Eileiterentzündung

Hervorgerufen durch Bakterien

Eine Eileiterentzündung (Salpingitis) wird von Bakterien hervorgerufen und kann eine oder beide Eileiter betreffen. Die Eileiterentzündung kann chronisch oder akut auftreten. Oft kann die Fruchtbarkeit erhalten bleiben.

Anatomie - Grafik der Gebärmutter auf weißem Hintergrund
weiblicher uterus © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Eileiterentzündung

Im Verlauf der Menstruation, bei einer Geburt oder Fehlgeburt sowie instrumentellen Eingriffen in die Gebärmutter besteht die Möglichkeit des Aufsteigens von Keimen in die Eileiter. Dadurch kann eine Eileiterentzündung, die so genannte "Salpingitis" entstehen.

Symptome und mögliche Folgen

Anzeichen sind zumeist doppelseitige Unterbauchschmerzen, manchmal tritt auch Fieber auf.

Wenn die Infektion zur Zeit des Eisprungs eintritt – zur Zeit des Eisprungs befindet sich ein Eileiter in Kontakt mit dem Eierstock, oder bei einer besonderen Virulenz der Keime, kann auch eine Eierstockentzündung (Oophoritis) mit Abszessbildung entstehen.

Behandlung

Eine Eileiterentzündung wird vor allem mit

behandelt. Im späteren Behandlungsverlauf können Fangopackungen und eventuell eine Kurzwellenbehandlung hinzu kommen. Bei rechtzeitiger und intensiver Behandlung kann die Funktion der Eileiter, das heißt die Fruchtbarkeit, in der Regel erhalten bleiben.

Die Prognose ist lediglich bei einer chronischen Salpingitis negativ. Hier kann jedoch der Versuch einer plastischen Operation mit Lösung der entstandenen Verwachsungen die Prognose verbessern.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Eileiterentzündung

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