11. Februar 2009
Die Grippe äußert sich durch verschiedene Symptome und Beschwerden. Der Arzt stellt die Diagnose nach einer ausführlichen Untersuchung.
Im Volksmund wird ein einfacher grippaler Infekt oft als "Grippe" bezeichnet. Dies ist jedoch falsch, da sich beide Erkrankungen deutlich unterscheiden. Die richtige Grippe weißt wesentlich gefährlichere Symptome auf als der grippale Infekt und tritt hauptsächlich in den kalten Wintermonaten auf.
Die Symptome der "echten" Grippe können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Normalerweise beginnt die Grippe mit sehr hohem Fieber, das ganz plötzlich auftritt. Es kann bis zu lebensgefährlichen 41 Grad ansteigen. Das sehr hohe Fieber ist meist verbunden mit Schüttelfrost. Zusätzlich treten Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsentzündung sowie Kopf- und Gliederschmerzen auf. Der Patient hat meist auch keinen Appetit und fühlt sich sehr schlapp und müde.
Der Arzt führt im Rahmen seiner Diagnostik eine ausführliche körperliche Untersuchung durch, um einen grippalen Infekt ausschließen zu können. Nach der Untersuchung wird meist Blut abgenommen.
Besteht bereits der Verdacht auf eine Lungenentzündung, wird auch oft eine Röntgenaufnahme angefertigt.
Meist tritt die Grippe in Form einer Grippewelle auf. Die Ärzte sind dann oft schon vorgewarnt.
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