23. November 2004
Von Nadia
Jedes Jahr im Winter wird durch die hoch ansteckenden Influenza-Viren ein Grossteil der Bevölkerung infiziert. Die Grippesaison 2002/2003 hatte allein in Deutschland 16000 Todesopfer gefordert. Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Fieber treten jedoch auch bei anderen Atemwegserkrankungen auf, die nicht durch das Influenza Virus, sondern durch andere Viren ausgelöst wurden.
Diese heimtückischen Influenza Viren können, im Gegensatz zu den eher harmlosen Erregern von Erkältungskrankheiten, zu einem weitaus schwereren und komplizierteren Krankheitsverlauf führen. Plötzlich und aus vollem Wohlbefinden heraus treten die Symptome einer Grippe mit Kopf- und Gliederschmerzen, Frösteln, Schweißausbrüchen, Husten und hohem Fieber bis über 40°C auf. Der Patient fühlt sich erschöpft und niedergeschlagen. Wie schwer der Verlauf einer Grippe ist, hängt davon ab, wie viele Viren sich im Körper ausbreiten und diesen in Mitleidenschaft ziehen; im schlimmsten Fall kann sie zum Tod des Patienten führen.
Im Körper angelangt führt das Grippe Virus zur Anschwellung und Entzündung der Schleimhaut, was schließlich zum Untergang der Zellen führt. Bronchitis und Lungenentzündung können die Folge sein. Besonders gefährdet sind Menschen mit einer herabgesetzten Immunabwehr, zum Beispiel kleine Kinder, bei denen als zusätzliche Symtome Magen-Darmprobleme sowie Übelkeit und Erbrechen auftreten können und ältere Menschen. Das Fieber hält ca 3-4 Tage an, wogegen die Gesamterkrankungsdauer 5-7 Tage beträgt. Oft tritt nach diesem Zeitpunkt die sogenannte "postgrippale Asthenie" auf, ein Erschöpfungszustand des Patienten, der durch das beeinträchtigte Abwehrsystem ausgelöst wird.
Für eine erfolgreiche Behandlung der Grippe ist ein frühzeitiger Arztbesuch erforderlich. Je früher das Medikament eingenommen wird, um so schneller kann die Ausbreitung der Viren im Körper gestoppt werden. Verspätete Einnahme hat zur Folge, dass zusätzlich bakterielle Infektionen auftreten, die eine Behandlung mit Antibiotika notwendig machen. Während der akuten Phase und auch der Zeit danach, sollte der Körper unbedingt geschont werden, außerdem ist genügend Flüssigkeitszufuhr notwendig.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
08.02.12 | |
![]() | GRIPPE |
09.01.12 | |
![]() | GRIPPE |
05.12.11 | |
![]() | GRIPPE |
27.11.11 | |
![]() | GRIPPE |
26.11.11 | |
![]() | GRIPPE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Grippe Forum


Dieses Buch erklärt ausführlich und leicht praktisch nachvollziehbar, wie Naturheilverfahren das Immunsystem geg...
