Phobien

Wenn die Angst über das Leben bestimmt

Eine Phobie kann man als eine krankhafte und irrationale Angst bezeichnen. Diese Angst wird von dem Betroffenen unter ganz bestimmten Umständen, bei Objekten und Situationen, empfunden. Zur Behebung dieser irrationalen Angst ist eine Therapie sinnvoll.

Spinnenphobie - Aufgerissenes Auge, davor Spinne im Netz
arachnophobie © Maren Beßler - www.fotolia.de

Die Phobie ist eine Angst bis hin zur Todesangst, deren Empfinden in keiner Relation zu der tatsächlichen, vermeintlichen Gefahrensituation steht, sie ist nicht angemessen.

Symptome

Anzeichen sind

Ursachen können sowohl organisch bedingt, als auch psychisch begründet und durch traumatische Erlebnisse sein.

Mögliche Erscheinungsformen

Grob unterscheidet man bei den Erscheinungsformen einer Phobie zwischen

Beispiele für mögliche Phobien

Es gibt eine Vielzahl an Phobien, bei denen sich die Angst auf ein Objekt, eine bestimmte Situation oder auch auf Menschen und Tiere konzentriert. Mitunter gehören hierzu die:

  • Agoraphobie (Angst vor weiten Plätzen und Menschenansammlungen)
  • Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen)
  • Sozialphobie (Angst vor Menschen)
  • Arachnophobie (Angst vor Spinnen)
  • Apiophobie (Anst vor Bienen)
  • Akrophobie (Angst vor Höhe)
  • Automatonophobie (Angst vor Puppen)

Immer ist die Angst jedoch ein ernst zu nehmendes Warnsignal und die Betroffenen empfinden sie als lebensbedrohliche Situation.

Ein Angstpatient benutzt die Vermeidungstechnik, die soweit gehen kann, dass er das Haus nicht mehr verlässt. Für Betroffene und Angehörige entsteht ein enormer Leidensdruck und die Angst beeinträchtigt massiv das Leben.

Behandlungsmöglichkeiten

Zu den Behandlungsmöglichkeiten bei einer Phobie zählen

wobei letztere Erleichterung bringen können, aber nicht die Ursachen bekämpfen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Phobien

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Bei der Klaustrophobie handelt es sich um eine spezifische Angststörung. Dabei verspüren die Betroffenen Angst davor, eingesperrt zu sein oder sich in einem geschlossenen Raum aufhalten zu müssen.

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