5. Dezember 2008
Von K. Schumann
Im Prinzip kann jedes Lebensmittel eine allergische Reaktion hervorrufen. Der Körper reagiert hierbei auf einen Nahrungsbestandteil mit einer Abwehrreaktion. In Deutschland leiden ca. 10% der Bevölkerung an einer Nahrungsmittelallergie.

Nüsse gehören zu den häufigsten Auslösern einer allergischen Reaktion
Eine Nahrungsmittelallergie äußert sich in Form von Schwellungen im Mund- und Rachenbereich, Ausschlag, Juckreiz, Rötungen, Husten oder Schnupfen. Zudem kann es zu Beschwerden des Magen-Darm-Trakts wie z.B. Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen, Krämpfen oder Durchfällen kommen. Die Gefahr bei einer Nahrungsmittelallergie ist der allergische Schock. Hierbei kommt es unmittelbar nach dem Verzehr zu einem starken Blutdruckabfall, was zum Tode führen kann.
Eigentlich kann jedes Lebensmittel eine allergische Reaktion hervorrufen. Zu den häufigsten Auslösern zählen jedoch Seefisch, Schalentiere, Nüsse, Hülsenfrüchte und Sellerie. Nahrungsmittelallergien treten sehr häufig als Kreuzallergien auf. Der Körper reagiert hierbei bei einer bestehenden Allergie auf ein bestimmtes Allergen (z.B. Birkenpollen) zusätzlich auf andere Stoffe, die dem Ursprungsallergen in ihrer Eiweißstruktur ähneln. Typische Kreuzallergien sind bei Birkenpollen z.B. Haselnuss, Mandel, Apfel oder Birne. Bei einer bestehenden Sellerieallergie können z.B. Kreuzallergien mit Anis, Basilikum, Dill oder Majoran auftreten.
Besteht der Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie ist es wichtig, den Allergieauslöser einzugrenzen. Hierzu kann es sinnvoll sein, ein Ernährungstagebuch zu schreiben. Treten Beschwerden immer im Zusammenhang mit bestimmten Nahrungsmitteln auf, kann eine Ausschlussdiät durchgeführt werden. Hier werden verdächtige Stoffe solang weggelassen, bis eine Besserung der Symptome eintritt. Im Anschluss daran erfolgt eine Provokationsdiät. Dafür wird die verdächtige Substanz wieder zugeführt und eventuell auftretende Symptome beobachtet.
Zum Schutz für Nahrungsmittelallergiker müssen die vierzehn häufigsten Verursacher von Lebensmittelallergien (hierzu gehören z.B. glutenhaltiges Getreide, Erdnüsse oder Sellerie) in der Zutatenliste jedes Lebensmittels aufgeführt werden. Diese Richtlinie gilt allerdings nur für verpackte Lebensmittel. Beim Einkauf auf dem Markt oder beim Bäcker ist Vorsicht geboten.
Die allergieauslösenden Lebensmittel sollten, wenn möglich, natürlich vom Speiseplan verbannt werden. Trotzdem ist es wichtig ,auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Bei starken Beschwerden können auch bestimmte Medikamente, wie Antihistaminika oder Mastzellstabilisatoren eingesetzt werden.
Ich habe mich nach langem für eine Laser Therapie entschieden und sie hat mir sehr geholfen.
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