19. September 2008
Von Tanja Tasci
Eileiterentzündungen entstehen häufig bei jungen Frauen. Leider wird die Entzündung der Eileiter nicht immer rechtzeitig bemerkt und so kommt es immer wieder zu schweren Folgen.
Immer wieder leiden Frauen an einer Entzündung der Eileiter und bemerken es zu spät. Erste Symptome wie immer wieder auftretende Bauchschmerzen werden häufig abgetan und der Besuch beim Arzt wird hinausgezögert. Selbst Mädchen, die in den Kindergarten gehen, können schon betroffen sein, zwar sind diese Fälle sehr selten, doch genau dies macht es so problematisch, weil häufig die Diagnose zu spät gestellt wird und bereits die Eierstöcke mit betroffen sind. Die Infektion kann sich bei einer Nicht-Behandlung über den ganzen Bauchraum ausbreiten und es kommt zu schweren Folgeerkrankungen. Um dies zu verhindern sollten Frauen beim geringsten Verdacht einen Arzt aufsuchen, denn immer wieder kommt es zu lebensbedrohlichen Situationen durch Infektionen im Bauchraum.
Verursacht wird eine Entzündung der Eileiter nach heutigem Wissensstand lediglich durch Infektionserreger wie Chlamydien, Gonokokken oder anderen Keimen. Die Erreger gelangen über die Scheide in den Körper, dies kann unter anderem durch Geschlechtsverkehr, Geburt, operative Eingriffe oder Monatsblutungen geschehen. Letztlich schützen können sich Frauen nicht, doch durch eine gute Hygiene kann das Risiko an einer Eileiterentzündung zu erkranken reduziert werden. Doch eine wirkliche Vorbeugung gegen die Infektionserreger gibt es nach heutigen Erkenntnissen nicht.
Meist leiden Frauen nach eindringen der Erreger an einer Entzündung der Gebärmutter, doch diese verläuft meist ohne Beschwerden und bleibt so oft unentdeckt. Ein Übergreifen auf Eileiter und Eierstöcke kann mehrere Wochen dauern und auch hier kommt es anfänglich oft nur zu leichten Schmerzen. Wenn eine Eileiterentzündung vorliegt ist eine medikamentöse Behandlung unumgänglich. Schmerzmittel und Antibiotika sind hier über einen längeren Zeitraum einzunehmen. Durch Verschleppung der Erkrankung kommt es häufig zu chronischen Beschwerden. Wenn es zu Komplikationen wie Abszessen an den Eileitern oder Eierstöcken kommt, ist ein chirurgischer Eingriff oft die einzige Lösung.
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