Nicht alles ist ungesund! Welches Fast Food man mit gutem Gewissen essen kann

Eine Platte Tortillachips mit grün-rotenm Guacamole-Salat im Hintergrund, in dem Stäbchen stecken

Junkfood muss nicht unbedingt ein Garant für Übergewicht sein - es kommt immer darauf an, welche Menge und welche Speisen man zu sich nimmt

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  • von Paradisi-Redaktion

Fast Food kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und bedeutet schnelles Essen. Fast Food ist für den schnellen Verzehr, meist für unterwegs gedacht. Auch zwischen der Bestellung und dem Erhalt der Speisen soll nur eine kurze Zeitspanne liegen.

Junkfood - ein Garant für Übergewicht?

Eine unausgewogene Ernährung, ungebremste Kalorienzufuhr und ein Mangel an Bewegung sind die Hauptverantwortlichen für Übergewicht. Die Ernährung mit Fast Food spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Fast Food hat einen minimalen Nährwert, dafür aber sehr viele Kalorien und extrem viel Fett. Ab und zu in Maßen genossen ist es sicherlich unbedenklich. Kritisch wird es erst dann, wenn man sich fast ausschließlich davon ernährt.

Fast Food bedeutet "schnelles Essen", der negative Beinamen "Junkfood" weist auf die minderwertige Qualität hin von junk "minderwertiges Material".

Schmeckt gut, ist günstig

Das Dilemma beim Fast Food ist, dass es vielen Menschen schmeckt, aber ungesund ist. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist eine Zunahme von Übergewicht zu beobachten. Dabei liegen die Ursachen in mangelnder Bewegung und einer falschen Ernährung.

Ausschlaggebend sind auch die Essgewohnheiten.

tragen zu der Gewichtszunahme bei. Kinder und Jugendliche lassen sich vor allen Dingen durch günstige Preise zu einem vermehrten Konsum verleiten. Aber auch viele Erwachsene lieben die vermeintliche Bequemlichkeit der schnellen Snacks.

Der wohl typischste Vertreter der Fast Food-Generation ist der Hamburger. Dazu zählen aber auch beispielsweise

Die berühmten Fast Food-Ketten sind darauf spezialisiert, ihre Gäste sehr schnell mit möglichst gleich bleibender Qualität zu bedienen. Auch an den so genannten Schnellimbissen wird Fast Food serviert.

Fast Food macht Kinder nicht dick – es ist die übrige Ernährung

Fast Food: Pommes, Burger, Cola
fast food © Foodpics - www.fotolia.de

Jedes fünfte Kind in den USA deckt mehr als ein Drittel seines Energiebedarfs mit Fast Food. Für das steigende Übergewicht von Kindern und Jugendlichen sind die Pommes- und Burger-Ketten aber nicht allein verantwortlich. Gerade die Stammgäste von McDonalds und Co. essen auch zu Hause mehr fettige Sandwiches, salzige Snacks und Süßigkeiten als ihre Altersgenossen.

Untersuchung zum Zusammenhang von Fast Food und Übergewicht

Im Rahmen der Nationalen Gesundheitsstudie haben amerikanische Wissenschaftler 4.466 Kinder und Jugendliche zwischen zwei und acht Jahren nach ihrem Fast Food-Konsum befragt. Rund 25 Prozent der Teilnehmer geben sich dabei als Vielverzehrer zu erkennen. Sie essen auch außerhalb von Fast Food Restaurants reichlich gesättigte Fette und Zucker. Zugleich schleppen sie das meiste Übergewicht mit sich herum.

Eine zweite Gruppe gilt als Gelegenheitsverzehrer, die zwischen 0,1 Prozent und 30 Prozent ihres täglichen Kalorienbedarfs in Form von Pommes und Pizza zu sich nehmen. Übergewicht war für sie kaum ein Problem.

Die dritte und kleinste Gruppe bilden die Fast Food-Abstinenzler. Sie sind nur selten am Burger-Tresen anzutreffen, und auch daheim kommen kaum Kekse und Chips, süße Limonaden und Tiefkühlpizza auf den Tisch.

Fast Food kein Problem bei ausgewogener Ernährung

Die Forscher sehen die Ursache von Übergewicht deshalb nicht im Fast Food-Konsum außer Haus. Vielmehr legt die Studie nahe, dass gelegentliches Schlemmen bei einer ansonsten ausgewogenen Ernährung kein Problem darstellt. Kritisch wird der Besuch erst, wenn die Eltern auch zu Hause keine abwechslungsreichen Mahlzeiten zubereiten – ob aus Zeitmangel oder weil sie nie gelernt haben, wie man frisch und gesund kocht.

Die Menge und Kombination ist entscheidend

Fast Food ist nicht grundsätzlich schlecht, es ist die Frage, wie man damit umgeht. Die Snacks die an jeder Ecke feilgeboten werden, konsumiert man zwischendurch und nebenher, so liefern sie zusätzliche Kalorien zu den Hauptmahlzeiten. Zudem muss Junkfood mit gesunden Lebensmitteln ausgeglichen werden.

werden nur wenig konsumiert. Zu viele Kalorien, Fett und Zucker im Fast Food, gehen zu Lasten von Ballastsoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Damit gehen dem Organismus lebensnotwendige Nährstoffe verloren. Diese braucht er aber, um gesund und leistungsfähig zu sein.

Bei dieser einseitigen und falschen Ernährung kommt es zu Übergewicht, dabei spielt die Art der Nahrungsaufnahme genau so eine große Rolle wie die Produkte an sich. Schnelles unbewusstes Essen führt zu mehr Hunger und ein Sättigungsgefühl tritt erst spät ein.

Junkfood vor allem für Männer ungesund? Frauen und Männer verdauen vermutlich anders

Östrogene schützen im Tierversuch vor Langzeitfolgen ungesunder Ernährung

Nahaufnahme Hamburger, Pommes und Ketchup auf weißem Hintergrund
fingerfood © Maria.P. - www.fotolia.de

Schon länger werden Stimmen laut, dass es bei Frauen und Männern mehr als diesen "kleinen Unterschied" gibt. Es zeigt sich immer wieder, dass der weibliche und der männliche Körper auf gleiche Dinge anders reagieren.

Als Grund stehen die Geschlechtshormone im Zentrum. Sie beeinflussen die Prozesse im Körper offenbar viel stärker als bisher angenommen. Dies trifft vermutlich auch bei der Ernährung zu. Zumindest in einem ersten Versuch mit Mäusen kommen die Forscher zu einem interessanten Schluss.

Diabetes-Neigung

Man hatte mit gesunden Mäusen beider Geschlechter gearbeitet. Die Tiere bekamen nun 16 Wochen lang eine sehr deftige Kost. Diese sollte übertragen auf den Menschen einer täglichen Ernährung mittels Junkfood entsprechen.

Nach diesen vier Monaten analysierte man den Gesundheitszustand der Tiere und stieß dabei auf erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während die Weibchen relativ gut mit der ungesunden Ernährung zurecht gekommen waren, zeigten die Männchen eine hohe Neigung zu Diabetes.

Schäden am Herzen

Gleichzeitig waren bei ihnen schon erste Schäden am Herzen messbar. Das Junkfood hatte bei ihnen also der Gesundheit schon stark geschädigt, während die Weibchen von all diesen Problemen verschont geblieben waren.

Die Forscher gehen davon aus, dass die Mäusedamen durch das Hormon Östrogen vor den Langzeitfolgen von Fett und Zucker geschützt wurden. Ob diese Ergebnisse auch auf den Menschen übertragen werden können, steht noch nicht fest. Die Forscher gehen jedoch davon aus.

Hormonverteilung

Von Natur aus haben sowohl Frauen als auch Männer Östrogene und Androgene im Körper. Frauen haben jedoch mehr Östrogene und Männer mehr Androgene. Die Vermutung, dass die weiblichen Hormone vor Ernährungssünden schützen, zeigten bereits Beobachtungen.

So neigen Frauen nach den Wechseljahren - wenn die Konzentration an Östrogenen stark gesunken ist - deutlich eher zu Fettleibigkeit als davor.

Übergewicht wiederum führt zu Folgeerkrankungen, wie beispielsweise

Mit einem strukturierten Tagesablauf und regelmäßigen Mahlzeiten sollte ein Zwischendurchessen vermieden werden. Eltern sollten mit ihren Essgewohnheiten immer mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Kinder motivieren sich sportlich zu betätigen.

Bei einem regelmäßigen Obst- und Gemüsekonsum können Ernährungsfehler wieder ausgeglichen werden. Man muss somit nicht auf Fastfood-Produkte verzichten, wenn man sie sinnvoll mit einer anderen gehaltvollen Ernährung kombiniert und sie in vernünftigem Maße konsumiert.

Die Fastfood-Ketten werben allerdings mit ernährungstechnisch ausgefeilten Produkten. Sicherlich findet man auf einem Hamburger auch Gemüse und Salat. Fleisch und Käse liefern beispielsweise auch Eisen oder Proteine.

Nicht alles am Fast Food ist ungesund und manches hat auch einen Nährwert. Da die Ausgangsprodukte jedoch oft tiefgekühlt sind, geht einiges an Vitaminen und Nährstoffen verloren. Auch die Zubereitungsart spielt eine wichtige Rolle. Bei Brot und Brötchen werden Weißmehlprodukte verwendet.

Fast Food nicht verteufeln sondern raffiniert anreichern

Grüner Apfel und Hamburger auf Waage
apple and hamburger on scales conceptual © Alx - www.fotolia.de

Fast Food ist ungesund. Das ist hinlänglich bekannt. Wer aber Ernährungsmuffel zu Hause hat, sollte Pommes, Burger und Co nicht generell schlecht machen. Es kommt schließlich wie meistens auf die Dosis an. Darum kann Fast Food gut mit gesundem Essen kombiniert werden. Beispielsweise könnten Fischstäbchen mit frischem Gemüse angeboten werden.

Selbst gegen einen Besuch bei Hamburgerketten ist nicht grundsätzlich etwas einzuwenden. Solange dies nicht zur Regel wird. Auch eine Tiefkühlpizza kann mit einem Salatteller zu einer gesunden Mahlzeit werden. Gedünstetes Gemüse macht aus Currywurst, oder einem panierten Schnitzel eine leckere und gute Mahlzeit. Selbst ein Vollkornbrot zur Dosensuppe leistet einen guten Beitrag.

Schlanke Fast Food-Hits für ein unbelastetes Gewissen

So machen Sie aus Fast Food gesunde Kost

Burger, Pommes und Co. sind allseits beliebt, aber dennoch ungesund und kalorienhaltig. Doch hat ein Food-Coach und Moderator des Gesundheitsmagazins „Vigo TV“ Tricks wie sie Fast Food in bewusste Ernährung umwandeln können: Für einen gesunden Burger nehme man Vollkornbrötchen, frischen Salat und Gemüse, aber vor allem gutes Fleisch. Dieses, vorzugsweise eine Mischung aus Rind und Schwein, unvermischt dünn gebraten.

Pommes Frites lassen sich ebenfalls gesundheitsbewusst erstellen. Hierfür schneide man Kartoffeln in Stifte und vermenge diese mit Öl, für vier Portionen reicht da bereits ein Esslöffel. Nach 20 bis 25 Minuten sind diese im Backofen (180°C bei Umluft, 220°C bei Ober- und Unterhitze) fertig. Anstelle von Softdrink empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin Saftschorlen, gemischt aus zwei Teilen Wasser und einem Teil Saft.

Haben Sie ein schlechtes Gewissen, wenn Sie dem Verlangen nach Fast Food nachgeben und bereuen den Griff zum Maxi-Menü? Das muss nicht sein, denn mit der folgenden Auswahl sind sie trotzallem auf der Schlanklinie und wenn Sie den Gelüsten nicht täglich nachgeben, sollten Sie sich diesen Genuss wirklich schmecken lassen.

Die Gründe nach dem schnellen Griff und Verzehr von Fast Food sind ziemlich unterschiedlich. Mal ist es der Familienwunsch, mal die zu kurze Mittagspause oder die Tatsache, dass man keine Lust zum Kochen hat. Vielfach wird von Experten behauptet, dass Fast Food mehr negative als positive Seiten hinsichtlich einer gesunden und schlanken Ernährung beinhaltet, aber bei genauerer Betrachtung stimmen die Bedenken nur zu einem geringen Teil, denn wie man an nachfolgenden Burger und Co. erkennen kann, stecken auch viele gesunde Inhaltsstoffe im "Schnell-Essen".

Bismarck-Brötchen

Bismarck-Brötchen sind eine leckere und schnelle Alternative, wenn man keine Zeit oder Lust für die Kantine oder den heimischen Herd hat. Hering liefert wichtige gesunde Fettsäuren und Zwiebeln enthalten ätherische Öle, die für die Atemwege und die Verdauung hilfreich sind. Angesichts nur 434 kcal ist ein Bismarck-Brötchen zudem durchaus als Snack vertretbar.

Wrap mit Hühnchen

Auch der beliebte Wrap mit Hühnchen ist weitaus besser als sein Ruf, denn darin befinden sich wertvolles Eiweiß und viele Vitamine, sowie Ballaststoffe aufgrund des zusätzlich im Wrap befindlichen Gemüses. Bestellt man einen Wrap mit Hühnchen Natur, also ohne Panade, nimmt man lediglich 375 kcal zu sich, die dann wirklich nicht schwer im Magen liegen.

Chicken Napoli-Burger

Ein Chicken Napoli-Burger bringt nur schlanke 320 kcal auf die Waage und unter gesundheitlichen Aspekten betrachtet, ist dieser Burger mit Hähnchenfleisch, Salat, Tomate und Schnittlauchsoße ein gesundes Plus in der Hand. Achten sollte man allerdings darauf, dass nicht noch zusätzlich Mayonnaise, Speck oder Käse auf dem Burger zu finden sind, denn dann ist es rasch mit der schlanken Variante vorbei.

Lässt man anschließend weitere Snack aus, kann man sich zudem zu diesem Burger auch eine mittlere Portion Pommes Frites bestellen, die jedoch ohne Ketchup oder Mayo gegessen werden sollte, damit diese Portion mit etwa 115 Gramm maximal 340 kcal aufzeigen kann.

Weitere schlanke Fast Food Hits

Ebenfalls tolle, sättigende und schlanke Sattmacher sind

  • Spaghetti mit Napoli-Soße (Tomatensoße)
  • Ofenkartoffeln mit Magerquark oder auch
  • eine vegetarische Pizza mit Rucola.

Damit auch Nudeln und Pizza ihren Schlankfaktor behalten können, heißt es am besten auf fetten Käse verzichten und entweder erst gar keinen zu nehmen oder dann doch eine sehr magere Variante.

Richtig schlank wird es dann, wenn man zu einer bunten Salatmischung mit Essig-Öl-Dressing und Hühnchen ohne Haut oder Fischnuggets greift. Beachtet man zudem, dass die Cola lieber stehen bleiben und der Durst mit Mineralwasser oder Apfelschorle gestillt werden sollte, dann hält man sowohl seine Figur als auch gute Laune und bleibt ohne großartigen Heißhunger auf Fast Food und Co.

Alternative Leckereien - gesundes, kalorienarmes Fast Food gibt es tatsächlich

Grüner Apfel und Hamburger auf Waage
apple and hamburger on scales conceptual © Alx - www.fotolia.de

Der Heißhunger grüßt und der Weg führt ins Fast Food Lokal. Hamburger, Pommes, Chicken Wings und Chips - klar ist es schmeckt und macht erst einmal satt. Leider hält das Sättigungsgefühl nicht allzu lange an und so manches Fast Food Menü schlägt nicht nur auf den Magen, sondern auch auf die Hüften.

Ob klassisches Fast Food oder Pizza: Kalorienbomben durch zu viel Fett, zu wenig Vitamine und Mineralstoffe sind sehr viele der beliebten Schnellgerichte. Dabei gibt es durchaus super-leckere Alternativen, die sowohl gesund als auch kalorienarm sind.

Alternativen zu den bekannten Kalorienbomben

Pizza ohne schweren Boden aus Weizenmehl lässt sich alternativ beispielsweise mit Blumenkohl herstellen. Hört sich erst einmal merkwürdig an, funktioniert aber gut und spart rund 150 Kalorien ein.

Auch Brötchen für Hamburger und Co. können alternativ in Eigenregie aus Eiweiß, Magerquark, etwas Salz und hellen oder dunklen Sesamkörnern gebacken werden. Auch hier zeigt sich eine Kalorienersparnis von etwa 110 Kalorien gegenüber einem normalen Burgerbrötchen.

Und zu guter Letzt noch ein Wort zu den heißgeliebten Pommes. Diese schmecken und machen satt, aber geizen nicht mit Fett und den entsprechenden Kalorien. Eine gesundes Alternative sind Pommes Frites aus Hokkaido-Kürbis, die im Vergleich wie Süßkartoffeln schmecken, aber pro Portion rund 250 Kilokalorien weniger aufweisen.

Unabhängig welche Alternative man sich gegenüber Fast Food Essen sucht; Fakt ist, dass das Abweichen von herkömmlichen Speisen und Zubereitsungsarten von Hamburger, Pommes, Pizza und Co. den Speiseplan sehr gut erweitern und das Gewicht in Grenzen halten können, ohne an Geschmack einzubußen.

Bezogen auf die beliebten Fast Food Ketten, könnte eine schlanke Auswahl folgendermaßen aussehen...

Burger King

Bestellen Sie den Veggie Whopper, der alle Teile eines normalen Whoppers enthält -

– aber ohne Fleisch serviert wird. Wenn Sie auf die Mayonnaise verzichten, können Sie insgesamt mehr als 300 Kalorien im Vergleich zum herkömmlichen Whopper einsparen.

Pizza Hut

Pizza sieht im Allgemeinen zunächst nicht besonders diättauglich aus, die Pizzabäcker von Pizza Hut haben ihrem Handwerk aber eine Schlankheitskur verpasst und bieten nun auch kalorienarme Pizzen an, zumindest bereits in den USA.

Wenn Sie dort die Pizza "Fit 'N Delicious"-Style bestellen, können Sie wenig falsch machen. Wenn Sie Ihre Pizza (auch hierzulande) außerdem frisch bestellen, können Sie darum bitten, das nur halb so viel Käse wie gewöhnlich verwendet wird und dafür mehr Tomatensauce den Weg auf den Teig findet. So können Sie auf eine Ersparnis von bis zu 400 satten Kalorien kommen.

Starbucks

Seien wir einmal ehrlich. Wenn wir bei Starbucks oder Dunkin' Donuts Kaffee bestellen, geht es eher um das Geschmackserlebnis, als um die Fülle des Getränks. Bestellen Sie deshalb alles in der kleinsten Größe, um den Appetit auf sahnig-cremigen Cappuccino zu befriedigen, aber nicht ein Übermaß an Kalorien zu konsumieren.

Denn Ihren Durst können Sie mit Wasser und ungezuckerten Tees löschen. Wenn Sie den Lieblingskaffee Ihrer Wahl mit Proteinpulver vermengen, erhalten Sie übrigens einen ziemlich vollwertigen Fitness-Snack.

Subway

Im Prinzip sind fast alle Sandwiches von Subway so ziemlich die gesündesten Mahlzeiten, die in der Gesamtheit aller Schnellrestaurants zu finden sind. Der Fitness-Bonus wird einzig allein durch die großen Brötchen geschmälert.

Wenn Sie Ihr Sandwich allerdings als Salat ordern, bleiben Sie auf dem Erfolgskurs, der Sie zu Ihrer Traumfigur führt. Bis zu 500 Kalorien können durch den Verzicht auf das Brötchen eingespart werden.

Fast Food in Indien – flammend scharf und vegetarisch

Beim Genuss der höllisch scharfen Speisen, fließen bei Europäern oftmals die Tränen

Hungrige Frau beißt mit aufgerissenen Augen in einen Burger
hungry girl © Ana Blazic - www.fotolia.de

McDonald, Pizza Hut und Kentucky Fried Chicken gibt es rund um den Globus. Besucher vertrauen dabei auf das weltweit gleiche Angebot. In Indien mussten die Fast Food-Ketten ihre Speisekarte jedoch umstellen:

Hot and Spicy

Sinnbild und Verkaufsschlager für die indische Fast Food-Küche ist der McSpicy. Statt Bulette steckt zwischen den Brötchenhälften ein höllisch scharf panierter Frischkäse.

Kentucky Fried Chicken setzt auf den Flaming Crunch, die mutmaßlich schärfste Hähnchenkeule der Welt. Pizza Hut serviert selbst den Mangosaft mit einer Chilischote.

Fleischlose Qualen

Für Europäer sind die lokalen Gewürze meist zu intensiv. Nach dem Genuss von höllisch scharfen Saucen fließen oft die Tränen.

Damit ausländische Besucher ihre Lokale ohne Reue betreten können, bieten die Betreiber deshalb auch traditionelle Pommes Frites und Hühnchen an. Da jeder zweite Inder Vegetarier ist, finden sich auf den Speisekarten außerdem zahlreiche fleischlose Gerichte.

Satte Umsätze

Dass die Fast Food-Ketten ihr Sortiment an den örtlichen Geschmack angepasst haben, beschert der Branche satte Umsätze. Rund eine Milliarde Euro setzen die Burger- und Hähnchenbrater derzeit jährlich um. In fünf Jahren sollen es bereits 3,5 Milliarden sein.

Wer selber kocht, weiß, was drin ist...

Beliebte Fast Food-Speisen selbst zubereiten

Fast Food ist nicht mehr im Trend – Selber kochen ist angesagt

Eine mehrjährige Umfrage unter rund 5000 deutschen Haushalten ergab, dass 11 Prozent mehr als noch vor sechs Jahren, also 74 % der Deutschen, frischen Zutaten und Selbstgekochtem einen hohen Wert beimessen.

Das Selbstgekochte schmeckt laut Umfrage besser, und vor allem sind die Inhaltsstoffe bekannt. Heutzutage verzehren 6 Prozent der Befragten mindestens einmal wöchentlich Fast Food, vor sechs Jahren waren es noch 10 Prozent. Für gute oder sehr gute Köche halten sich 68 % der Befragten.

Idealerweise bereitet man, gerade mit Kindern, das Fast Food zu Hause zu. Anstatt Weißmehlprodukte kann man dann Vollkornbrötchen nehmen und gehaltvolles Gemüse und Salate. Auch eine Vollkornpizza schmeckt lecker. Daheim kann man dann auch auf Softdrinks verzichten und stattdessen lieber Mineralwasser oder Tees trinken.

Aber gerade weil das Essen nicht zu Hause zubereitet werden muss, ist Fast Food interessant. Es ist also hauptsächlich die Bequemlichkeit, welche die Menschen in die Fastfood-Ketten treibt und auch, dass es sehr schnell geht.

"Fish & Chips" - so gelingen sie perfekt

Portion Pommes auf Teller, mit Ketchup in Glasschüsselchen
French, food, fast. © BillionPhotos.com - www.fotolia.de

Die englische Küche erfreut sich gewöhnlich bei Gourmets nicht gerade besonderer Beliebtheit - bis auf einige wenige Ausnahmen wie beispielsweise den "Fish & Chips", die in Großbritannien auf keiner Speisekarte fehlen dürfen. Zu deren Herstellung eignet sich am besten ein großer Frittiertopf mit Siebeinsatz.

Für knusprige "Chips" empfehlen sich insbesondere mehlige Kartoffelsorten, für gelungenen Fisch sollte man auf festfleischige Sorten wie Dorsch, Seewolf oder Seeteufel zurückgreifen. Für ein perfektes Resultat sollten die Kartoffelstäbchen zunächst vorfrittiert, abgetropft und anschließend ruhen gelassen werden.

Danach das Fischfilet in Bierteig schwenken und über die vorfrittierten "Chips" in das Sieb des Frittiertopfes geben. Nach vier Minuten sind die "Fish & Chips" fertig. Traditionell wird hierzu eine "Green Sauce" aus zerstoßenen Erbsen oder aber Ketchup und Mayonnaise gereicht.

Grundinformationen und Hinweise zu Fast Food

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Guacamole mit chips © Hannes Eichinger - www.fotolia.de

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