17. März 2009
Die Therapie der Zwangsstörungen ist eine Kombination aus Psychotherapie und medikamentöser Therapie. Vorbeugen kann man der Erkrankung nicht.
Zwangsstörungen werden sowohl durch Medikamente als auch durch Gespräche beim Psychotherapeuten behandelt. Da die Funktionen des Gehirns bei den Betroffenen in bestimmten Bereichen eingeschränkt sind, helfen die Medikamente, dies auszugleichen. Bis die Medikamente eine Wirkung zeigen, vergehen jedoch mehrere Wochen oder Monate.
Der Psychotherapeut wendet die so genannte Verhaltenstherapie an. Der Therapeut befragt den Patienten genau nach seinen Zwängen, wann und wie oft diese auftreten. In der Therapie lernen die Patienten, gezielt die Dinge zu tun, vor denen sie beispielsweise Angst haben. Hat ein Patient Angst, sich durch Anfassen von Gegenständen mit Krankheiten zu infizieren, lernt er genau dies zu tun und bemerkt, dass er trotz Anfassens nicht krank wird. Im Zusammenhang mit der Therapie erlernen die Betroffenen oft auch Entspannungsübungen.
Vorbeugen kann man der Erkrankung nicht. Sollten jedoch entsprechende Symptome bemerkt werden, sollte man diese umgehend ärztlich abklären lassen, um gegebenenfalls baldmöglichst eine Therapie einzuleiten.
Es ist das eigene UNBEWUSSTE Denken, das einen ständig wiederholen lässt: "Ich kann nicht anders, ich muss es tun." - natürlich nicht als klar...
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