10. März 2005
Von jen
Nach neuesten Untersuchungen sind bis zu 90% aller Haushalte mit Hausstaubmilben belastet. Was aber sind die Gründe für diese alarmierenden Zahlen und was kann man als Betroffener dagegen tun?
Die Haussataubmilbenallergie ist in der Überempfindlichkeit gegen die eiweißhaltigen Kotballen der Milben begründet. Gelangen diese Kothäufchen in die menschlichen Atemwege, so können diese, und nicht wie von vielen Menschen angenommen wird die Milben selbst oder Hausstaub, eine Allergie verursachen. Laut dem Verband Deutscher Allergologen leidet bereits jeder zehnte Deutsche ganzjährig an solchen allergischen Beschwerden.
Ursächlich dafür ist unser heutige Lebensstil, der den Hausstaubmilben ideale Lebensbedingungen beschert: reichlich Nahrung in Form von menschlichen Hautschuppen und durch die hermetische Abriegelung der Wohnungen beständige Feuchtigkeit und Wärme. Wen wundert es also, dass die Milben zu tausenden die Matratzen in deutschen Betten bevölkern.
Es ist kaum möglich die Milben völlig aus Haushalt und Bett zu verdammen; jedoch gibt es wirksame Maßnahmen ihnen das Leben so unangenehm wie möglich zu machen und ihre Anzahl so deutlich zu minimieren:
Der in jeder Wohnung vorhandene Hausstaub mit den darin in immer größerer Anzahl lebenden Milben führt zunehmend zu teilweise heftigen allergischen Reaktionen ihrer menschlichen Bewohner.
Diese Beschwerden äußern sich besonders an Atemwegen, Augen und Nase. So klagen Hausstaubmilbenallergiker häufig über verstopfte oder laufende Nase, Niesreiz, gerötete Augen, bronchiales Asthma und Atemnot. Das Beschwerdemaximum beobachten Betroffene typischerweise nachts, morgens nach dem Aufwachen oder beim Bettenmachen.
Bitte suchen Sie als Betroffener bei den ersten Anzeichen einer möglichen Allergie sofort Ihren Hausarzt oder einen Allergologen auf - denn je eher Sie mit einer Therapie beginnen, desto besser ist Ihre Erfolgschance!
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