11. Februar 2009
Ein Hautkrebs kann verschiedenartig aussehen. Die Diagnose kann nur bei einem Hautarzt erfolgen.
Man unterscheidet verschiedene Formen des Hautkrebses, die auch unterschiedliche Symptome aufweisen.
Das so genannte Plattenepithelkarzinom äußert sich durch eine Veränderung auf der Haut, die winzig klein, aber unscharf begrenzt ist. Die Haut verfärbt sich an dieser kleinen Stelle rötlich. Wenn der Hautkrebs zu diesem Zeitpunkt noch nicht erkannt wird, verändert sich die Hautveränderung von einer rötlichen in eine weißliche Färbung. Die Haut wird dicker und bildet nach einiger Zeit Verwucherungen. Diese Krebsform wächst immer weiter nach außen.
Eine weitere Form des Hautkrebses ist der so genannte schwarze Hautkrebs, von dem es wiederum verschiedene Arten gibt. Je nach Art des schwarzen Hautkrebses findet man diesen am Rücken, an den Extremitäten, auf der Brust oder auch auf der Haut von Gesicht und Hals. Im Gegensatz zum Plattenepithelkarzinom ist dieser Hautkrebs oftmals scharf begrenzt und kann verschiedenfarbig sein. Alle Formen des schwarzen Hautkrebses haben jedoch gemeinsam, dass sie leicht anfangen zu bluten, wenn man sich dort verletzt.
Die dritte Form des Hautkrebses ist das Basaliom. Dieses kann unterschiedlich aussehen. Auch hier unterscheidet man verschiedene Arten, die meist Knötchen bilden. Man findet diesen Hautkrebs überwiegend im Gesicht und an den Extremitäten.
Die Diagnostik erfolgt beim Dermatologen (Hautarzt). Egal um welche Art von Hautveränderung es sich handelt: Der Hautarzt muss im ersten Schritt herausfinden, ob es sich um eine gutartige oder bösartige Veränderung handelt. Die verdächtige Stelle in der Haut wird dazu großzügig unter örtlicher Betäubung herausgeschnitten. Dazu wird auch noch ein Stück gesunde Haut herausgeschnitten, um auch alle möglichen Krebszellen sicher entfernt zu haben.
Die Hautprobe wird dann im Labor auf Krebszellen untersucht.
Sollten sich in der Probe Krebszellen finden, besteht auch die Möglichkeit, dass der Hautkrebs bereits Metastasen in anderen Organen gebildet hat. Um dies auszuschließen, wird dann noch eine weitergehende Diagnostik in Form von Computertomografie, Röntgen oder Magnetresonanztomografie notwendig.
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