2. Juli 2009
Die Anämie kann nur durch die Grunderkrankung behandelt werden. Es gibt einige Maßnahmen, um einer Anämie vorzubeugen.
Ziel der Behandlung besteht darin, die Grunderkrankung herauszufinden, die die Anämie verursacht hat. Kann die Ursache nicht gefunden werden, kann auch der Eisenmangel nicht dauerhaft geheilt werden.
Je nach Ursache erhalten die Patienten Eisentabletten verordnet oder das Präparat in Form einer Infusion verabreicht.
Liegt die Ursache der Anämie in einer Knochenmarksinfektion, kann auch eine Knochenmarkstransplantation notwendig werden.
Wenn ein Patient eine Anämie als Folge einer schweren Operation mit hohem Blutverlust entwickelt, wird diesem Patienten das Blut von außen wieder zugeführt. Man nennt dies Transfusion. Die Patienten erhalten dann Blutkonserven von Blutspendern, um ihren Blutverlust wieder ausgleichen zu können.
Um einem Eisenmangel vorzubeugen, ist eine ausgewogene Ernährung zwingend notwendig. Eisen ist zum Beispiel in Vollkornprodukten, Fleisch und vielen Gemüsesorten enthalten. Wer sich gesund und vitaminreich ernährt und keine Grunderkrankung hat, bekommt normalerweise keine Anämie.
Schwangere Frauen müssen während der Schwangerschaft besonders auf eine gesunde eisenreiche Ernährung achten, um die Entwicklung des ungeborenen Babys nicht zu gefährden. In der Schwangerschaft ist der Eisenbedarf zudem auch erhöht. Daher wird bei jeder Vorsorgeuntersuchung vom Frauenarzt der Eisenwert im Blut kontrolliert, so dass gegebenenfalls sofort ein Eisenpräparat gegeben werden kann, wenn der Eisenwert zu niedrig ist.
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