22. Oktober 2009
Die Platzangst wird meist im Rahmen einer Verhaltenstherapie behandelt. Vorbeugen kann man dieser psychischen Erkrankung nur bedingt.
Teilweise werden in der Therapie der Platzangst spezielle Medikamente, so genannte Antidepressiva, eingesetzt.
Neben der medikamentösen Therapie erhalten die Patienten eine Verhaltenstherapie. Im ersten Schritt der Therapie muss der Psychologe herausfinden, welche Ursache hinter der Platzangst steckt. Dann müssen sich die Patienten Schritt für Schritt ihrer Angst auslösenden Situation stellen. Sie lernen im Rahmen der Therapie mit dem Aufzug nach oben zu fahren, ein überfülltes Kaufhaus zu besuchen, sich in einem fensterlosen Raum aufzuhalten usw.
Zusätzlich helfen den Patienten auch Entspannungsübungen, die sie während einer Angstattacke anwenden können.
Um einer Platzangst vorzubeugen, sollte man sich grundsätzlich immer wieder seiner persönlichen Angst auslösenden Situation stellen und diese keinesfalls meiden. Dadurch würde die Angst immer mehr aufgebaut anstatt abgebaut.
Sollte man dennoch entsprechende Symptome bemerken, sollte man diese umgehend von einem Therapeuten abklären lassen. Je früher die Krankheit behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
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