28. Februar 2009
Der Arzt kann nur die Symptome der Windpockenerkrankung behandeln. Dank der Schutzimpfung kann man der Erkrankung sehr gut vorbeugen.
Da es sich bei den Windpocken um eine Viruserkrankung handelt, kommt eine Behandlung mit Antibiotika nicht in Frage. Diese helfen nur gegen Infektionen mit Bakterien. Der Arzt kann somit nur symptomatisch behandeln.
Am schlimmsten an der Erkrankung ist meist der Juckreiz des Hautausschlages. Hier verordnet der Arzt Medikamente, die den Juckreiz lindern. Zusätzlich gibt es auch Tinkturen, die auf die Bläschen gegeben werden können, so dass diese schneller abtrocknen. Auch Umschläge, die zuvor in kaltes Wasser getaucht wurden, helfen gegen den unangenehmen Juckreiz. Ebenso lindert auch ein Badezusatz mit Kamillenblüten den Juckreiz. Es sollte jedoch nur kurz gebadet werden, damit die Bläschen nicht aufplatzen.
Der Patient sollte weite Kleidung anziehen, so dass eng anliegende Kleidung nicht zusätzlich Juckreiz verursacht. Bei hohem Fieber sollte unbedingt Bettruhe eingehalten werden.
Bester Schutz gegen eine Windpockenerkrankung ist die Impfung. Sie wird heutzutage meist im Kleinkindalter durchgeführt, kann jedoch auch später noch nachgeholt werden. Die Windpockenimpfung wird von allen Krankenkassen erstattet.
Wer noch nicht an Windpocken erkrankt ist, sollte sich unbedingt von Windpockenpatienten fernhalten. Umgekehrt sollten Patienten mit Windpocken unbedingt zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Personen meiden, die die Windpocken noch nicht hatten.
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