Bandscheibenvorfall

Verletzung der Bandscheibe führt zu Schmerzen in der Wirbelsäule

Der Bandscheibenvorfall kommt in der Regel bei Menschen im Alter zwischen 30 und 60 Jahren vor. Ein Bandscheibenvorfall kann unter anderem Erektionsprobleme oder Lähmungserscheinungen verursachen.

Mann hebt Wasserkasten und hat Schmerzen im Rücken - Hexenschuss
Hexenschuss © Balin - www.fotolia.de

Der Bandscheibenvorfall, medizinischer Fachbegriff Discusprolaps, beschreibt ein Krankheitsbild, welches die Zwischenräume der Wirbel in der Wirbelsäule betrifft.

Krankheitsbild

Zwischen den Wirbeln liegt der gallertartige Kern, der die Wirbel trennt und deren Bewegungen gegeneinander abdämpft. Dieser Kern wird von einer Membran an seinem Platz gehalten. Reißt diese Membran, dringt der Kern aus der Bandscheibe heraus und drückt auf Rückenmarkskanal oder Nerven, zum Beispiel auf den Ischiasnerv.

Dies ist meist mit

verbunden, die bis in die Beine ausstrahlen. Symptome können von Schmerzen über

bis hin zu einer

reichen.

Ursachen

Man unterscheidet insgesamt drei Schweregrade dieser Erkrankung. Je nach Ursache und Region spricht man von einem Bandscheibenprolaps der

Entstehen kann der Bandscheibenvorfall

  • nach einer Überbelastung,

zum Beispiel bei einer falschen Bewegung oder wenn man sich mit schweren Gegenständen überhebt. Auch kann man durch

  • genetische Vorbelastung

dafür empfänglich sein.

sind ebenso geeignet einen Bandscheibenvorfall zu verursachen.

Diagnose und Behandlung

Zur Feststellung wird man meist in einem

untersucht. Mit Hilfe von

wird versucht, eine Besserung zu erreichen. Schlägt diese Behandlung nicht an, kann man versuchen, den Bandscheibenvorfall operativ zu behandeln. Diesbezüglich stehen folgende Verfahren zur Auswahl:

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Bandscheibenvorfall

Formen des Bandscheibenvorfalls

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