht auf die Haut gelangt. Das Tageslicht im Winter reicht häufig nicht aus, um ausreichende Vitamin D-Mengen zu produzieren. Da das Vitamin die Killerzellen im Abwehrsystem mobilisiert, sollte jeder auch in der Winterzeit etwa 30 Minuten pro Tag Frischluft tanken, gleich, ob bei Schneegestöber oder Regen.

Bewegung auch bei Kälte

Walken ist bestens geeignet, um Kreislauf und Immunsystem anzuregen. Menschen, die sich auch bei klirrender Kälte regelmäßig draußen bewegen, können grippale Infekte schneller überwinden. Allerdings ist damit kein anstrengendes Sportprogramm gemeint, denn übermäßige Aktivitäten strapazieren die körpereigenen Abwehrkräfte und fördern Erkältungskrankheiten.

Teesorten für ein funktionierendes Abwehrsystem

Damit jeder fit durch die Winterzeit kommt, haben sich verschiedene Teesorten als große Hilfe erwiesen. Tee gehört zu den bekanntesten Hausmitteln gegen Erkältungen. Folgende Sorten gehören zum Best-off:

Stresshormon Cortisol: Negativer Effekt auf die Abwehrkräfte

Bekommt der Körper nicht ausreichend Zeit zur Erholung, erhöht sich die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Mindestens sieben Stunden Schlaf braucht der Organismus, damit der Cortisolspiegel nicht ansteigt.

Auch seelische Entspannung trägt zur Stärkung der Abwehrkräfte bei. Menschen, die guter Laune sind, bilden vermehrt Immunglobulin - Antikörper, die gegen Viren und Bakterien im Einsatz sind.

Hat eine Erkältung oder Grippe bereits zugeschlagen, sind Schonung sowie eine erhöhte Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen wichtig. Hühnersuppe mit Chili oder Knoblauch, Inhalationen mit Kamille und warme Halswickel, die gehackte Zwiebeln enthalten, wirken oft wahre Wunder bei Erkältungskrankheiten.

In der Sparte der besonderen Lebensmittel dürfen natürlich auch nicht die teuersten fehlen - doch ob diese auch den hohen Preis wert sind, ist teils sicherlich fraglich...

Die teuersten Lebensmittel der Welt

Unter Lebensmitteln werden ganz allgemein Trinkwasser und Nahrung subsumiert. In Form von Speisen und Getränken dienen sie zum Lebenserhalt. Die Spanne von Wasser und Brot bis hin zu luxuriösen Lebensmitteln ist ebenso groß wie vielfältig.

Abgesehen von dem Nährwert ist der Genusswert von Lebensmitteln entscheidend dafür, was aus welchem Anlass und in welcher Zubereitung verzehrt wird. Diese Unterschiede zeigen sich schon in der Formulierung und Ausdrucksweise.

Werktags wird gegessen, Mahlzeiten werden eingenommen, und aus besonderen Anlässen wird festlich oder fürstlich gespeist, diniert oder getafelt.

Lebensmittel als Ausdruck von Lebenskultur

Lebensmittel sind auch ein Ausdruck von Lebenskultur und von so genannter gesellschaftlicher Zugehörigkeit. Wer sich aus finanziellen Gründen keinen Hummer leisten kann oder möchte, der kann ihn auch nicht fachgerecht zerlegen und verzehren.

Für andere ist der Hummer eine tägliche Selbstverständlichkeit. Sie tun sich ihrerseits schwer damit, an einem Bratwurststand die Wurst mit Toastbrot, Senf und Serviette stehend zu verzehren, ohne ihre Kleidung zu bespritzen. Insofern ist der Verzehr von Lebensmitteln auch das Ergebnis der Lebensumstände und des sozialen Umfeldes.

An- und Abturner - Auf welche Köstlichkeiten man besser verzichtet

Es gibt inzwischen ganze Regale voller Ratgeber, die ihre Leser in die Geheimnisse aphrodisierender Lebensmittel einweihen möchten. Einige davon kurbeln die Durchblutung an, andere sollen sich positiv auf unsere Stimmung niederschlagen oder allgemein empfindlicher für sinnliche Momente machen.

Austern und scharfe Gewürze wie Chili beispielsweise gelten klassischer Weise als echte Lustbringer.

Umgekehrt gibt´s aber auch jede Menge leckere Dinge, die man sich bei einem romantischen Dinner oder vor einer heißen Verabredung besser verkneifen sollte. Die Gründe dafür sind vielfältig: Einige, darunter insbesondere Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen sowie alle Kohlarten sorgen für Luftbläschen im Bauch - die berühmten und gefürchteten Blähungen, die nicht nur zu peinlichen Momenten führen können, sondern dank Druck- und Völlegefühl zudem auch die gute Laune in den Keller sinken lassen können.

Andere Lebensmittel sind zwar köstlich und können somit zu Zweit genossen durchaus ein erotisches Highlight sein. In rauen Mengen genossen wirken sie aber eher ab- statt anturnend. Die Rede ist von stark fetthaltigen Leckereien wie Käseplatte und Co. Hier gilt definitiv: weniger ist mehr - denn wenn der Körper alle Blut in den Magen pumpt, um die schwere Kost zu verdauen, dann bleibt weniger Vitalität für andere Aktivitäten - und oft auch deutlich weniger Lust.

Kommen wir zu den absoluten No-Goes, die eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollten: Wer gern geküsst werden möchte, der sollte zuvor besser weder Zwiebeln noch Knoblauch verputzt haben! Die Ausdünstungen dieser Gemüsesorten sind leider noch Stunden, oft sogar einen ganzen Tag nach dem Genuss wahrnehmbar - je nach Stoffwechsel mehr oder weniger intensiv.

Und glauben Sie uns: Nicht nur der Vampir, auch ein verliebtes Gegenüber wird von einer starken Knoblauchfahne deutlich abgewehrt!

Luxus auf dem Teller

Heutzutage gibt es weltweit nichts, was es nicht gibt. Das betrifft auch Lebensmittel, die ihrer Rarität oder ihrer Exklusivität wegen teuer bis hin zu sündhaft teuer sind. Dabei muss in teure Rohprodukte einerseits und in teure Speisen andererseits unterschieden werden.

Das abendfüllende Mehrgangmenü in einem Gourmetrestaurant mit Sternen und Auszeichnungen kann durchaus einen fünfstelligen Eurobetrag kosten. Die Speisen der einzelnen Menügänge, deren Rohprodukte sowie die Zubereitung sind auserlesen und sowohl einzeln als auch insgesamt teuer.

Kobe-Rind

Als weltweit teuerstes Steak gilt nach wie vor das vom Kobe-Rind. Kobe ist eine Rinderrasse, die in der Region der japanischen Großstadt Köbe gezüchtet wird. Ein zweihundert Gramm schweres Steak kostet zwischen hundert und hundertfünfzig Euro.

Dazu werden einige Kartoffeln der französischen Sorte La Bonnotte serviert. Sie werden vorwiegend auf der Atlantikinsel Noirmoutier angebaut und in begrenzter Menge geerntet. Der Preis für ein Kilogramm beginnt bei fünfhundert Euro und ist nach oben hin offen.

Trüffel

Zu den bekannten und teuren Trüffelarten zählen der Weiße Alba-Trüffel, auch Piemont-Trüffel genannt, sowie der Schwarze Trüffel, der Perigord-Trüffel. Zum Verzehr kostet ein Kilogramm Alba-Trüffel etwa fünftausend Euro.

Angebot und Nachfrage sowie die Größe und Qualität der Knolle bestimmen den Preis. Der kann auf Auktionen durchaus auch einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag erreichen.

Luxus-Rotwein

Die Weinlage Romanée-Conti im französischen Burgund steht für die weltweit teuersten Rotweine. Das Anbaugebiet ist knapp zwei Hektar groß. Eine Flasche des 2005er Jahrganges kostet im französischen Gourmethandel deutlich über zwanzigtausend Euro.

Für den 1945er Jahr kann der Weinliebhaber mit einem Preis von rund hunderttausend Euro rechnen.

Edle Salze

Salzgewinnung - so entsteht das "Weiße Gold"

Seesalz in Leinensack
Sea salt in a burlap sack © Viktor - www.fotolia.de

Während die Gewinnung von Meersalz heute insbesondere maschinell erfolgt, wird es an vielen europäischen Küsten bei sommerlichen Temperaturen nach wie vor in Handarbeit abgebaut. Durch das Verdunsten des Salzwassers in speziellen Ton– bzw. Lehmbecken, in welches das Meerwasser zuvor geleitet wurde. Nach dem Auskristallisieren wird es von den Salzbauern anschließend gereinigt und nochmal getrocknet.

Betrachtet man die gesamte Salzproduktion, macht Meersalz allerdings nur einen Anteil von 30 Prozent aus. Der Hauptanteil – bekannt als Steinsalz, welches zu mindestens 98 Prozent aus Natrium-Chlorid besteht - entstammt aus dem Vorkommen aus tiefen Erdschichten – als Überbleibsel von verdunsteten Binnenmeeren.

Salzgewinnung in Deutschland

Das älteste, heimische Salz entstand bereits vor 300 Millionen Jahren in den östlichen Alpen und wird noch heute in Berchtesgaden gewonnen. Jüngere Salzvorkommen gibt es in nördlichen und südwestlichen Gebieten Deutschlands – durch Verdunstung des früheren, mitteleuropäischen Zechsteinmeers.

Entsprechend tragen Städte wie Bad Salzdetfurth, Salzgitter oder Salzwedel charakteristische Namen. Abgerundet durch die süddeutsche Produktion von Steinsalz in Bad Reichenhall und Bad Friedrichshall (basierend auf dem altgriechischen Begriff Halit=Salz).

In Göttingen können Interessierte die traditionelle Soleverabeitung in der kleinsten Saline von Deutschland bestaunen. Neben China und USA führt Deutschland die Liste der größten, weltweiten Produzentenländer an.

Das von Feinschmeckern geschätzte, dank Eisenoxid zart rosa gefärbte Himalaya-Salz stammt übrigens nicht aus der namensgebenden, höchsten Gebirgslandschaft sondern aus Pakistan.

Die natürliche Produktion von Salz wird durch die künstliche Verdunstung von Süßwasser in Salzstollen ergänzt. Dieses in riesigen Tanks gewonnene, intensiv schmeckende Siedesalz leuchtet typischerweise weiß und besteht zu fast 100 Prozent aus Natrium-Chlorid.

Natursole wird darüber hinaus für Delfinarien bzw. Zoos produziert.

Edle Salze – sind die teuren Körnchen wirklich geschmackvoller und gesünder?

Seesalz in Leinensack
Sea salt in a burlap sack © Viktor - www.fotolia.de

Ein Kilo Salz gibt es im Supermarkt für weniger als einen Euro. Gourmets geben für Fleur de Sel, rosa Himalaya-Salz, oder grünes Meersalz aus Hawaii jedoch ein Vielfaches aus. Und auch manche gesundheitsbewusste Verbraucher investieren viel Geld in edle Spezialsalze. Was ist dran am Kult um die Luxus-Körner?

Farbe

Himalaya-Salz hat aufgrund natürlicher Verbindungen eine rosa Färbung, schwarzes Meersalz aus Hawaii hat die Farbe der enthaltenen Aktiv-Kohle angenommen, persisches Blausalz verdankt seinen optischen Effekt einer Verschiebung der Kristallgitter. Das sieht hübsch aus – für die Gesundheit ist es egal. Die meisten Salze stammen zudem aus nicht-kontrollierter Herstellung, bei der das Endprodukt nicht auf Schadstoffe untersucht wird.

Geschmack

Rauch, Kräuter, Blüten – Spezialsalze gibt es in diversen Geschmacksrichtungen. Die natürlichen Unterschiede sind dabei gering. Zu 93 bis 99 Prozent bestehen alle Salze aus identischen Natriumchlorid-Verbindungen, lediglich die Struktur unterscheidet sich. Meersalze sind etwa feiner als Siede- oder Steinsalze.

Einige Hersteller aromatisieren ihr Salz außerdem nachträglich, um ihm eine unverwechselbare Geschmacksnote zu geben.

Inhaltsstoffe

Viele Hersteller werben mit den gesundheitlichen Vorteilen ihrer Luxus-Salze. Wissenschaftlich bewiesen ist davon nichts. Und bereits das Sortiment an herkömmlichen Speisesalzen bietet sinnvolle Variationen. So sind etwa fluoridierte und jodierte Salze auf dem Markt, ebenso wie Salz mit dem Mangelvitamin Folsäure – mit nachgewiesener Wirkung auf die Gesundheit. Weiterer Vorteil: die Supermarkt-Salze werden nach den Richtlinien der WHO hergestellt und sind damit garantiert schadstofffrei.

Blauflossen-Thunfisch

Ein Blauflossen-Thunfisch, auch als Roter Thun bekannt, ist nicht nur in Japan eine besonders exklusive und teure Delikatesse. Er wird vorwiegend zu Sushi verarbeitet und kostet etwa sechstausend Euro pro Kilogramm.

Bei Auktionen wird, auch abhängig vom Gewicht, nicht selten ein Preis im sechsstelligen Eurobereich erzielt.

Beluga-Kaviar

Der Belugastör lebt vorwiegend im Schwarzen Meer sowie im Kaspischen Meer. Sein Kaviar als gereinigter und gesalzener Rogen, der bekannte Beluga-Kaviar, ist mit drei bis vier Millimetern Durchmesser besonders groß.

Ein Kilogramm kostet zwischen sieben- und zehntausend Euro.

Zu Silvester mal was Neues ausprobieren: Schneckenkaviar kennt noch nicht jeder

Weinbergschnecken auf grünem Salatblatt
Weinbergschnecken © D. Fabri - www.fotolia.de

Es gibt immer wieder neue Delikatessen. Ein besonderer Leckerbissen in der Gourmetwelt ist derzeit weißer Schneckenkaviar. Früher benutzten ihn die Römer als von der Natur geschenktes Aphrodisiakum. Jetzt ziert er die Speisepläne von Spitzenköchen. Lieferant des Kaviars ist die Weinbergschnecke.

So bekommt man den Schneckenkaviar

Die Eier kommen in Behälter, die mit Erde gefüllt sind und danach in Salzwasser. Anschließend pasteurisiert man sie, ehe sie abgefüllt werden. Dominique Pierru in Nordfrankreich produziert derzeit den meisten Schneckenkaviar. Im Jahr sind es ungefähr 240 Kilogramm Schneckeneier.

Doch auch in Campofelice di Roccella bei Palermo in Italien findet man die Delikatesse. In der Schweizer Schneckenfarm Elgg zahlt der Käufer 72 Schweizer Franken, oder 59 Euro für 53 Gramm der erlesenen Eier. Übers Internet kann man günstigere Schnäppchen finden.

In Deutschland gibt es noch wenige Liebhaber. Dort gibt es diese Delikatesse eventuell in Feinkostgeschäften.

Geschmack und Zubereitung

Vom Geschmack her ist der Kaviar erdig-salzig mit einer feinen Moos-Note. Der Nachgeschmack lässt Pilze, Johannisbeere und einen Hauch Wiesenkräuter erahnen. Wer Saiblingskaviar kennt, fühlt sich in der Konsistenz daran erinnert. Die Delikatesse sollte mit einer Prise Salz und Rosmarin genossen werden.

Panda-Dung

Die Hinterlassenschaften von Panda-Bären werden als Dung für einen ebenso erlesenen wie teuren Tee verwendet, den Panda-Tee. Ein Kilogramm der ersten Frühjahrsernte kostet bis zu fünfzigtausend Euro.

Diese Aufzählung an teuren, exklusiven und seltenen Lebensmitteln lässt sich nach unterschiedlichen Kriterien fortsetzen. Dazu gehören auch Mineralwässer aus der Schweiz oder aus Japan für zweihundert Euro je Liter, ein auserlesener Cognac Rémy Martin Black Pearl zum Preis von fünfundzwanzigtausend Euro je Liter, oder ein Liter handgepresstes Arganöl zum Preis von hundert Euro.

Manche dieser ausgefallenen und hochpreisigen Lebensmittel werden verzehrt, andere wie Wein oder Cognac aus Leidenschaft gesammelt. In allen Fällen ist ein gut gefülltes Portemonnaie die wichtigste Voraussetzung, um sich einmal etwas Besonderes leisten zu können.

Lebensmittel aus dem Internet – Worauf man achten sollte

Worauf beim Bestellen von Lebensmitteln im Internet beachtet werden sollte

Postbote liefert Paket vor Haustür
postbote mit paket liefert bestellung per nachnahme © detailblick - www.fotolia.de

Einkaufen im Internet stellt heutzutage nichts Besonderes mehr dar. Darum ist selbst ein Lebensmittelkauf via Computer möglich. Immerhin viereinhalb Millionen Deutsche kauften nach Angaben des Hightech-Verband Bitkom im vorigen Jahr online Nahrungsmittel ein.

Lebensmittel im Online-Shop bestellen

Neben den Sortimenten von EDEKA, Tegut und Amazon, sind es vor allem Spezialitäten, wie Landestypisches, Bioprodukte oder Lebensmittel für Allergiker, die übers Netz vertrieben werden. Um sicher zu sein, einwandfreie Ware zu bekommen, sollte man auf einige Punkte achten.

Verbraucherschützer empfehlen, sich die Daten der Anbieter genau anzusehen. Eine vollständige Adresse gehört ebenso dazu, wie die Handelsregister-Nummer und die zuständige Kontrollbehörde. Das Marktforschungsinstitut TNS Infratest weist darauf hin, dass beim Bestellen auf den Komfort des Online-Shops geachtet werden soll.

Manche der Plattformen sind sehr kompliziert, so dass es zu Fehlern kommen kann. Einem Kunden, der fünf Tomaten bestellt hatte, wurden beispielsweise fünf Kilo davon geliefert. Zudem besteht für Online-Ware nicht dieselbe strenge Kennzeichnungspflicht wie im Supermarkt. Es müssen auch nicht unbedingt die Hersteller angegeben werden.

Was beim Bestellen von Lebensmitteln im Internet zu beachten ist

Zu bedenken ist für den Kunden, dass ein Paket eine Weile unterwegs sein kann. Ist dann niemand zuhause, wenn die Post klingelt, kann es weitere Verzögerungen geben. Entweder geht es zurück zu Post, von wo es abgeholt werden muss oder wird beim Nachbarn deponiert. Damit dies bei frischen Lebensmitteln nicht geschieht, sollte man sich bei den Allgemeinen Geschäftsbedingungen darüber schlau machen, wie der Händler eine einwandfreie Ware gewährleistet.

Die Online-Shops der Lebensmittelhändler stellen in der Regel verschiedene Möglichkeiten der Bezahlung bereit. Rein theoretisch kann die Ware, wie bei allen Internetgeschäften, zwei Wochen lang zurückgeschickt werden. Ausnahmen sind speziell für den Kunden hergestellte Nahrungsmittel. Auch verderbliche Kost, die das Haltbarkeitsdatum überschritten hat, ist vom Umtausch ausgeschlossen.

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    Verschiedene Insekten auf weißer Schale serviert
    Insect assortment © Foto66 - www.fotolia.de

    In globalen Zeiten schaffen es nicht nur Modetrends binnen Bruchteilen einer Sekunde einmal quer über den Globus, auch Essgewohnheiten werden nun blitzschnell ausgetauscht und verbreitet.

    Neue Trendzutaten

    Und so kommt es, dass wir heute nicht nur wie selbstverständlich wissen, dass New Yorker in den vergangenen Jahren erst für "Cronuts" und dann für eine Mischung aus Soufflé und Brioche Schlange standen, sondern auch, welche Smoothie-Zutaten aktuell nun besonders angesagt sind.

    Wer einfach nicht genug bekommen kann: Hier sind ein paar neuere Zutaten, die Sie bisher vielleicht noch nicht auf dem Schirm hatten!

    Maca und Mangold

    Beginnen wir mit Maca: Das gemahlene Pulver dieser Wurzel soll mit einer schier unglaublichen Menge an Energie versorgen und wird gern zum Beispiel in den Smoothie gemischt.

    Apropos: Die Flüssigmahlzeit wird ab sofort nicht mehr nur mit Grünkohl, sondern mit allen Formen grünen Blattgemüses gezaubert. Unsere Favoriten: Rote-Bete-Blätter und Mangold.

    Krabbeltiere und Insektenpulver

    Noch eine ganze Spur exotischer mutet da schon dieser Trend an: Insekten sollen bald auch in westlichen Breitengeraden auf dem Teller landen. Dies wurde von Experten schon länger prophezeit, in den USA gibt's bereits Restaurants, die zum Beispiel Grillen zu Burger-Patties verarbeiten.

    Eklig? Iwo: Denn Insekten versorgen uns mit einer hohen Menge an Proteinen, werden natürlich sauber gehalten und dürften auch bei Tierfreunden womöglich besser ankommen als das Fleisch von Säugetieren.

    Experten gehen allerdings davon aus, dass es noch eine Weile dauert, bis wir Grillen und Co. wirklich als ganz normale Mahlzeit empfinden - und dass zum Beispiel gemahlenes Insektenpulver sehr viel eher als Eiweißlieferant in Frage kommen könnte.

    Grundinformationen und Hinweise zu Nahrungsmitteln

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: butter loves bread. © Nguyen Thai - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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