11. April 2009
Eine Hausstauballergie äußert sich bei den Patienten durch verschiedene Beschwerden. Die Diagnose stellt meist der Hautarzt.
In der Nacht oder am Morgen nach dem Aufstehen verspüren die Patienten eine verstopfte oder selten auch eine laufende Nase, Atembeschwerden und rote Augen. Einige Patienten leiden auch unter einem Nies- und Juckreiz. Bei Kindern treten Ekzeme auf. Einige Patienten leiden im Verlauf der Erkrankung auch unter Asthma. Die Symptome verschlimmern sich beim Bettenmachen und während der kalten Jahreszeit.
Der Hautarzt befragt den Patienten nach den genauen Symptomen und wann diese jeweils auftreten. Wenn der Patient schildert, dass er die Beschwerden überwiegend nachts und morgens verspürt, besteht bereits der Diagnosenverdacht Hausstauballergie.
Um seinen Diagnosenverdacht zu sichern, führt der Arzt einen Allergietest durch. Dazu werden dem Patienten verschiedene mögliche Allergie auslösende Lösungen auf den Unterarm geträufelt. Jeder Tropfen wird mit einer dünnen Nadel in die Haut eingeritzt, so dass das Allergen in den Körper gelangen kann. Reagiert der Patient auf einen oder mehrere Stoffe allergisch, rötet sich die Einritzstelle.
Auch im Rahmen einer Blutuntersuchung kann nachgewiesen werden, ob ein Patient allergisch ist. Dazu werden spezielle Antikörper im Blut untersucht.
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