13. November 2005
(dgk) Sie sind ebenso bekannt wie unbeliebt: Gewöhnliche Warzen, auch Verrucae vulgaris genannt, hat fast jeder schon mal gehabt. Dabei handelt es sich um zwar ungefährliche, aber oft als hässlich empfundene Hautwucherungen. Häufig treten sie an Händen und Füßen auf. Was viele nicht wissen: Sie werden durch Viren hervorgerufen, die durch kleinste Hautverletzungen ins Gewebe eindringen.
Nur wenige Warzen bilden sich innerhalb von sechs Monaten spontan zurück. Ein Behandlung wird also meist notwendig. Ein bekanntes Hausmittel: Urin, mit Hilfe eines Wattestäbchens aufgetupft, hat schon manche Warze zum Verschwinden gebracht. Wer das nicht mag, kann sich in der Apotheke verschiedene Tinkturen oder Pflaster besorgen.
Die üblichen Mittel enthalten Säuren wie Salicylsäure oder Milchsäure, die aufgepinselt oder -geklebt werden und die Warzen wegätzen. Anwender müssen darauf achten, dass beim Auftragen die gesunde Haut nicht verletzt wird. Die Mittel wirken nicht gegen die Viren selbst, deshalb kann es bis zu zwei Monate dauern, bis die ganze Warze und mit ihr die Viren verschwunden sind. In der Homöopathie werden Verdünnungen aus Thuja-Extrakt eingesetzt. Diese Lösungen werden entweder eingenommen oder aufgetragen. Einfacher geht es mit einem kleinen Gerät aus der Apotheke, das flüssigen Stickstoff enthält und die Warze einfach wegeist: Sie fällt nach ungefähr zehn Tagen ab.
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