Bei einer Kehlkopfentzündung unterscheidet man zwischen der akuten und chronischen Laryngitis. Deutlichstes Symptom der Entzündung des Kehlkopfes ist Heiserkeit, die bis zur Stimmlosigkeit übergehen kann. Die akute Laryngitis entsteht in den meisten Fällen durch einen Virusinfekt der oberen Atemwege. Bei der chronischen Form gibt es mehrere mögliche Ursachen, wie zum Beispiel eine hohe Stimmbelastung oder Alkoholmissbrauch.
Mediziner sprechen bei einer Kehlkopfentzündung von einer Laryngitis. Nicht der Kehlkopf ist hier jedoch entzündet sondern die Schleimhaut des Kehlkopfes. Die Krankheit kann sowohl akut als auch chronisch auftreten und Kinder ebenso wie auch Erwachsene betreffen.
Patienten, die eine Kehlkopfentzündung haben, leiden unter Husten und sind heiser. Auch das Atmen kann beschwerlich werden, wenn die Schleimhaut des Kehlkopfes stark angeschwollen ist. Der Patient bekommt dann aufgrund der Schwellung nur noch schlecht Luft. Eine Kehlkopfentzündung entwickelt sich oftmals auch aus einer Erkrankung im Bereich des Nasen-Rachen-Raumes. Menschen, die beruflich ihre Stimme belasten, wie dies z.B. bei Sängern oder Lehrern der Fall ist, können eine chronische Kehlkopfentzündung bekommen. Auch durch regelmäßiges Rauchen kann diese Form der Laryngitis auftreten.
Patienten, die unter einer Kehlkopfentzündung leiden, müssen ihre Stimme schonen und sollten möglichst wenig oder gar nicht sprechen. In der Apotheke sind zusätzlich Medikamente erhältlich, die die Entzündung lindern und den Schleim lösen. Dort gibt es auch spezielle Präparate zum Inhalieren. Patienten, die unter Atemnot leiden, erhalten im Krankenhaus Kortison verabreicht, so dass die Kehlkopfschleimhaut wieder abschwillt und die Patienten besser Luft bekommen. Zusätzlich werden die Patienten dort meist über einen Schlauch in der Luftröhre künstlich beatmet.
Normalerweise kann eine Kehlkopfentzündung gut behandelt werden und verursacht keine Folgeschäden. Nach einigen Tagen können die Patienten wieder sprechen und der Husten verschwindet. Nur selten entwickeln sich bakterielle Folgeerkrankungen, die dann mit Antibiotikum behandelt werden müssen. Eine chronische Kehlkopfentzündung kann nur dann behandelt werden, wenn der Patient die Ursache der Erkrankung wie z.B. das Rauchen behebt.
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