9. Dezember 2008
(dgk) "Bohrt er oder bohrt er nicht?", "Wird es weh tun, wenn ich eine Krone bekomme?", "Muss ich wirklich nicht leiden, wenn ich eine neue Füllung bekomme?" Diese und andere Fragen treiben viele Menschen um, bevor sie zum Zahnarzt gehen.
Die erste Hürde ist oft schon die Terminvergabe, oft vergehen Monate – manchmal auch Jahre, bevor zum Telefonhörer gegriffen und ein Termin vereinbart wird. Wichtig ist, dass Zahnarzt und Praxisteam über die Angst des Patienten informiert sind. So kann im Vorfeld schon einiges getan werden: Zum Beispiel können die Wartezeiten verkürzt werden und der erste Kontakt mit dem Zahnarzt nicht auf dem Behandlungsstuhl stattfinden.
Ängstliche Patienten sollten sich vor Augen führen, dass nicht die Angst vor dem Zahnarzt, sondern die Angst vor der Behandlung im Vordergrund steht. Daher ist es gut, wenn der Patient vorab über die Behandlungsmöglichkeiten informiert wird und gemeinsam mit dem Zahnarzt bespricht, wie eine mögliche Behandlung aussehen kann. Unter Umständen ist im Vorfeld der Behandlung ein Beruhigungsmittel nützlich. Oft helfen auch gezielte Entspannungsübungen, Musik oder Hypnose. In schwierigen Fällen wie bei einer echten Zahnarztphobie ist eine psychotherapeutische Behandlung notwendig. Bei extrem ängstlichen Patienten, die längere Behandlungen benötigen, ist unter Umständen auch eine Vollnarkose angezeigt. Diese löst allerdings nie die Angstproblematik und sollte immer als letzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden. Wichtig ist jedoch für alle Patienten zu wissen, dass heutzutage eine zahnärztliche Behandlung nicht mehr weh tun muss: Schmerz- und Betäubungsspritzen senken das Schmerzempfinden. Gleichzeitig mindert eine optimale häusliche Mundhygiene, unterstützt durch professionelle Zahnreinigungen in der Praxis, das Erkrankungsrisiko.
Neuere Verfahren wie die Laseranwendung für die Entfernung von Karies können dies angenehmer gestalten, ohne dass dabei der Bohrer benutzt werden muss. Wichtig ist ebenso das rechtzeitige Erkennen von Erkrankungen der Mundhöhle. Dazu dient die regelmäßige zahnärztliche Kontrolle, die bei der Erkennung von Karies durch einen Laser, der bereits die für das menschliche Auge kaum erkennbare Schäden sichtbar machen kann, unterstützt wird. Dadurch kann frühzeitig mit der Kariesbehandlung begonnen werden und die Frage "Bohrt er oder bohrt er nicht" wird immer seltener.
Weitere Informationen unter www.rundum-zahngesund.de
Kurzer Widerspruch aus eigener Erfahrung: Es ist nicht die Angst vor der Behandlung, sonder doch die vorm Zahnarzt. Denn wenn der ein Metzger ...
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