28. April 2009
In der Schatzkammer der Heilpflanzen hat der Rosmarin eine wichtige Stellung. Bereits in der Antike war er den Göttern geweiht.
Hier ist ihm vor allen Dingen eine anregende und durchwärmende Wirkung zuzuschreiben. Zu den Hauptbestandteilen des Rosmarins gehören unter anderem ätherisches Öl, Flavonoide, Gerbstoffe, Glycolsäure, Bitterstoffe, Saponine und Harz. In der Naturheilkunde wird Rosmarin innerlich als Tee angewendet, er ist ein Mittel der Homöopathie und Bestandteil von einigen Fertigarzneien und Teemischungen, auch das Rosmarinöl kommt zur Anwendung. Der Rosmarin wirkt Herz- und Nebennieren anregend, harntreibend, krampflösend, appetitanregend, er stärkt den Magen und fördert die Verdauung, ist durchblutungsfördernd, blutzuckersenkend und stärkt das Herz. Er hilft bei niedrigem Blutdruck, bei Kopfschmerzen und Migräne. Äußere Anwendung findet er durch Kompressen und Waschungen, da hilft er bei der Wundheilung. Bei Grippe, Erkältung und Bronchitis kann mit Rosmarin inhaliert werden. In Bädern und Massageölen lindert er rheumatische Beschwerden und Muskelschmerzen. In der Aromatherapie wird er in der Duftlampe mit Wasser verdampft, er besitzt anregende und stärkende Eigenschaften und hilft in Schwung zu kommen. Rosmarin ist Bestandteil von Badezusätzen, Shampoos, Duftwässern und etlichen anderen kosmetischen Produkten, auch nach wie vor des berühmten Parfüms "Kölnisch Wasser". In der Küche passt Rosmarin zu Fisch, und Kartoffeln, aus der mediterranen Küche ist der Rosmarin nicht wegzudenken. Rosmarin ist auch in Kräuter-der-Provence Mischungen enthalten.
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