Darmkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung des Dünndarms, Dickdarms oder Enddarms. Er entsteht aus Zellen der Darmschleimhaut, die als eine Vorstufe Darmpolypen bilden und ist in den westlichen Industrieländern die zweithäufigste Krebserkrankung.
Beim Darmkrebs handelt es sich um eine Krebserkrankung der Verdauungsorgane, bestehend aus Dickdarm, Mastdarm und Anus. Nicht immer sind alle Gebiete vom Krebs betroffen, je nach Stadium der Entdeckung kann der Darmkrebs auch völlig ausgeheilt werden.
Das Risiko an Darmkrebs zu erkranken steigt, wenn der Betroffene unter einer chronischen Darmkrankheit leidet (Morbus Crohn) und wenn die Ernährung überwiegend aus ballaststoffarmen und fetten Lebensmitteln besteht.
Die ersten Symptome bei Darmkrebs sind oft sehr unspezifisch, daher sollte ab einem Lebensalter von 50 Jahren eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung in Anspruch genommen werden. Grundsätzlich gilt, dass jede Veränderung des Stuhlgangs ein Hinweis auf Darmkrebs sein kann, wenn es keinen anderen, medizinischen Grund für die Veränderung gibt. Schmerzen beim Stuhlgang, Krämpfe, Blähungen und häufiger Durchfall können erste Anzeichen einer Krebserkrankung sein und erfordern die Abklärung durch einen Arzt. Wird der Darmkrebs in einem recht frühen Stadium entdeckt, ist eine großflächige Entfernung des betroffenen Teils in der Regel ausreichend und es muss mitunter kein künstlicher Darmausgang gelegt werden.
Bei einem ersten Verdacht auf Darmkrebs wird zunächst eine Stuhlprobe benötigt, die vom Arzt auf okkultes Blut untersucht wird. Nicht jede Blutbeimengung im Stuhl bedeutet zwangsweise Darmkrebs, aber zur Sicherheit wird der Arzt bei einer positiven Probe eine Enddarmspiegelung durchführen. Die Untersuchung ist schmerzfrei und ermöglicht die genaue Lokalisierung möglicher Krebsherde.
Zur endgültigen Abklärung wird während der Spiegelung eine Gewebeprobe aus dem Darm entnommen, die im Labor untersucht wird.
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