Blutvergiftung

Eine Lymphangitis oder Sepsis wird durch Mikroorganismen verursacht und mit Antibiotika behandelt

Die Blutvergiftung ist eine Infektion, die sich über die Blutbahn im ganzen Körper ausbreitet oder nur die Lymphbahnen betrifft. Es kommt zu Symptomen wie bläulichen oder roten Streifen an den Armen und Beinen, Fieber, Schwellungen und Schüttelfrost.

3D Grafik Blutbahn mit Blutzellen und grünen Viren
blut mit viren © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Die Blutvergiftung, medizinischer Fachbegriff Sepsis, liegt dann vor, wenn sich Erreger einer bis dahin lokal begrenzten Infektion über die Blutbahnen im ganzen Körper verteilen und das Immunsystem nicht in der Lage ist, diese zu bekämpfen.

Auch eine Vergiftung kann eine Sepsis auslösen.

Symptome

Allerdings ist die Symptomatik so verschieden, dass zwischen

unterschieden wird. Bei einem septischen Schock leidet der Betroffene unter

eine Infektion ist im Blut nachweisbar. Bei einer schweren Sepsis kommen Schädigungen wie

  • Gehirn- oder Nierenschäden

hinzu, die sich spontan einstellen. Kleinste Entzündungen können sich, etwa bei sehr aggressiven Erregern, zu einer Sepsis ausweiten, die lebensbedrohlich ist.

Diagnose und Behandlung

Um eine Sepsis genau zu diagnostizieren wird ein

gemacht. Danach wird versucht, den Entzündungsherd zu neutralisieren. Dies kann durch

geschehen. Eine Behandlung erfolgt immer auf der Intensivstation, wo auch eventuelle Ausfälle an den Organen, etwa durch Beatmung, aufgefangen werden können. Wichtig für die erfolgreiche Behandlung einer Blutvergiftung ist, den Patienten möglichst schnell einer fachmedizinischen Behandlung in einem Krankenhaus zuzuführen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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