Die Bipoläre Störung ist auf eine Störung im Hirnstoffwechsel zurück zu führen, welche sich psychisch beim Betroffenen festigt. Bei dieser manisch-depressiven Erkrankung erfolgen die Symptome, welche sich durch Depression, Manie und Hypomanie äußern, im episodischen Verlauf; teilweise treten auch gemischte Episoden auf. Suizidgedanken sind bei der Bipolare Störung keine Seltenheit.
Die bipolare Störung ist eine psychische Erkrankung. Charakteristisch für diese Erkrankung ist, dass die Patienten phasenweise unter den unterschiedlichsten Symptomen leiden.
Die bipolare Störung verursacht wechselweise große Freude, große Trauer und Depressionen, große Antriebslosigkeit und übertriebene Ruhelosigkeit sowie leichte Reizbarkeit. Die Patienten benötigen teilweise extrem wenig Schlaf, überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten maßlos, reden ununterbrochen, nehmen stark an Gewicht ab und fühlen sich wertlos.
Die Phasen wechseln oft rasch hintereinander und teilweise treten auch mehrere Symptome gleichzeitig auf. Sind die Patienten in gedrückter Stimmung, neigen sie zu Selbstmordgedanken und führen diese oftmals auch aus. Zwischen den einzelnen Phasen gehen die Patienten oftmals jedoch wieder ihrer normalen Tätigkeit nach und haben keinerlei Beschwerden.
Ein Symptom der Krankheit ist, dass die Patienten nicht einsehen wollen, dass sie eine ärztliche Behandlung zwingend nötig haben. Dadurch müssen die Patienten oftmals gegen ihren Willen behandelt werden.
Die Behandlung der bipolaren Störung erfolgt durch Medikamente (u.a. Beruhigungsmittel und Antidepressiva) und eine Gesprächstherapie bei einem Psychiater. Auch in den Phasen, in denen die Patienten keinerlei Symptome aufweisen, erhalten sie Medikamente zur Stimmungsstabilisierung.
Die Krankheit beginnt in der Regel im jugendlichen oder jungen Erwachsenenalter. Zu Beginn der Krankheit liegen lange Zeiten der Symptomlosigkeit zwischen den Krankheitsphasen, die sich jedoch im Verlauf der Krankheit verkürzen. Ältere Patienten haben überwiegend depressive Phasen im Rahmen ihrer bipolaren Störung.
Patienten, die schlecht zu therapieren sind, verlieren durch die Krankheit häufig ihren Arbeitsplatz und auch den Kontakt zu ihrem sozialen Umfeld, da sie durch die Krankheit uneinsichtig werden und auch unter bleibenden Konzentrationsstörungen leiden.
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