Herzinsuffizienz

Unterversorgung mit Blut und Sauerstoff als Folge einer Herzschwäche

Bei Patienten mit einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ist die Pumpfunktion des Herzens stark vermindert, wodurch es zu einer Unterversorgung mit Blut und Sauerstoff kommt. Zu den möglichen Ursachen gehören u.a. Bluthochdruck und Arteriosklerose.

Arzt bringt EKG Elektroden auf Brust eines Patienten an
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Bei einer Herzinsuffizienz ist der Muskel des wichtigsten Organes nicht mehr in der Lage, dem menschlichen Körper ausreichend Sauerstoff und Blut zu geben. Insgesamt gibt es in Europa schätzungsweise 10 Millionen Menschen, die unter einer Herzinsuffizienz leiden, aber mittels Medikamenten oftmals stabilisiert werden können.

Ursachen und Symptome

Unterschieden wird in eine Rechts- und Linksherzinsuffizienz, wobei die Symptome der rechten Seite stärker ausgeprägt sind und mehr Komplikationen mit sich bringen können.

Linksherzinsuffizienz

Ist die linke Hälfte des Herzens betroffen, wird als Auslöser häufig hoher Blutdruck festgestellt. In Folge der Erkrankung kann sich Wasser in der Lunge ansammeln, was unbehandelt zum Tode führen kann.

Rechtsherzinsuffizienz

Bei einer Insuffizienz der rechten Herzkammer ist das Organ nicht mehr in der Lage, das Blut in den Körper zurück zu pumpen. Durch diese Fehlfunktion staut sich das Blut in der Lunge und dem Rest des Körperkreislaufes, es kommt zu Wasseransammlungen in den Beinen und Füßen.

Durch den Rückfluss des Blutes in die Lunge wird der Druck erhöht und es kann zu Atemproblemen kommen. Im ungünstigsten Fall tritt eine beidseitige Herzinsuffizienz auf, die am schwersten unter Kontrolle zu bringen ist.

Behandlung

Behandelt werden kann die Erkrankung nicht, es ist lediglich möglich, die Symptome zu lindern und die Sterblichkeitsrate hinab zu senken. Sehr wichtig sind so genannte

die zum einen für einen niedrigen Blutdruck sorgen und zum anderen den Blutfluss teilweise regulieren. Ebenfalls angeraten bei gleichzeitiger Hypertonie sind

die den Blutdruck zuverlässig und dauerhaft senken. Gegen die Wasseransammlungen werden den Betroffenen häufig

gegeben, die zum vermehrten Ausscheiden führen sollen. Wenn die medikamentöse Behandlung keine Linderung für den Betroffenen bringt, ist die

notwendig. Da die Anzahl der vorhandenen Transplantate wesentlich geringer ist als der Bedarf, kann es zu jahrelangen Wartezeiten kommen, bis ein passendes Spenderorgan gefunden wird.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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